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26. Februar 2026

Der erste Haken sitzt & tiefes Eintauchen in die Medienforschung 🎓✅

 Es ist Zeit für ein kleines Update aus dem Maschinenraum meines Studiums! In den letzten Wochen hat sich einiges getan und ich pendle gefühlt zwischen totaler Erleichterung und höchster Konzentration.

Die Antike ist bezwungen!

Die beste Nachricht zuerst: Ich habe mein erstes offizielles Ergebnis und der Haken ist gesetzt! 

Ich habe die Prüfung in der Antike bestanden. 🎉

Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über die Vorbereitung und die spannenden Ansätze zur Quellenkritik – das ganze Büffeln hat sich gelohnt. Es ist ein großartiges Gefühl, dieses erste „Bestanden“ in Geschichte schwarz auf weiß zu haben. Das gibt ordentlich Rückenwind!

Fokus auf das Hauptfach: Medienforschung

In den letzten Tagen lag mein voller Fokus allerdings auf meinem 2. Hauptfach, der Medienforschung. Hier habe ich direkt zwei große Brocken im Doppelpack abgearbeitet:

  1. Empirische Sozialforschung: Hier ging es ans Eingemachte – wie misst man eigentlich gesellschaftliche Phänomene und wie baut man wasserdichte Studien auf?

  2. Einführung in die Kommunikationsforschung: Ein absoluter Klassiker im Studium, bei dem es darum geht, wie Information und Wirkung in unserer Gesellschaft eigentlich funktionieren.

Die letzte Hürde: Statistik 📊

Zwei Prüfungen im 2. Hauptfach sind also geschrieben, aber eine steht noch wie ein kleiner Endgegner vor mir: Statistik. Während ich in Geschichte in Analysen schwelgen kann, regieren hier die Zahlen und Formeln. Drückt mir die Daumen, dass ich auch hier den Durchblick behalte und die Prüfungsphase bald erfolgreich abschließen kann!

Kleiner Ausblick: Filme & Serien

Da mein Kopf aktuell voll mit Medien-Themen ist, habe ich richtig Lust bekommen, das Ganze auch in Rezensionen zu verarbeiten.

Ein kleiner Hinweis für euch: Ich werde dazu in nächster Zeit einige Rezensionen zu Filmen und Serien veröffentlichen. Diese findet ihr in der nächsten Zeit auch hier – schaut  also gerne wieder vorbei, wenn ihr Tipps für den nächsten Streaming-Abend sucht!

Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr auch gerade ein großes Projekt oder eine Prüfung geschafft? Verratet es mir in den Kommentaren!

Alles Liebe,

Katja

18. Februar 2026

5 Tage, 3 Texte & ein orchestrales Finale: Mein Schreibmarathon beim Schreibzentrum ✍️🎻

Letzte Woche hieß es für mich: Tunnelblick an, Laptop auf und ab in den Schreibmodus. Ich habe am Schreibmarathon teilgenommen, der vom Schreibzentrum und der SLUB organisiert wurde. Fünf Tage lang, von Montag bis Freitag, war ein Platz im Gebäude des SCS mein zweites Zuhause.

Warum ein Schreibmarathon?

Manchmal braucht man diesen festen Rahmen, um den inneren Schweinehund zu besiegen. Was mir besonders geholfen hat:

  • Fester Ort & Zeit: Jeden Morgen zur gleichen Zeit an denselben Platz im SCS zu kommen, hat meinen Fokus geschärft.

  • Struktur & Support: Das Schreibzentrum hat uns nicht einfach nur tippen lassen. Es gab hilfreiche Inputs und kleine Auflockerungsübungen, um den Kopf zwischendurch mal zu entlasten.

Ein Blick auf meinen Platz am Montag:

Mein Workload: Von Mätressen bis Ostrock

Ich hatte mir viel vorgenommen und am Ende der Woche konnte ich tatsächlich drei große Haken setzen:

  1. Der Mätressen-Text: Ein Freitext über ein historisches Thema, das mich fasziniert. Es ist unglaublich spannend zu sehen, welchen politischen Einfluss diese Frauen abseits der Klischees oft hatten.

  2. Portfolio Nr. 1 (Schreibzentrum): Hierfür hatte ich zuvor eine Workshopreihe zum wissenschaftlichen Lesen und Schreiben belegt. Das Portfolio war nun der abschließende Baustein, um das Gelernte zu bündeln.

  3. Portfolio Nr. 2 (Geschichte): Das war ein dicker Brocken für meine Einführungsvorlesung. Ich musste sechs Vorlesungen detailliert beschreiben und reflektieren. Außerdem galt es, einen Text über meine neue Sicht auf die Geschichte zu verfassen. Da ich mich intensiv mit moderner Zeitgeschichte auseinandergesetzt habe, habe ich dazu einen Text über Ostrock geschrieben – ein Thema, das zeigt, wie vielschichtig Geschichte sein kann (und meine Leidenschaft mit dem Studium verbindet).


Das Belohnungs-Highlight in Leipzig 🎶

Nachdem ich am Freitag den Laptop zugeklappt habe, war mein Kopf zwar "Matsch", aber die Vorfreude riesig. Zur Belohnung für die harte Woche bin ich direkt nach Leipzig in den Kupfersaal gefahren.

Dort gab es ein absolutes Highlight: Diary of Dreams mit Orchester. Diese melancholischen Klänge in einem orchestralen Gewand zu erleben, war der perfekte Kontrast zur statistischen und wissenschaftlichen Arbeit der vorangegangenen Tage. Ein Gänsehaut-Moment, der alle Anstrengungen der Woche vergessen ließ.


Fazit der Woche

Der Schreibmarathon war genau das richtige Format für diesen Endspurt. Ich habe nicht nur meine Abgaben geschafft, sondern auch gemerkt, wie viel Energie man aus einer produktiven Gemeinschaft (und einem tollen Konzert!) ziehen kann.

Wie belohnt ihr euch nach einer anstrengenden Woche? Seid ihr eher Team "Couch" oder Team "Konzert"?

Alles Liebe,

Katja 

7. Februar 2026

Überlebt! Mein erster Prüfungsmarathon in Geschichte 🏛️✍️

 
Hallo ihr Lieben!

Die Stifte sind weggelegt, der Puls ist (fast) wieder im Normalbereich: Der erste große Meilenstein meines Studiums liegt hinter mir. Ich habe meine ersten beiden Geschichtsklausuren geschrieben!

Nach all der Vorbereitung, den Bergen an Skripten und den unzähligen Stunden in der Bibliothek fühlt es sich fast seltsam an, nicht mehr über Jahreszahlen und Quellenkritik zu brüten. Aber bevor ich mich in die vorlesungsfreie Zeit stürze, wollte ich kurz Revue passieren lassen, wie es gelaufen ist.

Klausur Nr. 1: Von Linear B bis zu dem Langobarden (Themenbereich: Antike) 

Die erste Prüfung war für mich besonders aufregend, weil ich ja noch gar nicht genau wusste, was mich erwartet.

Das Thema war an sich sehr voll mit grossen Themenblöcken, weil da auch sehr viel Drum Herum reinspielt. Aber ich habe die Prüfung geschafft, auch wenn ich denke, dass ich im Essay Teil etwas wenig geschrieben habe. Die Klausur bestand aus einem Teil Wissen (also Fragen zum Ankreuzen und einen weiteren Teil mit kurzen Antworten) und 2 Essays, die geschrieben werden mussten. Bei den Essay Themen hatten wir 6 Fragen im Vorfeld bekommen, die auch zum Glück so dran kamen und ich habe über den Unterschied zwischen der Spätantike und der Zeit davor und über das Charisma von hellenischen Königen im Sinne von Max Weber geschrieben. Ihr merkt wahrscheinlich schon an den Themen, dass das schon recht komplexe Themen waren. 

 

Klausur Nr. 2: Das Heilige Römische Reich zwischen Reformation und Religionskrieg 1495 - 1648 (Themenbereich: Frühe Neuzeit)

Nur kurze Zeit später stand schon die zweite Hürde an. Man sagt ja, beim zweiten Mal wird es routinierter, aber das Heilige Römische Reich hatte es trotzdem in sich.

Neben einem auch sehr komplexen Themenblock war es hier etwas schwieriger, weil wir mussten hier auch 2 Essays schreiben, aber die Themen waren nicht wirklich vorgegeben und die Vorlesung sehr umfangreich, weil viele Themen vor allem ineinander greifen. Ausgewählt habe ich dann als erstes Thema die histographische Deutung des Heiligen Römisches Reiches bis heute, was spannend ist, weil wir hier von der "hässlichsten Zeit der deutschen Geschichte" zu einer modernden Deutung als Friedens- und Rechtsordnung gehen. Das Essay lag mit etwas mehr als 2 Seiten auch im Rahmen (gefordert waren pro Thema 2 - 4 Seiten), als anderes Thema habe ich die Behauptung, der 30 Jährige Krieg wäre ein reiner Religionskrieg gewesen auseinander nehmen wollen, hier fehlt mir dann aber die Zeit, so das ich nur auf 1 1/2 Seiten gekommen bin. Ich hatte im Vorfeld alle wichtigen Punkte notiert, damit ich im Schreiben nichts vergesse und die Zeit war dann einfach zu knapp für alles. Daran muss ich also noch feilen. 

 

Mein Fazit zum ersten Prüfungsblock

Wenn ich eines gelernt habe, dann: Geschichte ist nicht gleich Geschichte. Das Auswendiglernen ist das eine, aber das Verständnis für die großen Zusammenhänge in der Prüfungssituation abzurufen, ist eine ganz eigene Kunst.

Ich bin froh, dass diese beiden Brocken nun geschafft sind. Jetzt heißt es erst einmal durchatmen, bevor ich euch hier bald die erste Fachliteratur von Michael Rauhut vorstelle, die mich durch nächste Woche zu meinem Portfolio  brauche. 

Habt ihr auch gerade eine Prüfungsphase hinter euch? Wie geht ihr mit dem Post-Klausur-Blues um?

So, nun habt ihr gleich ein recht langes Update bekommen. 

Alles Liebe,

Katja 


5. Februar 2026

Neues Kapitel: Zwischen Vorlesungen, Orga und ganz viel Alltag 🎓☕

 

Lange nichts gehört, oder? Falls ihr euch gefragt habt, ob ich in ein tiefes Loch aus Serien-Marathons und Pizzakartons gefallen bin: Fast! Aber der wahre Grund für die Funkstille ist ein anderer – und er ist ziemlich aufregend.

Oktober-Update: Ich bin jetzt Ersti!

Seit Oktober hat sich mein Alltag einmal komplett auf links gedreht: Ich studiere. Was früher entspannte Vormittage oder geregelte Pflegezeiten meiner Oma waren, sind jetzt volle Hörsäle, endlose Warteschlangen in der Mensa und die ständige Suche nach dem nächsten freien Steckplatz für meinen Handy. Das Studium hat mich in den letzten Monaten ordentlich auf Trab gehalten, weshalb es hier auf dem Blog so ruhig war. Aber wisst ihr was? Ich habe es vermisst, meine Gedanken mit euch zu teilen.

Ich studiere jetzt an der TU Dresden nochmal Geschichte und Medienforschung als Hauptfächer im Überbau des Studienganges Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften auf Bachelor.

Was euch hier in Zukunft erwartet

Ich möchte diesen Blog wieder zum Leben erwecken, aber er wird mit mir mitwachsen. Mein Alltag sieht jetzt einfach anders aus:

  • Studien-Insights: Ich werde euch ein bisschen in mein Uni-Leben mitnehmen – die Höhen, die Tiefen und das Chaos dazwischen.

  • Lesestoff 2.0: Da ich für die Uni natürlich viel lesen muss, werde ich hier auch mal Fachliteratur auf meinen Buchblog besprechen. Das ist zwar keine leichte Kost für den Strand, aber oft super spannend!

  • Ordnung muss sein: Damit ihr wisst, woran ihr seid, werde ich die fachlichen Beiträge klar kennzeichnen. Wer also nur wissen will, wie mein letzter Wochenendtrip war, kann die „schwere Kost“ einfach überspringen.

"Vom Vollzeit-Blogger zum Vollzeit-Studenten – die Kaffeemenge bleibt gleich, nur die Bücher werden dicker."

Ich freue mich riesig darauf, wieder öfter in die Tasten zu hauen und euch an diesem neuen Abenteuer teilhaben zu lassen. Danke fürs Dranbleiben!

Alles Liebe,

Katja