26. Oktober 2026

🏛️ GeSoLei-Zeitreise, Italienisch-Fortschritte & vierfach Uni: Der Montagsstarter!

 

Hallo ihr Lieben! Die neue Woche ist angelaufen und bei mir flimmert zur wohlverdienten Entspannung wie gewohnt Hinter Gittern über die Mattscheibe. 📺🛋️

Montag und Dienstag sind aktuell meine absoluten Mammuttage an der Uni: Mit jeweils vier Veranstaltungen schlaucht das ganz schön, aber man wächst ja bekanntlich an seinen Herausforderungen – und ich ziehe das durch! 🎓💪

Es gibt aber auch zwei richtig schöne Lichtblicke:

  • Entwarnung bei Italienisch: Nach dem Schock der ersten Stunde aus der letzten Woche wird es langsam! Klar, die Sprache ist alles andere als ohne, aber welche neue Fremdsprache ist das schon? Wir nähern uns langsam an. 🇮🇹

  • Museums-Matinee am Sonntag: Ich war gestern Mittag im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu einer unglaublich spannenden wissenschaftlichen Matinee rund um die GeSoLei von 1926 (die berühmte Düsseldorfer Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen). Ein faszinierendes Thema, zu dem ganz bald noch ein ausführlicher Beitrag folgt – denn ich plane tatsächlich, mir Ende des Jahres die beiden aktuell dazu laufenden Ausstellungen direkt in Düsseldorf anzusehen! 🏛️✨

Wer noch einmal in meine vollgepackte letzte Woche mit der Wahlkommission und dem ersten Italienisch-Kollaps reinlesen möchte, findet den letzten Montagsstarter genau hier.

Jetzt machen wir aber den Kopf frei für unsere Montags-Tradition. Ein ganz dickes Dankeschön geht wie immer an die liebe Anni, die diese schöne Aktion auf ihrem Blog Link zu Annis Blog veranstaltet!

Hier ist der neue Montagsstarter zum Mitmachen (mit herbstlichen Kürbis-Vibes!):

❶ Ich bin mal total ehrlich, ich kann mich nicht mal mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal Kürbis gegessen habe, das muss schon ewig her sein. 

❷ Eigentlich als Anlass perfekt um mal wieder Kürbis zu essen, würde ich sagen. 

❸ Holla - da haben wir schon Ende Oktober und ich weiss gar nicht, wo die Zeit hin, seit ein paar Tagen steht da auch eine dicke 3 vor meinem Semester und das ist schon ein bisschen surreal für mich. 

❹ Ich muss nur aufpassen, dass ich mir die Zeit gut einteile, weil ich einfach durch den dichten Plan auch gut zu tun habe. 

❺ Wichtig sind jetzt auch ein bisschen mehr vorarbeiten, weil ich weiss jetzt schon, ich habe Anfang Februar 2027 teilweise 3 Prüfungen an einem Tag - ich liebe es jetzt schon *Ironie off*. 

❻ Heute war wirklich anstrengend, an sich macht es mir nichts aus, wenn es früher dunkel wird, aber Montag zieht immer ganz schön Energie bei mir. 

❼ Im Kalender steht morgen Abend Halloween-Basteln, ich bin neugierig, ich habe das in unserem Stadtteilhaus gelesen und werde das mal ausprobieren und ich habe diese Woche am Mittwoch Abend eine Keynote an der Uni geplant, da geht es um die Rolle der Hochschulen im NS, da läuft diese Woche eine Tagung an der TU Dresden, aber ich kann leider nur die Keynote mitnehmen, weil ich sonst meine eigenen Veranstaltungen habe. Außerdem freue ich mich auf den Donnerstag Abend, weil da geht es zu Whysker und seinem Programm "Sonne, Mond und Saiten", einer musikalischen Reise zu den Sternen.

Und was steht bei euch an?

Habt ihr euch diese Saison schon an Kürbissuppe oder Kürbisdeko gewagt? Und worauf müsst ihr aktuell ganz besonders aufpassen? Schnappt euch die Vorlage und verratet es mir unglaublich gerne direkt in den Kommentaren! 🎃🍁👇

Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Vier Lehrveranstaltungen am Tag, Vokabeln büffeln und Reisepläne für Düsseldorf schmieden... mein Koffein-Spiegel dankt für jede Unterstützung! Wenn du mir einen virtuellen "Durchhalte-Kaffee" spendieren oder einfach meinen Blog unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über deinen Besuch auf mein Ko-fi Link. Danke für euren wunderbaren Support!

Credits & Kultur:

24. Oktober 2026

Freitags-Fokus am Samstag: Wochenend-Schichten, Uni-Trubel & Kriminalpsychologie mit Lydia Benecke

 

Hallöchen ihr Lieben!

Heute gibt es den Freitags-Fokus mit einem kleinen Schlenker erst am Samstagnachmittag – sagen wir es so: Das Semester hat endgültig den Turbo eingelegt! Wenn Vorlesungen, Seminare und die anstehenden Hausarbeiten sich gleichzeitig auf dem Schreibtisch stapeln, muss man Prioritäten setzen. Meine Samstag- und Sonntagmorgen sind ab sofort fest für die Uni-Vor- und Nachbereitung und das Schreiben reserviert. Aber jetzt ist Zeit für eine kurze Verschnaufpause und einen gemütlichen Rückblick auf meine Woche! Schnappt euch ein feines Getränk, wir schauen mal rein.

Fokus: Uni-Vollgas & spontane Faszination mit Lydia Benecke 🧠🔍

Die zweite Semesterwoche hat mir endgültig gezeigt: Zeit ist aktuell mein wertvollstes Gut. Der Unialltag ist wahnsinnig fordernd und zeitintensiv, aber das war nach der vollen Belegung ja abzusehen. Umso wichtiger sind kleine Ausbrüche aus der reinen Pflichtlektüre!

Gestern Abend bin ich deshalb ganz spontan beim Vortrag von Lydia Benecke gewesen. Ihre kriminalpsychologischen Einblicke sind bekanntermaßen harter Stoff und verlangen einem einiges ab, aber die Art, wie sie komplexe menschliche Abgründe und wissenschaftliche Profile aufdröselt, ist einfach meisterhaft. Ich habe den Abend trotz der Schwere der Thematik extrem genossen – es war genau der richtige, faszinierende Kontrast zum Unistoff. Einen ausführlichen Beitrag dazu tippe ich euch demnächst ganz in Ruhe für den Buchblog zusammen!

Gelesen, Gehört, Gesehen 📚🎶📺

  • Gelesen: „Die Schleife an Stalins Bart“ von Erika Riemann. Ein autobiografischer Bericht über die Schrecken der sowjetischen Speziallager in der Nachkriegszeit – absolut harter Tobak und stellenweise kaum zu ertragen, aber gleichzeitig historisch unheimlich spannend, aufrüttelnd und wichtig.

  • Gehört: Es lief in den letzten Tagen wieder eine ganze Menge Musik querbeet, um den Kopf zwischen den Lernphasen freizupusten. Einen meiner aktuellen absoluten Lieblingstracks binde ich euch hier direkt als Video ein: 

– Ton an und kurz abtauchen!
  • Gesehen: Ich habe in der letzten Zeit einige Filme geschaut, die mir im Kopf geblieben sind. Die Rezensionen dazu stauen sich noch ein wenig, wandern aber nach und nach für euch auf den Blog!

Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr die wichtigsten Links rund um meine Woche:

Literatur & Buchtipps:

  • Buch-Tipp (Erika Riemann): Das bewegende Zeugnis „Die Schleife an Stalins Bart“ findet ihr neu bei buecher.de* oder auf Amazon* sowie gebraucht bei Medimops* und Rebuy*.

  • Kriminalpsychologie: Wer tiefer in die Analysen von Lydia Benecke eintauchen möchte, findet ihre Werke bei Amazon* oder buecher.de* oder gebraucht bei Medimops* oder Rebuy*.

Unterstütze mich:

  • Kaffee für die Schreib-Schicht: Wenn Vorlesungsnotizen und Hausarbeiten rufen, läuft die Kaffeemaschine im Dauereinsatz. Wenn ihr mir für die Wochenendschichten einen virtuellen Kaffee spendieren möchtet, freue ich mich riesig über euren Support: Support me on Ko-fi! ☕

Habt ihr Lydia Benecke schon mal live bei einem Vortrag erlebt? Und wie strukturiert ihr euch die Wochenenden, wenn Prüfungen oder große Projekte anstehen?

Eure Katja

21. Oktober 2026

Die kantige Stimme des Ostens: Zum 10. Todestag von Manfred Krug

Manche Stimmen vergisst man nicht. Sie besitzen eine ganz eigene Textur – ein wenig heiser, voller Schalk, unendlich selbstbewusst und doch von einer tiefen Wärme getragen. Manfred Krug war so eine Stimme. Er war ein Solitär der deutschen Kulturlandschaft: DEFA-Star, Jazz-Pionier, Chansonnier, Bestsellerautor und ein Mann mit Haltung, an dem sich die Mächtigen der DDR die Zähne ausbissen. Heute jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal – ein Anlass, auf ein Leben zurückzublicken, das wie kaum ein anderes die Zerrissenheit deutsch-deutscher Zeitgeschichte widerspiegelt.


Der stolze König: Meine erste Begegnung mit Manfred Krug

Meine erste bewusste Erinnerung an Manfred Krug führt nicht in den Gerichtssaal von Liebling Kreuzberg oder auf den Hamburger Tatort-Kiez, sondern in die Zauberwelt der DEFA-Märchen. In Walter Becks Klassiker König Drosselbart (1965) verkörperte er den stolzen, listigen König, der sich als Bettler verkleidet, um die hochmütige Prinzessin zu kurieren.

Schon damals besaß Krug diese unverwechselbare Präsenz: hochgewachsen, viril, mit einem blitzenden Spott in den Augen, der die klassische Märchenfigur mit einer modernen, fast jazzigen Lässigkeit auflud. Krug spielte seine Rollen nie einfach – er bewohnte sie mit Haut und Haaren.

Zwischen Zensur und Zivilcourage: „Spur der Steine“ und der Wendepunkt Biermann

Genau diese rotzige Direktheit machte ihn in den 1960er-Jahren zum absoluten Publikumsliebling im Osten. Als Brigadier Hannes Balla in Frank Beyers Spur der Steine (1966) schuf er ein Denkmal für unangepasste Arbeiter: lässig mit Schiebermütze, hemdsärmelig, parteikritisch und stolz. Dass dieser Film nach nur wenigen Vorführungen von den SED-Kulturfunktionären verboten und im Giftschrank weggesperrt wurde, war der erste schwere Riss in seiner Beziehung zum Staat.

Doch der entscheidende Bruch folgte zehn Jahre später – im November 1976. Als der Liedermacher Wolf Biermann nach einem Konzert in Köln aus der DDR ausgebürgert wurde, schwieg Krug nicht. Während die Staatsmacht Gehorsam erwartete, organisierte Krug maßgeblich den Protest der Künstler:

  • Die Petition der Zwölf: Gemeinsam mit Schriftstellern wie Stephan Hermlin, Christa Wolf und Heiner Müller verfasste er den offenen Brief an die Staatsführung mit der Bitte, die Maßnahme zu überdenken.

  • Tonbandaufnahmen im Wohnzimmer: Krug ging noch weiter. Bei den konspirativen Krisengesprächen der DDR-Künstlersekte und den Verhör-Meetings mit SED-Funktionären in seiner Wohnung schnitt er die Dialoge heimlich auf Tonband mit – historische Dokumente, die er Jahre später in seinem autobiografischen Bestseller Abgehauen schonungslos offenlegte.

  • Das kalte Berufsverbot: Die Stasi setzte ihn unter Dauerüberwachung, Konzerte und Dreharbeiten wurden storniert. Krug ließ sich nicht brechen, stellte den Ausreiseantrag und verließ im Sommer 1977 die DDR. Ein Verlust, von dem sich die ostdeutsche Film- und Musikszene nie wieder erholte.



Der Musiker und der Chronist: Groove und ungeschminkte Notizen

Neben dem Schauspieler war Manfred Krug immer ein begnadeter Musiker. Seine Jazz-Aufnahmen mit Günther Fischer gehören zum Besten und Zeitlosesten, was deutsche Popularmusik hervorgebracht hat. Wenn Krug sang – ob Scat-Gesang, Liebesballade oder lässiger Blues –, schwang stets das Lebensgefühl einer Generation mit, die Sehnsucht nach Weite und Freiheit hatte.

Dass er auch ein brillanter, scharfzüngiger Beobachter seiner Umwelt war, bewies er nicht nur mit Abgehauen, sondern auch in seinen postum veröffentlichten Tagebüchern. Seine ungeschminkten, bisweilen schonungslosen Aufzeichnungen zeigen den Menschen hinter dem Star: reflektiert, verletzlich, oft einsam, aber von einer entwaffnenden Wahrhaftigkeit.

Manfred Krug war eine Jahrhundertfigur mit Kanten, Rückgrat und Haltung. Einer, der sich nicht verbiegen ließ – weder im Osten noch im Westen. Er fehlt.

Jetzt seid ihr gefragt: Welche Erinnerung verbindet ihr als Erstes mit Manfred Krug? War es der König Drosselbart, Hannes Balla, seine Musik mit Günther Fischer oder spätere Rollen wie Robert Liebling? Schreibt es mir gern in die Kommentare!


☕ Unterstützung

Dir gefällt dieser kultur- und musikgeschichtliche Blick auf prägende Persönlichkeiten? Ich freue mich riesig über eine kleine Unterstützung auf Ko-fi! Vielen Dank für euren Support! 🌹

🛒 Stöbern & Entdecken: Bücher und Musik von & mit Manfred Krug

Wenn ihr tiefer in das vielschichtige Schaffen von Manfred Krug eintauchen möchtet – ob als scharfzüngiger Chronist oder als Jazz-Pionier:

Literatur & Autobiografisches:

  • 📖 Manfred Krug: Abgehauen (Das ungeschminkte Protokoll der Ereignisse rund um die Biermann-Ausbürgerung, inklusive der heimlichen Tonbandmitschnitte) – Medimops* / Rebuy* / Amazon*

  • 📖 Manfred Krug: Ich bin zu zart für diese Welt: Tagebücher 1998–1999 (Postum herausgegebene, intime Einblicke in sein Denken und Fühlen) – Amazon* / Medimops* / Rebuy*

  • 📖 Manfred Krug: Schweinegezadder (Kurzweilige, bissige Erzählungen und Erinnerungen) – Medimops* / Rebuy*

Musikalische Meilensteine (Jazz, Chanson & DDR-Klassiker):

 

📚 Daten & Bildhinweise

  •  Anlass: 10. Todestag von Manfred Krug (21. Oktober 2016 – 21. Oktober 2026)

  • Grafische Elemente:

    • Lebensdaten-Tafel (Quelle: hr1; bezogen von Facebook)

    • Zitatgrafik (Quelle: Kultur im Osten; bezogen von Facebook)

  • Wichtige Stationen im Text: König Drosselbart (1965), Spur der Steine (1966), Biermann-Petition (1976), Veröffentlichung Abgehauen (1996) sowie die postum edierten Tagebüchern 

19. Oktober 2026

🇮🇹 Italienisch-Schock, Wahlkommission & der nötige Feierabend: Der Montagsstarter!

Hallo ihr Lieben! 

Wenn ich ehrlich bin, war dieser Montag ein echter Kraftakt und hat ganz schön an meinen Reserven gezehrt.

  • Sprachkurs-Feuertaufe: Heute stand meine allererste Stunde Italienisch an. Das passende Lehrbuch lag passenderweise erst heute früh im Briefkasten – also direkt rein ins kalte Wasser! Unsere Dozentin ist waschechte Italienerin, und das merkt man vom ersten Satz an. Nach der ersten Stunde raucht mir ehrlich gesagt ganz schön der Kopf und ich bin mir noch nicht sicher, ob das wirklich meine Sprache wird... Aber abwarten und reinfuchsen! 📚🇮🇹

  • Parteiarbeit am Abend: Wer meinen Freitagsfokus gelesen hat, wusste schon, wie voll die letzte Woche war. Und heute ging es nach der Uni nahtlos weiter zu den Linken: Es standen Nachwahlen an, und da ich meinen eigenen Posten ja schon sicher innehabe, durfte ich heute als Teil der Wahlkommission fleißig mitzählen und organisieren. 🗳️💼

Wer noch mal in meinen leicht verspäteten Dienstag-Starter nach den genialen Lesungen mit Michael Rauhut reinlesen möchte, findet den letzten Montagsstarter genau hier.

Jetzt heißt es aber: Beine hochlegen und den Kopf lüften mit unserer Montags-Tradition! Ein ganz dickes Dankeschön geht wie immer an die liebe Anni, die diese schöne Aktion auf ihrem Blog Link zu Annis Blog veranstaltet!

Hier ist der neue Montagsstarter zum Mitmachen:

❶ Herrlich, wie schnell es doch Herbst geworden ist. Also an sich mag ich es ja, wenn es etwas kühler ist und man dann den Winter schon riechen kann. 

❷ Aber ich bin ehrlich, wenn ich dann alle Pullover wieder aus dem Schrank hole, dann bin ich trotzdem nicht gut vorbereitet. Aber ich bekommen das immer wieder hin.

❸ Ich bin ehrlich, für mich sind die Herbstferien komplett uninteressant, weil ich keine Schule mehr habe. 

❹ Ich sollte mal wieder ein bisschen mehr Me-Time machen, stelle ich gerade fest. 

❺ Meinen neuen Duft Dance Red Midnight von Shakira rieche ich sehr gerne. 

❻ Rucksack ist für mich der ständige Begleiter - für die kleinen Sachen habe ich einen etwas kleineren, für die Uni einen grossen, damit ich alles mitbekomme. 

❼ Im Kalender steht diese Woche vor allem viel Uni, im Moment ist die Routine noch nicht drin und ich habe diese Woche eigentlich noch eine Veranstaltung mit Lydia Benecke geplant. Außerdem freue ich mich auf ein echt ruhiges Wochenende.

Und wie war euer Wochenstart?

Habt ihr euch auch schon mal voller Elan an eine neue Sprache oder Herausforderung gewagt und nach der ersten Stunde gedacht: „Oje, worauf habe ich mich da eingelassen?“ Und was riecht ihr im Herbst am allerliebsten? Schnappt euch die Vorlage und verratet es mir unglaublich gerne direkt in den Kommentaren! 🍂☕️👇

Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Italienisch-Vokabeln, Nachwahlen und ein voller Uni-Plan – mein Koffein-Bedarf schreit heute ganz laut nach Verstärkung! Wenn du mir einen virtuellen "Nervennahrungs-Kaffee" spendieren oder einfach meine Blog-Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über deinen Besuch auf mein Ko-fi Link. Danke für euren fantastischen Support!

Credits & Inspiration:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird veranstaltet von der lieben Anni. Meinen Backlink zu ihrem Blog findet ihr hier: Link zu Annis Blog.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

16. Oktober 2026

Freitags-Fokus: Uni-Auftakt, Rauhut-Doppelpack & vorzeitiges Arc-Ziel

 

Hallöchen ihr Lieben!

Es ist wieder Freitag! Hinter mir liegt eine Woche, die sich in jeder Hinsicht gewaschen hat: voll, anspruchsvoll, aber vollgepackt mit Erlebnissen, die man nicht missen möchte. Schnappt euch eine Tasse Tee oder ein kühles Getränk, wir werfen gemeinsam einen Blick auf meine letzten Tage!

Fokus: Erste Uni-Eindrücke & warum die Prüfungen kein Spaziergang werden 🎓📚

Die erste Woche des Wintersemesters liegt hinter mir – zwar noch nicht zu 100 Prozent, da die Tutorien und der Sprachkurs erst noch starten, aber der Vorgeschmack hatte es in sich. Der Stoff zieht direkt an und eines zeichnet sich jetzt schon überdeutlich ab: Die Prüfungen in diesem Semester werden definitiv kein Spaziergang! Da wartet einiges an Vorbereitung auf mich, aber die Motivation ist da.

Kultur-Marathon: Michael Rauhut im Doppelpack & Köpenicker Apfeltraum 📖🎸

Wer meinen verspäteten Montagsstarter gelesen hat, weiß bereits, wie fantastisch der Auftakt war: Die Lesung von Michael Rauhut am Montag in Chemnitz war absolut gelungen. Danach waren wir noch gemütlich etwas trinken – und am Mittwoch in Dresden war es nicht anders! Da waren zusätzlich noch zwei liebe Freundinnen von mir dabei, was den Abend perfekt abgerundet hat. Es hat einfach etwas ganz Besonderes, mitten in der Woche unterwegs zu sein, auch wenn der Terminkalender dadurch extrem voll wurde. Aber genau solche Abende dürfen und müssen sein!

Was ich am Dienstag im Trubel ganz vergessen hatte zu erwähnen: Auch der Saisonabschluss am Sonntag im Kunsthof Köpenick war spitze. Apfeltraum live zu erleben, lohnt sich absolut – großartige Musiker und eine wundervolle Atmosphäre zum Saisonende!

Winter Arc: 60-Punkte-Marke vorzeitig geknackt! ❄️🎯

Im Winter Arc läuft es schlichtweg überragend: Die anvisierten 60 Punkte für den Oktober habe ich gestern schon geknackt! Ich war wohl fast ein bisschen zu sehr in meiner festen Routine drin. Für den November werde ich die Messlatte und die Punkteanzahl deshalb definitiv etwas höher ansetzen, um mich weiter herauszufordern.

Gelesen, Gehört, Gesehen 📚🎶📺

  • Gesehen: Ganz klar die beiden Lesungen von Michael Rauhut – ihn live auf der Bühne zu erleben, ist eine absolute Empfehlung für alle Kultur- und Musikinteressierten!

  • Gehört: Ich könnte jetzt natürlich wie gewohnt Silly sagen, aber ich lasse euch stattdessen einen Song da, der bei mir in den letzten Tagen ununterbrochen auf Repeat lief: 

  • Gelesen: Für das klassische Lesen am Schreibtisch fehlte schlicht die Zeit, aber ich freue mich riesig auf morgen: Da steht wieder unser Buchclub der Linken an – das wird garantiert wieder eine inspirierende Runde!

Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr alle Anlaufstellen und Empfehlungen rund um meine Woche:

Musik & Literatur:

  • Michael Rauhut: Seine Werke zur ostdeutschen Musikgeschichte und Subkultur findet ihr direkt bei buecher.de* oder auf Amazon* / gebraucht bei Medimops* oder Rebuy*.

  • Sarah Connor: Wer Pop-Power und mitreißende Live-Alben sucht, wird fündig bei Amazon* oder gebraucht bei Rebuy* oder Medimops*.

  • Konzert-Tipp (Apfeltraum): Mehr zur Band und kommenden Terminen gibt es direkt bei Apfeltraum.

  • Rückblick: Wer die Details zum Wochenstart verpasst hat, springt einfach rüber zu meinem Montagsstarter.

Unterstütze mich:

  • Semester-Koffein: Nach zwei Lesungsnächten und einer intensiven ersten Uni-Woche kann meine Kaffeekasse jede Stärkung gebrauchen. Wenn ihr mir etwas spendieren möchtet, freue ich mich riesig: Support me on Ko-fi! ☕

Seid ihr auch mitten in der Woche gern auf Kulturveranstaltungen unterwegs? Und habt ihr eure persönlichen Monatsziele für den Oktober auch schon erreicht?

Eure Katja

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

15. Oktober 2026

Zwischen Größenwahn und Abgrund: Warum uns Falco bis heute fasziniert

Manchmal begegnet man Künstlern, die zu groß für ihre eigene Zeit wirkten. Hans Hölzel war zweifellos einer von ihnen. Als Kunstfigur Falco schuf er eine schillernde, arrogante Fassade aus Wiener Schmäh, schneidendem Rap und dekadentem Pop-Glamour. Doch hinter den verspiegelten Sonnenbrillen und dem zurückgegelten Haar verbarg sich eine zutiefst tragische, zerrissene Seele. Falco war ein Getriebener seines eigenen Genies und seines unbarmherzigen Selbstanspruchs.

Obwohl ich ihn durch die Gnade der späten Geburt nie live erleben durfte, hat seine Musik eine Schwerkraft, die mich bis heute berührt und beschäftigt.

Der Fluch der Nummer 1: Als der Gipfel zum Gefängnis wurde

Es gibt diesen legendären, fast unheimlichen Moment in seiner Biografie: Als Falco im März 1986 mit Rock Me Amadeus als erster – und bis heute einziger – deutschsprachiger Künstler an die Spitze der US-Billboard-Charts kletterte, saß er nicht triumphierend im Champagnerregen. Er saß in einer Wiener Bar, trank und war am Boden zerstört.

Sein Gedanke damals: „Jetzt bin ich ganz oben. Jetzt kann es nur noch bergab gehen. Das schaffe ich nie wieder.“

Dieser bittere Moment des Triumphs zeigt die ganze Tragödie: Falco hatte das Unmögliche geschafft, und genau in dieser Sekunde schnappte die Falle seines Perfektionismus zu. Der eigene Erfolg wurde zur unüberwindbaren Bürde.


Die Sehnsucht nach Liebe: Eine Vaterschaft voller Schmerz

Wer verstehen will, wer Hans Hölzel hinter der Maske Falco wirklich war, muss auf seine Suche nach privatem Halt blicken. Mitten im weltweiten Trubel der 1980er-Jahre schien er diesen Halt endlich gefunden zu haben: Er übernahm voller Stolz und Hingabe die Vaterrolle für ein kleines Mädchen, Katharina-Bianca. Für den ruhelosen Popstar war die Vaterrolle ein emotionaler Anker, ein Rettungsring in einer Welt voller Oberflächlichkeit.

Umso grausamer war der Schicksalsschlag, der Jahre später folgte: Ein Vaterschaftstest ergab 1993, dass er biologisch gar nicht ihr Vater war. Für Hans brach eine Welt zusammen; es war ein Verrat, der eine offene Wunde hinterließ. Und doch zeigt genau dieses traurige Kapitel seine wahre Größe und seine tiefe Menschlichkeit: Trotz des Schocks und des gebrochenen Herzens riss der Kontakt nicht völlig ab, und er blieb der Verantwortung für das Mädchen emotional wie finanziell verbunden. Es beweist, wie groß seine Sehnsucht nach echter, ungeschminkter Liebe war – abseits von Jubelarien, Platin-Schallplatten und Blitzlichtgewitter.


Zwischen Gänsehaut und Faszination: Das Phänomen „Jeanny“

Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, gab es einen Song, der mir ehrlich gesagt eine Heidenangst einjagte: Jeanny.

Der Sprecherpart mitten im Track – diese eiskalte, stocksteife Stimme, die wie eine reale Eilmeldung aus den Nachrichten über das Verschwinden eines jungen Mädchens berichtete – fühlte sich damals viel zu echt an. Ein Skandal, der damals sogar zu Boykotten bei vielen Radiosendern führte. Und doch: Trotz des Unbehagens konnte man sich diesem Lied nicht entziehen. Diese schneidende Melancholie, die bittersüße Pop-Opulenz und der Mut, menschliche Abgründe in eine Ballade zu packen, machen Jeanny bis heute zu einem Meisterwerk. Falco spielte mit Tabus, ohne sie billig auszuschlachten; er machte aus Bedrohung große Kunst.


Jenseits von Amadeus: Die Hidden Gems

Jeder kennt Der Kommissar, Vienna Calling oder Out of the Dark. Doch wer Falco wirklich verstehen will, muss tiefer in seine Diskografie graben – zu den Tracks, die im Schatten der Welthits oft übersehen werden:

  • „America“ (aus dem Album Emotional, 1986): Eine brillante, funkige und zugleich bittere Abrechnung mit jenem Land, das ihn kurz zuvor auf den Thron gehoben hatte. Ironisch, musikalisch extrem tight und textlich messerscharf.

  • „Macho Macho“: Dieser Song zeigt seinen unnachahmlichen, bissigen Humor. Wie er Männlichkeitsrituale und den Zeitgeist der späten 80er persiflierte, hatte eine Leichtigkeit, die nur der echte Wiener Schmäh hinbekommt.

  • „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“: Für mich einer der absolut stärksten Falco-Tracks überhaupt – und er knallt einfach auf eine ganz andere Art! Das Geniale daran: Falco brachte den Song Ende 1995 unter dem Pseudonym T>>MA heraus. Er wollte, dass der Track in den 90er-Jahre-Raves und Clubs läuft, ohne dass die DJs und Clubgänger durch das Label „Falco“ voreingenommen waren. Der Song zersägt mit harten Techno-Beats und rotziger Attitüde die Berliner Gassenhauer-Tradition und zeigt, wie wandelbar und experimentierfreudig er bis zum Schluss war.


Was von Hans Hölzel bleibt

Falco lebte auf der Rasierklinge. Er sehnte sich nach Liebe und Häuslichkeit, flüchtete aber immer wieder in die Einsamkeit oder den Exzess. Er schuf Kunstfiguren, um den Mann dahinter zu schützen, und litt doch daran, dass kaum jemand den wahren Menschen sah.

Vielleicht berührt er uns gerade deshalb noch heute, Jahrzehnte nach seinem tragischen Unfall in der Dominikanischen Republik: Weil er in all seiner Widersprüchlichkeit, seinem Schmerz und seiner Genialität absolut kompromisslos war. Er war der Falke, der zu nah an die Sonne flog – und uns dabei Songs hinterlassen hat, die für immer nachhallen.

Jetzt seid ihr gefragt: Welche Beziehung habt ihr zur Musik von Falco? Hat euch „Jeanny“ damals auch so berührt oder verunsichert? Und welche seiner unbekannteren Songs gehören für euch auf jede Playlist? Schreibt es mir gern in die Kommentare!

☕ Unterstützung

Dir gefällt dieser persönliche Blick auf Musiklegenden und deren verborgene Schätze? Ich freue mich riesig über einen kleinen virtuellen Kaffee auf Ko-fi! Vielen Dank für euren Support!

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13. Oktober 2026

🍂 Spätzünder mit Charme: Aus dem Nachtleben direkt in den Dienstag-Starter!

 

Hallo ihr Lieben! 

Wer meinen Freitagsfokus aufmerksam gelesen hat, wusste schon: Es könnte am Montag spät werden. Dass es dann allerdings so spät – oder besser gesagt früh am Dienstagmorgen – wurde, war so nicht geplant, aber einfach nur wundervoll! 🌙✨

Ich war gestern Abend bei der Lesung von Michael Rauhut in Chemnitz. Nach einer absolut großartigen Veranstaltung sind wir danach spontan noch zusammen etwas trinken gegangen und haben uns verquatscht – gegen 1 Uhr nachts war ich erst wieder zu Hause! Trotz der kurzen Nacht war mein heutiger Uni-Tag richtig klasse. Die Vorlesungen waren spannend und ich bin gerade einfach wahnsinnig motiviert und voller Energie.

Und das Beste: Der Lesungszauber geht direkt weiter! Morgen Abend (Mittwoch, 14.10.) steht das große Heimspiel im Kulturpalast Dresden an, auf das ich mich schon riesig freue! Mehr dazu verrate ich an dieser Stelle aber noch nicht... 😉

Wer noch einmal in meine große Shopping- und Ausrüstungsrunde der letzten Woche reinlesen möchte, findet den letzten Montagsstarter genau hier.

Besser spät als nie machen wir es uns jetzt gemütlich: Ein riesiges Dankeschön geht wie immer an die liebe Anni, die diese schöne Aktion auf ihrem Blog Link zu Annis Blog hostet!

Hier ist der Lückentext für diese Woche (perfekt passend zur goldenen Herbststimmung):

❶ Manchmal kann es helfen, zu sich selber ehrlich zu sein und dann auch auf sich selber zu achten. 

❷ Selbst Fürsorge verpassen wir so oft, daher würde ich sagen, dass das wichtig ist, mal daran zu denken. 

❸ An wunderschöner Poesie kann ich mich sehr erfreuen. 

❹ Im Moment muss ich sagen, ich habe echt schon die Heizung an. Es ist einfach schon frisch geworden. 

❺ Tee und gute Musik hilft gegen den ersten Herbstblues. 

❻ Laub sieht man auch im Moment überall, was schön ist. Ich mag die Laubfärbung total. 

❼ Im Kalender steht diese Woche an sich nicht so viel, weil es meine erste Uniwoche ist und ich habe diese Woche noch meinen Buchclub geplant. Außerdem freue ich mich unheimlich auf den Abend morgen im Kulturpalast.

Und wie sieht es bei euch aus?

Worüber könnt ihr euch an goldenen Oktobertagen so richtig freuen? Und was hilft bei euch am besten gegen trübe Tage oder Schlafmangel – Kaffee, Vorfreude oder frische Herbstluft? Schnappt euch die Vorlage und verratet es mir unglaublich gerne direkt in den Kommentaren! 🍂☕️👇

Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Lange Nacht nach der Lesung, voller Uni-Tag und morgen schon das Heimspiel im Kulti... Mein Koffein-Pegel läuft gerade heiß! Wenn du mir einen virtuellen "Wachmacher-Kaffee" spendieren oder meine Blog-Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über deinen Besuch auf mein Ko-fi Link. Danke für euren wunderbaren Support!

Credits & Kultur:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird veranstaltet von der lieben Anni. Meinen Backlink zu ihrem Blog findet ihr hier: Link zu Annis Blog.

  • Lesung & Kulturtipp: Mehr Infos zu den Veranstaltungen mit Michael Rauhut auf MissRose's Bücherwelt.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

10. Oktober 2026

📽️ Rezension: Der Witwer: Bis dass der Tod uns scheidet (The Widower)


Wenn True Crime zur Geduldsprobe wird: Ein haarsträubender Fall im dramaturgischen Leerlauf

🎬 Filminfos auf einen Blick

  • Titel: Der Witwer: Bis dass der Tod uns scheidet (Original: The Widower)

  • Gesehen bei: Netflix (Streaming-Release: 30. September 2026)

  • Regie: Chris Smith

  • Format: True-Crime-Dokumentarfilm / Doku-Reihe

  • Mitwirkende: Dan Slepian (Investigativjournalist, NBC News / Dateline), Thomas Randolph, Ermittler, Zeugen und Hinterbliebene

  • Themen: Serientötung, Heiratsschwindel, Manipulation, Justizversagen, Narzissmus


🕸️ Die Ausgangslage: Drei Jahrzehnte, mehrere tote Ehefrauen und ein Netz aus Lügen

Auf dem Papier bietet der Fall von Thomas Randolph all das, was das True-Crime-Genre üblicherweise zu einem nervenzerreißenden Psychoduell macht: Ein Mann, der über fast dreißig Jahre hinweg sechs Ehen eingeht, wobei vier seiner Ehefrauen unter höchst mysteriösen Umständen sterben oder getötet werden. Dazu kommen undurchsichtige Lebensversicherungen, angebliche Raubüberfälle und ein psychologisches Manipulationsgeschick, das Ermittler über Jahrzehnte hinweg an den Rand der Verzweiflung trieb.

Mit Regisseur Chris Smith (Tiger King) und dem langjährigen NBC-Journalisten Dan Slepian saßen eigentlich Profis am Ruder, um diesen gigantischen Sumpf aus Betrug und Kriminalität filmisch aufzudröseln. Doch was eine fesselnde Rekonstruktion hätte werden können, entpuppt sich vor dem Bildschirm leider als zähes, erstaunlich monotones Unterfangen.


⏳ Dramaturgischer Leerlauf statt packender Chronologie

Das größte Problem der Dokumentation ist ihr vollkommenes Desinteresse an einer funktionierenden Dramaturgie. True Crime lebt davon, Puzzleteile zusammenzusetzen, den Zuschauer in den Ermittlungsprozess hineinzuziehen und das Ausmaß der Taten greifbar zu machen. Hier hingegen herrscht über weite Strecken schlichtweg Langeweile:

  • Fehlende Kausalketten: Dem Film gelingt es nicht, die chronologische Kette der Ereignisse sauber und nachvollziehbar herauszuarbeiten. Die Erzählung springt und verliert sich in Details, ohne den roten Faden fest in der Hand zu behalten.

  • Mangelnder Recherche-Tiefgang: Wer sich im Nachgang nur eine halbe Stunde selbst mit den Hintergründen des Falls Randolph beschäftigt, stellt fest, wie viel Potenzial hier schlicht liegen gelassen wurde. Die Doku kratzt trotz der Fülle an Stoff oft nur an der Oberfläche.

  • Gefallenes Pacing: Die einzelnen Segmente ziehen sich quälend in die Länge, ohne dass sich daraus eine emotionale oder intellektuelle Fallhöhe aufbaut. Die Macher vertrauen offenbar darauf, dass die bizarre Natur der Vorwürfe allein schon reicht – das tut sie aber nicht.


🎙️ Das Dilemma der Täterbühne: Wenn Narzissmus unkommentiert bleibt

Positiv hervorzuheben ist, dass die Dokumentation echten Zeugen, Ermittlern und vor allem den Angehörigen der Opfer Raum gibt. Ihre Aussagen und ihr Schmerz sind die wenigen Momente, in denen das Format eine echte, berührende Erdung erfährt.

Umso fragwürdiger ist jedoch der Umgang mit Thomas Randolph selbst, der heute im Alter von 71 Jahren im Lovelock Correctional Center in Nevada einsitzt und weiterhin stoisch seine Unschuld beteuert. Natürlich gehört die Konfrontation mit dem Täter zum journalistischen Handwerk – doch der Film verfällt in den Fehler, Randolphs narzisstischer Selbstdarstellung viel zu viel unkommentierten Raum zu geben. Ihm wird eine Bühne geboten, die die Dokumentation erzählerisch kaum zu brechen weiß. Die Interviews mit ihm sind zwar ein Einblick in seine Psyche, aber die redaktionelle Zusammenstellung fängt den Zuschauer nicht ein, sondern ermüdet ihn.


🌹 Fazit: Ein vertaner Fall mit verschenkten Möglichkeiten

Der Witwer: Bis dass der Tod uns scheidet zeigt eindrücklich, dass ein spektakulärer realer Kriminalfall noch lange keine gute Dokumentation garantiert. Trotz starker Zeugenaussagen leidet der Film unter einer eklatanten Dramaturgieschwäche, fehlendem Recherche-Mut und einem Erzähltempo, das schlicht ermüdet. Hier wäre so viel mehr drin gewesen.

Bewertung: 1,5 von 5 Rosen 🌹🌿🌿🌿🌿


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🛒 Empfehlungen & Mediathek zum Fall

  • Die Dokumentation im Stream:

    🎬 Der Witwer: Bis dass der Tod uns scheidet (The Widower) – Verfügbar auf Netflix

  • Weiterführende Recherche:

    📰 NBC News / Dateline: Berichterstattung und Archivmaterial von Dan Slepian zum Fall Thomas Randolph (The Black Widower).

  • Quellenverzeichnis: Klick zum Quellenverzeichnis 

9. Oktober 2026

Freitags-Fokus: Pickepackevoller Semesterplan, Rauhut-Lesungen & der Saisonabschluss in Köpenick

 

Hallöchen ihr Lieben!

Heute gibt es den Freitags-Fokus wieder zu ganz zivilisierter Tageszeit – keine Mitternachtsaktion wie letzte Woche! Schnappt euch bei diesem typischen Herbstwetter am besten eine dampfende Tasse Tee und macht es euch richtig gemütlich, denn ich habe euch jede Menge Neuigkeiten mitgebracht. Bei mir überschlagen sich die Ereignisse fast und der Terminkalender platzt aus allen Nähten!

Fokus: Uni-Fahrplan steht & warum ich den vollen Stundenplan brauche 🎓📚

Die wichtigste Erleichterung vorweg: An der Uni hat alles wie am Schnürchen geklappt! Ich habe meinen festen Platz im DDR-Seminar und auch die Plätze für beide Übungen sind sicher eingetütet.

Wenn ihr meine letzten Beiträge verfolgt habt, wisst ihr: Mein Semesterplan ist absolut pickepackevoll. Von Montag bis Freitag habe ich wirklich jeden Tag mindestens eine Veranstaltung auf dem Zettel. Nächste Woche geht es offiziell los – zwar zunächst noch ohne die Tutorien und den Sprachkurs, aber die Vorlesungen und das Seminar starten direkt durch.

Warum ich mir diesen straffen Rhythmus freiwillig gebe? Ganz einfach: Ich werde im kommenden Sommersemester jeden Puffer brauchen, den ich mir jetzt erarbeiten kann! Was genau da im Hintergrund schon an großen Plänen brodelt, erfahrt ihr natürlich sofort, sobald alles spruchreif ist. 😉

Winter Arc & Basics-Shopping ❄️🛍️

Auch mein Winter Arc läuft fantastisch: Stand heute habe ich für den Oktober schon 38 von 60 Punkten auf meinem Punktekonto gesammelt – die Routinen greifen also richtig gut!

Meinen kleinen Shopping-Montag hatte ich euch ja schon im Montagsstarter verlinkt: Nein, bei mir ist kein plötzlicher Reichtum ausgebrochen, aber manchmal braucht man einfach ein paar fundamentale Basics für den Herbst und Winter. Das heiß diskutierte 41-Euro-Buch für Italienisch ist inzwischen bestellt und wartet nur noch darauf, von mir abgeholt zu werden. Es läuft!

Großes Highlight: Lesungs-Support für Michael Rauhut & Berlin-Pendelei 📖🚆

Ein echtes Herzensprojekt steht kommende Woche an: Ich darf Michael Rauhut bei seinen Buchlesungen begleiten und unterstützen!

  • Montag (12.10.): In Chemnitz

  • Mittwoch (14.10.): In Dresden

Alle genauen Infos, Uhrzeiten und Orte habe ich für euch ausführlich auf meinem Buchblog aufbereitet (schaut unbedingt unten in die Links!). Kleiner Vorwarnung für euch: Weil der Montag durch die Uni und die Lesung in Chemnitz extrem vollgepackt ist, wird der Montagsstarter voraussichtlich erst spät in der Nacht online gehen.

Dazu kommt meine kleine Berlin-Pendelei: Am Dienstag war ich beim Stammtisch in Berlin, bin Mittwoch zurückgefahren – und auch dort laufen hinter den Kulissen richtig spannende Ideen an, die ich nach und nach mit euch teilen darf. Und am Sonntag geht es direkt noch einmal nach Berlin: Zum großen Saisonabschluss in den Kunsthof Köpenick!

Gelesen, Gehört, Gesehen 📚🎶📺

  • Gelesen: „Meertotfrau“ von Christoph Kastenbauer (Rezensionsexemplar). Das Buch war meine Lektüre im Zug nach Berlin. Ich bin ganz ehrlich: Ich weiß bei diesem Buch noch nicht so recht, ob ich es wirklich gut finden soll oder nicht. Das braucht noch etwas Nachhall.

  • Gesehen: Gestern Abend lief bei mir „Der Witwer“ auf Netflix. Nun ja… war für mich jetzt nicht unbedingt der ganz große Knaller, aber die genauen Kritikpunkte liefere ich euch demnächst in einer separaten Review nach.

  • Gehört: Ihr wisst es: Ich lebe Musik einfach mit jeder Faser meines Herzens. Zurzeit gibt es einen Song, der mir in all dem Trubel und bei vollen Tagen hilft, komplett abzuschalten und durchzuatmen: 


Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr alle Anlaufstellen, Termine und Buchempfehlungen der Woche:

Kultur, Termine & Buchblog:

Bücher & Medien (Ref):

  • Buch-Tipp: Christoph Kastenbauers „Meertotfrau“ könnt ihr euch bei buecher.de* ansehen oder bei Amazon* bestellen.

  • Michael Rauhut: Seine Standardwerke und musikhistorischen Bücher über Ostrock und Subkultur findet ihr bei Amazon* oder gebraucht zum Schmökern bei Medimops* und Rebuy*.

Unterstütze mich:

  • Herbst-Tee & Reise-Kaffee: Pendelei zwischen Dresden, Berlin und Chemnitz, Vorlesungsstart und Lesungs-Support – mein Koffein- und Teebedarf ist nächste Woche enorm! Wenn ihr mir ein Heißgetränk spendieren möchtet, freue ich mich riesig über euren Support: Support me on Ko-fi! ☕

Habt ihr euch für den Herbst auch schon mit wärmendem Tee und gemütlichen Lesestunden eingedeckt? Und seid ihr kommende Woche vielleicht bei einer der Rauhut-Lesungen in Chemnitz oder Dresden dabei?

Eure Katja

5. Oktober 2026

🎒 Shopping-Großkampftag, Technik-Upgrade & Kultur-Termine im Oktober!

 

Hallo ihr Lieben! 

Mein Montag war heute ein echter Ausrüstungs- und Vorbereitungstag für das anstehende Wintersemester. Nein, hier ist nicht plötzlich der ungezügelte Wohlstand ausgebrochen – aber wer viel unterwegs ist und studiert, weiß: Eine solide Grundausstattung ist das halbe Leben! 💻👟

  • Warme & bequeme Füße: Ich habe bei zwei Paar Schuhen zugeschlagen – einmal klassische Skechers mit Memory Foam (die liebe ich einfach) und ein Paar gefütterte Winterstiefel. Zwar aus der letzten Saison, aber sie passen perfekt, sehen klasse aus und halten trocken. Nasse Füße im Winter gehen schließlich gar nicht!

  • Technik-Aktion bei MediaMarkt: Da die Mehrwertsteuer-Aktion lockte, gab es ein neues Ladekabel-Set fürs Handy (man kennt den ewigen Akku-Kampf), eine externe Festplatte und kabelgebundene In-Ears. Nachdem meine JBLs zum dritten Mal den Geist aufgegeben haben, teste ich nun Marshall* – passend zu den kabellosen Minor III in edlem Schwarz, die ich mir am Wochenende bestellt hatte!

  • Das spontane Herzstück: Ein neues 14-Zoll Chromebook von Lenovo samt Netzteil. Wer viel schreibt, weiß: Das Tippgefühl der Tastatur muss man vor Ort testen. Da ich ständig im Zug sitze (ihr wisst, wie oft ich zwischen Dresden und Berlin pendle!) und etwas Leichtes für Vorlesungen brauchte, war es die perfekte Investition in mein mobiles Büro.

Uni-Update & Berlin-Trip

Dass ich am Donnerstag meinen absoluten Wunschplatz für Italienisch ergattert habe, wisst ihr ja schon – was für eine Erleichterung! Am Donnerstag wird es aber noch einmal spannend, wenn die nächsten drei Einschreibungen anstehen (die beiden Übungen zur Vorlesung für die Portfolioleistung und das Seminar zum Thema DDR).

Morgen früh geht es außerdem bis Mittwoch nach Berlin zum letzten Ferien-Stammtisch von PopKulturOst e.V.! 🚆🍻

📅 Kultur-Tipp für nächste Woche: Lesungen mit Michael Rauhut!

In der kommenden Woche unterstütze ich den renommierten Musikwissenschaftler und Autor Michael Rauhut bei seinen Lesungen. Wenn ihr in Sachsen seid, merkt euch unbedingt diese Termine vor:

  • Montag, 12.10.2026: Im TIETZ in Chemnitz (Eintritt frei!)

  • Mittwoch, 14.10.2026: Im Kulturpalast in Dresden (Eintritt 9 € / ermäßigt 6 €)

Alle weiteren Details und Infos findet ihr ausführlich auf meinem Buchblog MissRose's Bücherwelt!

Wer noch einmal in meine letzte Genesungs- und Erkältungsrunde reinschauen möchte, findet den letzten Montagsstarter genau hier.

Jetzt aber ab zur geliebten Montags-Tradition! Ein riesiges Dankeschön geht wie immer an die wunderbare Anni, die diese Aktion auf ihrem Blog Link zu Annis Blog hostet!

Hier ist der neue Montagsstarter für diese Woche (Punkt 5 passt heute einfach wie die Faust aufs Auge!):

❶ Ohne einen guten Kaffee starte ich gefühlt immer schlecht in den Tag. 

❷ Im Oktober freue ich mich auf viele tolle Momente, mein Kalender ist voll und die Uni geht auch wieder los, was mich echt freut. 

❸ Letzte Woche habe ich zum ersten Mal mal wieder eine volle Kanne Tee gekocht, war auch krank. 

❹ Heisse Schokolade mit einer Sahnehaube schmeckt wunderbar. 

❺ Erst zieht der Traffic im Blog an, dann kommen die Termine mit Michael Rauhut. Das nenne ich mal einen Lauf. 

❻ Erst gestern habe ich wieder gemerkt, wie viel sich dieses Jahr schon ereignet hat und ja, das war bisher ein sehr spannendes Jahr. 

❼ Im Kalender steht vor allem der Stammtisch morgen Abend - ich freue mich so wahnsinnig auf die lieben Menschen da und ich habe diese Woche noch zwei weitere Abendveranstaltungen geplant. Außerdem freue ich mich wahrscheinlich noch auf eine spannenden Sonntag, mal sehen, ich möchte mal nicht verraten, was es ist, weil ich noch nicht weiss, ob es klappt.

Und was meint ihr?

Worauf freut ihr euch im goldenen Oktober am meisten? Und seid ihr bei Technik und Schuhen auch Team „Muss ich im Laden anfassen und ausprobieren“? Schnappt euch die Vorlage und schreibt es mir unglaublich gerne direkt in die Kommentare! 🍂🎧👇

Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Shopping-Tour, Laptop-Einrichtung und Reisefieber nach Berlin – mein Geldbeutel weint kurz leise, aber das Blogger-Herz lacht! Wenn du mir einen virtuellen "Technik-Einweihungs-Kaffee" spendieren oder meine Blog- und Vereinsarbeit unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über deinen Besuch auf mein Ko-fi Link. Danke für euren fantastischen Support!

Credits & Inspiration:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird gehostet von der lieben Anni. Meinen Backlink zu ihrem Blog findet ihr hier: Link zu Annis Blog.

  • Kopfhörer-Tipp: Schaut euch die stylischen In-Ears von Marshall* an.

  • Lesungs-Infos: Ausführliche Beiträge zu Michael Rauhut auf MissRose's Bücherwelt.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.