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9. Dezember 2020

[Hinter den Kulissen] Katja, was war los?

Hallo ihr Lieben, 

ich habe in den letzten Tagen etwas mit mir gerungen, ob ich diesen Post hier veröffentlichen möchte oder nicht, aber es kamen so viele liebe Mails von euch, dass ich mir gedacht habe, dass ich das nicht einfach so stehen lassen kann. 
Bitte nicht wundern, ich stelle den gleichen Post auf alle Blogs, weil ich niemanden im Dunkeln lassen möchte und weiss, dass nicht alle Leser auch alle meine Blogs lesen. 
In jeder Mail oder Nachricht, die an mich kam, war eigentlich die gleiche Frage, ob es mir gut geht und ob ich einfach nicht mehr bloggen möchte, auf Instagram und Facebook war es auch verdächtig ruhig bei mir und das ist vielen von euch aufgefallen. Erstmal danke dafür und mir geht es wieder soweit gut, aber ich habe einen recht harten November hinter mir und da ich im Moment immer wieder lese, Corona ist doch nur eine harmlose Kindergrippe und gar nicht schlimm, habe ich mich entschieden, euch mal meinen verlaufen dieser angeblich so harmlosen Krankheit zu schildern. 


Begonnen hat bei mir die ganze Erkrankung in der Nacht vom 7. November auf den 8. November, eigentlich eine ganz normale Nacht, aber ich bekam mitten in der Nacht plötzlich einen Wechsel zwischen erhöhter Temperatur und Schüttelfrost. Für mich eigentlich ungewöhnlich, weil ich war in den Tage zuvor fit, war zwar nicht draussen gewesen, aber fühle mich weder krank oder sonst etwas. 
Nach dieser Nacht, in der ich kaum geschlafen hatte, fühle ich mich schlapp und müde, an sich nichts ungewöhnliches, aber ich hatte auch keinen Hunger und keinen Durst. 
Der Hunger war dabei noch nicht mal das Problem, eher der Durst, weil ich bin in der Regel jemand, der zwischen 2 bis 3 Liter am Tag problemlos schafft und dabei nicht gross darauf achten muss. Trinke ich zu wenig, rächt sich das am nächsten Tag bei mir mit netten Kopfschmerzen, deswegen bin ich da eigentlich gut auf meinen Körper eingestellt. 

Leider blieb diese Problem der Schlappheit, der Appetitlosigkeit und vor allem der Durstlosigkeit weiter bestehen, ich habe komplett das Interesse an allem verloren, lag nur noch schlapp auf der Couch und bin manchmal einfach so eingeschlafen, weil der Körper in der Nacht nicht schlafen konnte.
Da ich seit einigen Jahre ein Problem mit einem Trümmerbruch im linken Ellenbogen habe, ist auch der linke Arm zeitweise nett angeschwollen gewesen und war sehr schmerzempfindlich.  
Im Alltag macht sich das natürlich auch sehr schnell bemerkbar, ich hatte keine Konzentration für nichts, war bei der Arbeit dann krank geschrieben und an Lesen oder Bloggen war nicht zu denken. 
Besonders schlimm war der Morgen des 18. Novembers, ich bin wie in einer Art Trance aufgewacht und fast im Flur zusammengebrochen, weil ich einfach nicht mehr konnte, in den Tagen zuvor hatte sich meine Mutter immer wieder darum gekümmert, dass ich wenigstens Tee trinke und Zwieback esse, teilweise stand sie daneben, damit ich das wirklich zu mir nehme, weil ich weder an Trinken noch an Essen interessiert war, von anderen Sachen brauchen wir gar nicht erst anfangen. 

Husten und leichter Schnupfen stellten sich dann auch erst in der Mitte des Novembers ein, vorher hatte ich keine Anzeichen davon und ich konnte alles riechen und schmecken und bin daher nicht davon ausgegangen, dass ich wirklich Corona habe. 


Am 23. November ging es mir dann soweit gut, dass ich wenigstens bis zu meiner Hausärztin konnte, gestützt aber von meiner Mutter. Die Schwestern in der Praxis haben uns gleich erstmal isoliert und dann hat unsere Hausärztin einen Abstrich gemacht, der sich wenige Tage später als positiv herausstellte. Eigentlich war das für mich kein Wunder, weil meine Hausärztin schon einen mittelschwere Corona-Verlauf aufgrund meines Allgemeinzustandes vermutet und das dadurch bestätigt wurde. 

Seit Ende November geht es nun langsam aufwärts, ich muss ein Trinktagebuch führen, damit ich wenigstens mehr als einen Liter am Tag schaffe, mit dem Essen wird es langsam wieder besser, auch wenn es noch Tage gibt, wo die Füsse nicht ganz so wollen oder ich plötzlich Kopfschmerzen habe. 

Ich schreibe euch den Post nicht, weil ich Mitleid haben will, meine Freunde haben sich in den letzten Wochen genug Sorgen um mich gemacht und eigentlich wollte ich das nie so öffentlich schreiben, aber man muss ich mal von der Vorstellung verabschieden, dass es nur 2 Verläufe von Corona gibt, entweder leichte oder kaum Symptome oder eben gleich Krankenhaus und Intensivstation. Und Corona ist keine Kindergrippe, die man mit eine paar Tagen Ruhe überwindet, wenn es so ist, Glückwunsch, aber es kann auch ganz anders laufen. 

Im Gespräch mit dem Gesundheitsamt, was ja nach dem positiven Test anstand, erklärte man mir, dass sich das Virus da im Körper einnistet, wo es am schnellsten und am meisten Schaden verursachen kann und dann wütet und genauso habe ich das empfunden, wie eine tückische Krankheit, weil ich habe mich in meinem Leben noch nie so schlecht und mies gefühlt. 

Also Leute, passt auf euch auf, das ist kein Spass und klar ist das alles nervig und ich finde manche Regeln auch nicht witzig, aber wir müssen da alle zusammenstehen und schauen, dass wir das Beste aus allem machen und man kann alles nachholen, so sollte man das auch immer sehen. 

In diesem Sinne, alles Liebe, 
Katja

4. Juni 2017

[Theater] Die heisse Phase hat begonnen...

Hallo ihr Lieben, 
also nun ist es soweit - in einer Woche steht unsere Premiere im meinem Sommertheaterstück an und jetzt beginnt die Endprobewochen. Premiere ist am 11.6. und ich hatte euch hier schon mal einiges über das Stück erzählt: ~*~ Klick ~*~

Unser Spielort - der Theaterplatz in Dresden

Gestern sollte eigentlich die AmA (Alles mit Allem) - Probe sein, aber da wir Open Air auf dem Theaterplatz spielen, musst die verschoben werden, da es in Dresden in Strömen geregnet hat. Heute sieht das Wetter nicht viel besser aus, aber heute war an sich Probenfrei angesetzt, daher hatte ich heute etwas Zeit und schreibe euch etwas über die letzten Probentage und gebe auch einen kleinen Ausblick darauf, was in der letzten Woche nun noch passieren wird. 

In dieser Woche haben wir nun auch die Begrenzungen bekommen, in denen dann die Zuschauer sitzen und die stehen uns nun etwas im Weg, aber ich glaube, da fällt unserem Regisseur noch etwas ein, was wir mit den netten goldenen Begrenzungen anstellen. 
Zudem sind nun auch fast alle Requisiten da und nun sehen wir teilweise erst, was für interessante Sachen wir so alles anstellen dürfen, bisher war es ja immer eine Sache der Vorstellung, da die Dinge einfach noch nicht für uns verfügbar waren. 

Morgen ist wieder eine kleine Probe mit Durchlauf für 3 Stunden angesetzt, Dienstag und Donnerstag gibt es am Tag je 2 Probe mit jeweils etwa 4 Stunden, in der die AmA - Probe von gestern nachgeholt werden soll und noch eine 2. stattfinden soll. Freitag ist dann die Hauptprobe, am Samstag die Generalprobe und am Sonntag Premiere. Ihr merkt schon, der Plan ist recht straff gehalten, was aber in einer Endprobenphase normal ist. 

Mein Kostüm, also ich bekomme neben meinem privaten Grundkostüm noch ein blaues Kostüm, was in einem Bild gebraucht wird, ist leider noch nicht fertig und deswegen muss ich am Dienstag nochmal in die Schneiderei, damit das dann alles passt. Etwas nervig, aber was will man machen? Ich hoffe einfach, dass es dann bei der ersten AmA oder spätestens bei der 2. AmA dann da ist und ich damit proben kann. 

Da die Produktion mit 115 Spielern + Organisationsstab recht gross ist, ist es natürlich nicht einfach, immer alles unter einen Hut zu bekommen, aber bisher klappt das recht gut. Klar sind nicht immer alle zu jeder Probe da, weil das logistisch ist, da viele - wie ich auch - neben den Proben noch arbeiten gehen und natürlich sind auch gerade einige andere private Sachen, die noch dazu kommen, aber trotzdem sind die Durchläufe, die wir bisher hatten, recht gut gelaufen, also zumindest laut Aussage des Regisseurs und alle, die von aussen schauen. 😄

Wenn ich es noch schaffe, gibt es in den nächsten Tagen noch ein paar mehr Bilder von den Proben, wir haben wunderbare Requisiten und grossartige Kostüme und die möchte ich euch nicht vorenthalten, weil wir damit auch immer viel Spass haben, wenn wir bei den Proben sind und ich finde, das kann man dann auch mal zeigen, was dann so hinter den Kulissen so alles abgeht. 

Dadurch, dass ich neben den Proben noch arbeite, ist mein Zeitplan immer recht straff, weswegen auch das Bloggen etwas auf der Strecke bleibt, aber das wird ab nächste Woche wieder entspannter. 

Alles Liebe,
Katja

12. März 2017

[Theater] Probengeflüster zwischen Sitzen auf dem Sarg und Laufen in Herden....

Hallo ihr Lieben,

einige, die mich auch privat kennen, wissen es schon, ich habe mal wieder ein Theaterprojekt an der Angel, bei dem gerade die Proben begonnen haben. 
Diese Woche hatten wir die ersten Proben, heute gibt es nochmal eine Probe auf dem Theaterplatz, das wird im Juni auch unsere Spielstätte sein, wir spielen also an einem sehr bekannten Ort in Dresden und das vor der Semperoper. 
Die Semperoper ~ Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt
Nun sind in dieser Woche die ersten Proben losgegangen und ich möchte euch natürlich ins Bild setzen, was so alles passiert. 
Das Stück heisst im Übrigen "Die Stunde da wir nichts voneinander wußten" und Regie führt der tolle Uli Jäckle. Premiere wird am 11. Juni 2017 auf dem Theaterplatz sein und spielen werden wir das Stück bis einschliesslich 19. Juni 2017. 

Über das Stück: 
Hauptakteur des Stücks ist ein beliebter Platz in Dresden. Es beginnt damit, dass einer schnell über ihn wegläuft. Die Darsteller treten einzeln und in Gruppen auf, z. B. die alte Frau, die Schönheit, der mit der Gasmaske, eine japanische Touristengruppe und eine Gruppe junger Männer, die zu viel Zeit haben. Bürger der Stadt spielen Alltägliches, begegnen einander, behindern sich, schließen sich zusammen und lösen sich wieder auf. Auch der Tod wird auf einer Sänfte vorbeigetragen. Doch was machen plötzlich der gestiefelte Kater und ein Elefant auf dem Platz? Die Begegnungen zwischen den einzelnen Figuren intensivieren sich, die Grenzen zwischen der Realität des Platzes und komisch-absurden Erfindungen verschwimmen. Das Stück kommt ohne Sprache aus, denn der Platz spricht. Und hat es nicht den Anschein, als würde da ein Volk zusammenwachsen?
Peter Handke wurde 1942 in Kärnten geboren und ist einer der bekanntesten zeitgenössischen österreichischen Autoren. „Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“ schrieb er 1992 als sein zweites Stück ohne Worte. Über sein Schaffen sagt er: „Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muss durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.“
Der Regisseur Uli Jäckle ist seit 2010 Professor für „Kunst in Aktion“ an der HBK Braunschweig. Er arbeitete u. a. am Schauspiel Stuttgart, Theater Freiburg, Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Braunschweig, am Deutschen Theater Berlin und am Staatsschauspiel Dresden. Bekannt geworden ist er vor allem mit seinen großen Landschaftstheaterprojekten unter Einbindung von bis zu 200 Laiendarstellern. Außerdem ist er als Autor tätig. Seine Inszenierungen mit Theater ASPIK „Der Fall aus dem All“ und „Wildnis“ an der Bürgerbühne Dresden wurden mit dem renommierten BKM-Preis Kulturelle Bildung 2015 ausgezeichnet.
Der Platz vor der Semperoper ~ Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt
Während der Probe heute auf dem Theaterplatz ist auch dieses Bild entstanden: 
Ein Probenbild... ~ Fotocredit: © 2017, Katja Ertelt
Nun mal etwas über meine Proben, die erste hatte ich am Donnerstag, dann am Freitag nochmal eine, aber die waren beide in den Probenbühne des Staatsschauspiels und die Probe heute war erst auf dem Theaterplatz, in der nächsten Woche haben wir nur Proben auf dem Platz und ich freue mich schon darauf. Also nicht wundern, wenn dann mal Videos von irritierten Passanten auftauchen, die dann unsere Proben beobachten haben, weil das schaut dann schon recht platzfüllend aus.
Aber unbezahlbar sind die Blicke der Passanten, wenn wir uns dann in eine Formation begeben oder eben andere Aktionen auf dem Platz machen. ;)
Im Übrigen gibt es auch einen Sarg in der Aufführung, der auch manchmal zum Sitzen genutzt wird. ;)


Ich halte euch darüber auf dem Laufenden. :)
Alles Liebe,

Katja

30. Oktober 2013

50 Facts about me... Part #1

Hallo ihr Lieben, 

erstmal vornweg: Nein, ich werde keinen erotischen Roman schreiben und ich habe auch nicht vor, hier einen Seelenstrip hinzulegen. Aber ich habe schon bei vielen Bloggern gesehen, dass sie so mal 50 Facts rund um ihre Person posten und da ich das echt klasse finde, reihe ich mich da mit ein. :-)
Ich werde die 50 Facts aber aufteilen, sonst wird der Post zu lange - Part #1 umfasst 15 Facts. :-)
Also, legen wir mal los:

(1) Neben dem Lesen sind Konzerte meine größte Leidenschaft - ohne geht gar nicht. 
Ich versuche immer, so viele Gigs wie möglich (also nach zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten) mitzunehmen. 

(2) Ohne das Theater (also sowohl aktiv wie auch passiv) könnte ich auch nicht leben - ich brauche einfach mal etwas Entspannung und die finde ich auch bei einem guten Theaterabend. 

(3) Ich fotografiere Bäume. Klingt komisch, ist aber so. 
Hier einige Bilder, die sich immer mal wieder auf meinem Handy finden:

 (Bitte nicht fragen, warum das so ist - ich kann es nicht sagen.)

 (4) Ich stehe zu meiner Brille - und trage sie auch gerne.

(5) Ich bin ernsthaft Bücherkaufsüchtig. Wenn mich niemand davon abhält, würde ich mein ganzes Geld in Bücher / Konzert- und Theaterkarten investieren. 

(6) Mein erstes richtiges Konzert war - Achtung peinlich - "Michelle". Erst danach habe ich mich viel mehr auf Konzerten von Ostrockbands (City, Silly, Karat etc.) rumgetrieben und bin auf den Geschmack gekommen. 

(7) Das finde ich zum Brüllen... (Sorry an alle Brandenburger)

(8) Tattoos finde ich klasse - plane auch, mir mal selber 9 stechen zu lassen, sobald es der Geldbeutel erlaubt.

(9)Wenn ich einen Lachflash habe, kann ich mir nur ganz schlecht beruhigen. Außerdem kann es dauern, ehe ich mich dann wieder halbwegs im Griff habe...

(10) Auf ein Autogramm nach einem Konzert warte ich gut und gerne mal 3 Stunden. Außerdem habe ich dann die Chance noch ein paar Worte mit den Künstler zu wechseln...

(11) Ich stehe dazu, ich hänge gerne mit Künstlern rum...^^

(12) Schiefe Türmatten muss ich gerade rücken. Komisch Tick, ist aber leider so...

(13) Ein Mann, den ich wirklich heiß finde, ist Sven Gillert von Haudegen:


(14) 2009 bin ich auf fast jedem (okay, eins fehlte) von der Band SILLY gewesen - ich bin denen prakisch hinterher getourt und fand es geil.

(15)Ich sammele - neben Büchern - Plektren von Gitarristen. Davon habe ich immer mindestens eins im Geldbeutel - also Glücksbringer.

So, das war Part #1 ~ weitere Facts folgen in Kürze...

Alles Liebe,
Katja