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28. Dezember 2021

[Filmrezension] Orangen zu Weihnachten - Eine klassisch-schöne Weihnachtsgeschichte

Handlung:
Die kleine Rose wird als Baby auf den Stufen des Greenwoods Waisenhauses ausgesetzt.
Dort nimmt sich die gutmütigen Mrs. Hartley (Nancy Stafford) ihrer an.
Gemeinsam mit anderen Kindern wächst sie dort in einer liebevollen Umgebung auf und alles scheint gut zu sein, bis eines Tages ein schwerer Schicksalsschlag alles ändert….

Rose wird in das Irongates Waisenhaus gebracht. Anstelle der Wärme und Freundlichkeit von Mrs. Hartley, erwartet sie dort die Strenge des kalten und grausamen Schulleiters Mr. Crampton.
Einzig an Weihnachten erwartet die Kinder dort ein kleiner Lichtblick:
Dann nämlich soll jedes Kind eine Orange vom freundlichen und großzügigen Bruder des Schulleiters erhalten und Rose ist zunächst voller Vorfreude.

Doch dieses Jahr liegt es allein an ihr und den anderen Waisenkinder das Weihnachtsfest zu retten und den hartherzigen Mr. Crampton, das Fest der Nächstenliebe näher zu bringen.

Trailer:

Details:
Alterseinstufung: ‎Freigegeben ab 6 Jahren
Darsteller: ‎Edward Herrmann, Nancy Stafford, Bailee Michelle Johnson, Bruce Newbold
Regisseur: ‎John Lyde, Bruce Newbold
Direktor: John Lyde
Komponist: James Schafer
Genre: Familienfilm, Drama, Weihnachtsfilm
Medienformat: ‎Dolby
Laufzeit: ‎1 Stunde und 40 Minuten
Produktionsjahr: 2012
Erscheinungstermin: ‎30. Oktober 2015
Studio: ‎Faith-Movies

Eigene Meinung: 
Rose wächst im Waisenhaus von Mrs. Hartley mit viel Liebe und Geborgenheit auf, aber die schöne Gemeinschaft im Waisenhaus wird je zerstört, so das Rose ins Waisenhaus zu Mr. Crampton geschickt wird, wo sie das ganze Gegenteil von dem erlebt, was sie kennt. 
Auch die neuen Kinder im Waisenhaus sind anders als sie es kennt, aber Rose schafft es, sich trotzdem in ihrem neuen Alltag zurückzufinden und es durch ihre gutherzige Art schafft, auch das Leben im Waisenhaus zu verbessern...
Der Film ist eher ein kleiner leiser Film, der aber die Botschaft von Liebe, Freundlichkeit und dem Schätzen der kleinen Sachen im Leben gut transportiert, gerade in der heutigen Zeit ist das wichtiger geworden, wo es nur noch um Medien und Konsum geht. 
Natürlich ist der Film etwas mit Klischees beladen, weil wir finden hier die klassischen Motive wie das arme Waisenkind, die gute Freundin oder auch den herzlosen Heimleiter wieder, aber die gehen in der sehr liebevoll gestalteten Geschichte eher unter oder treten in den Hintergrund. 
Natürlich muss man auch beachten, der Film ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt, also spielt er auch entsprechend der Zeit in den damaligen Verhältnissen, die aber schon in einem eher niederen Schicht angelegt ist. 
Es ist ein klassischer Weihnachtsfilm, der zeigt, dass man auch in schweren Zeit ehrliche und gutherzige Menschen treffen kann und der Film ist sicherlich kein Film nur für Weihnachten, aber ihn kann die ganze Familie ansehen, weil er jeden, egal ob jung oder alt, berührt. 

Dafür gibt es 4 Rosen:

Anschauen?
Streams:
Der Film ist aktuell in Amazon Prime enthalten: ~*~ Klick* ~*~
Zudem ist er bei JOYN zu sehen: ~*~ Klick ~*~

Die DVD bekommt ihr hier: 

Gebraucht gibt es die DVD auch hier: 

21. März 2020

[Filmrezension] Frozen - Eiskalter Abgrund

Bildquelle: ~*~ Klick ~*~
Handlung:
Ein spaßiger Ausflug auf die Piste, entwickelt sich für drei Studenten zum Alptraum ihres Lebens, als sie vor der letzten Abfahrt im Skilift stecken bleiben Als die Pistenpatrouille die Nachtbeleuchtung abschaltet, erkennen Dan, Joe und Parker mit zunehmender Panik, dass man sie im Skilift weit über dem Erdboden hängend vergessen hat. Ohne Aussicht auf Rettung ist das Trio fest entschlossen, verzweifelte Maßnahmen zu ergreifen, um dem eisigen Tod zu entkommen. Doch bald müssen die Drei feststellen, dass sie weitaus mehr zu fürchten haben als nur den eisigen Tod. Im Kampf ums Überleben müssen sie sich fortan der Frage stellen, ob ihr Überlebenswille stark genug ist, um einem grausamen Tod zu entkommen...

Trailer:

Details:
Darsteller: Emma Bell, Shawn Ashmore, Kevin Zegers, Ed Ackerman, Rileah Vanderbilt
Komponist: Andy Garfield
Künstler: Peter Block, Adam Green, Will Barratt, Bryan McBrien, Ed Marx, Cory Neal
Format: Dolby, PAL, Breitbild
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: LEONINE
Erscheinungstermin: 10. Dezember 2010
Produktionsjahr: 2010
Spieldauer: 90 Minuten

Eigene Meinung:
Wenn ein harmloser Skiausflug zu einem Kampf ums Überleben wird, das ist die Geschichte, die uns der Plot und auch der Trailer zum Film versprechen. 
Dan, Joe und Parker sind drei Studenten, die eigentlich nur einen entspannen Wochenendtrip zum Skifahren geplant haben, doch dann kommt alles anders. Sie wollen die letzte Abfahrt nutzen, doch bleiben im Skilift hängen, werden da in einer Sonntag Nacht vergessen und der Lift öffnet erst wieder am Freitag. Mit dieser Erkenntnis beginnt ein Kampf ums Überleben, der zeigt, wie schnell sich die Menschen ändern können. 
Die Dramaturgie des Films ist recht gut angelegt, man fiebert mir, aber die Spannung schnellt dann nach unten und man hat das Gefühl, man geht irgendwie mit vielen Fragen aus dem Film und das ist einfach nicht so wirklich schön. 
Frozen erstreckt sich über 90 Minuten und zeigt, wie schnell eine alltägliche Situation plötzlich in den puren Horror umschwenken kann. Die drei Darsteller sind echt überzeugend, wobei es einige Stellen gibt, die etwas überspitzt sind. Trotzdem ist das Spiel der Emotionen sehr gut gemacht und zieht den Zuschauer mit in seinen Bann. 
Alles im Allem ist Frozen ein recht gut durchdachter Film mit einer beängstigend Atmosphäre, der aber sehr voraussehbar ist. Dadurch wird der Film etwas langweilig. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

Anschauen?
Bei Maxdome ist der Film im Abo enthalten. 
Stream bei Amazon geht hier: ~*~ Klick* ~*~
Die DVD gibt es hier: ~*~ Klick* ~*~

29. Januar 2017

[Filmrezension] Draussen am See

Bildquelle: Amazon
Handlung:
Die vierzehnjährige Jessika lebt in einer vierköpfigen Familie. Das in sich zurückgezogene Mädchen genießt die Geborgenheit der Eintönigkeit, die nur durch die gemeinsamen Fahrten der Familie zu einer Laube an einem See unterbrochen wird. Als der Vater arbeitslos wird, bricht die Idylle auseinander. Die Mutter Tine wird zur Versorgerin der Familie, und Jessika muss dabei zusehen, wie ihr Vater nach und nach verwahrlost. Ohne ihrer Familie etwas davon zu sagen, wird Tine schwanger. Als das Kind zur Welt kommt, wird es von ihr getötet und von Ernst anschließend auf dem Grundstück der Laube vergraben und einbetoniert. Jessika und ihre Schwester ziehen bei ihren Eltern aus und suchen sich eine gemeinsame Wohnung. Zuletzt meldet Jessika das Grab des Kindes der Polizei.

Trailer:

Details:
Deutscher Titel: Draussen am See
Gerne: Drama
Produktionsland: Deutschland
Originalsprache: Deutsch
Darsteller: Elisa Schlott, Petra Kleinert, Michael Lott, Sina Tkotsch, Maximilian Befort, Benjamin Trinks
Regisseur: Felix Fuchssteiner
Musik: Philipp F. Kölmel
FSK: ab 12 Jahre freigegeben
Studio: mem-film
Erscheinungstermin: 04.11.2010
Produktionsjahr: 2009
Spieldauer: 105 Minuten

Meinung:
Draussen am See steht eine Laube, eine Laube, die für die Familie eigentlich immer Glück und Ruhe bedeutet hat, doch ein Segelausflug an einem Sonntag ändert alles. Der Vater (verkörpert von Michael Lott) verkündet, dass er seine Arbeit verloren hat und die heile Welt, die um Jessika (gespielt von Elisa Schlott) und ihre Familie zu existieren scheint, bekommt nach und nach Risse. Nicht nur, dass der Vater durch die anhaltende Arbeitslosigkeit zusehens den Halt verliert, auch ihre Mutter (verköpert von Petra Kleinert), die nun wieder als Ernäherin der Familie als Erzieherin arbeitet, wendet sich emotional immer mehr von der Familie ab. Doch sie wird schwanger, sagt aber keinen etwas und bringt das Kind heimlich auf die Welt und danach gleich um. 
Jessika, die an sich eher zurückhaltend ist, bekommt diese Tat mit und verändert sich daraufhin noch mehr, sie zieht sich zurück, wird aber mit dem, was sie gesehen hat, nicht wirklich fertig und begeht schliesslich einen Selbstmordversuch, der aber die Familie auch nicht aufrütteln kann, nur ihre Schwester (gespielt von Sina Tkotsch) begreift langsam, wie schlimm es um die Familie steht...

Elisa Schlott überzeugt in dem Film wahnsinnig durch ihr Spiel, sie zeigt eine zerbrechliche junge Frau, die fast immer erst schaut und die Veränderungen in ihrer Umgebung sehr wohl wahr nimmt. Sie trägt den Film und vermittelt das melancholische Gefühl des Filmes sehr gut. 

Neben ihr verblassen die anderen Charaktere etwas, die Verwahrlosung des Vaters zeigt sich am deutlichsten, von der Mutter bekommt man in dem Film recht wenig mit und auch die Schwester nimmt gegen Ende des Filmes erst eine Gestalt im Film an, dabei bleiben aber alle Nebendarsteller eher durch ihre Beziehung zu Jessika wichtig. 

Der Film, der nur mit wenigen Mitteln finanziert wurde und das Debüt des Regisseurs Felix Fuchssteiner ist, zeigt, dass man auch mit wenigen Mitteln einen Film über ein erstes Thema machen kann, auch wenn es vielleicht nicht viel mehr als eine Momentaufnahme einer Familie aus der Vogelperspektive ist. Die Kommentare von Jessika, die als Off-Kommentare eingebaut werden, beschreiben immer mehr die Lage, in der sie sich emotional befindet, dennoch bleibt sie dabei recht wissenschaftlich, an manchen Stellen wirken sie auch unpassend.

Der Film hinterlässt beim Zuschauer ein wahnsinnig bedrückendes Gefühl, weil die Krise, in die Familie gerät, alltäglich ist und die heile Welt, die nach aussen hin gezeigt wird, meist nicht existiert. Ein Drama, das immer noch aktuell ist und zeigt, wie schnell eine Idylle zur Hölle werden kann. 

Dafür gibt es 4 Rosen:

17. Januar 2017

[Filmrezension] Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Quelle: filmstars.de
Handlung:
Als Literatur-Studentin Anastasia Steele (Dakota Johnson) den aufstrebenden Unternehmer Christian Grey (Jamie Dornan) für ihre Universitätszeitung interviewt, begegnet sie einem Mann, mit dessen arroganter und anzüglicher Art sie nicht recht umzugehen vermag. Doch den attraktiven Milliardär umhüllt eine anziehende Aura, der sich die junge Frau schon bald nicht mehr entziehen kann. Anastasia, ein unbeschriebenes Blatt in Sachen Liebe und Begehren, gibt sich der Faszination hin. Grey kostet es keine Anstrengung, die Studentin in seine Arme zu treiben. Seine einschüchternde Art löst bei Anastasia Angst und körperliche Zuneigung zugleich aus. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Affäre, wobei der junge Mann stets die Oberhand behält. Im Laufe ihrer Liaison begegnet Anastasia den dunklen Geheimnissen des vermögenden Mannes und entdeckt an sich ungeahnte Seiten der Lust, Fesseln und Peitsche eingeschlossen.

Trailer:

Details:
Deutscher Titel: Fifty Shades of Grey
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
Genre: Erotik, Drama
Produktionsland: Vereinigte Staaten
Originalsprache: Englisch
Darsteller: Dakota Johnson, Jamie Dornan, Luke Grimes, Jennifer Ehle, Eloise Mumford
Regisseur: Sam Taylor-Johnson
Komponist: Danny Elfman
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Erscheinungstermin: 18. Juni 2015
Produktionsjahr: 2015
Spieldauer: 123 Minuten

Meinung:
Vorneweg erstmal ein Wort:
Ich habe das Buch gelesen und nun auch endlich den Film gesehen und natürlich sind Buch und Film zwei verschiedene Medien und man kann dann nicht erwarten, dass alle Informationen, die auf über 600 Seiten verarbeitet werden, auch in einen etwas mehr als 2 Stunden langen Film passen, das sollte aber auch verständlich sein. 
Ich bin an den Film recht offen herangegangen, weil ich fand das Buch nicht schlecht und nun ergab sich eben die Möglichkeit, auch den Film mal zu sehen und so habe ich mir einfach mal die Zeit genommen und habe mir den Film in Ruhe angesehen. 

An sich ist der Film wirklich schön gemacht, es fehlt nichts wichtiges in der Beziehung zwischen Anastasia und Christian und auch wenn man das Buch nicht kennt, kommt man super mit der Handlung mit. Auch ist die Erotik in schönen Licht und wirklich ästhetisch dargestellt und wirkt dadurch keins weg zu schlüpfrig oder gar wie ein herkömmlicher Porno. Trotzdem sind sie sehr dezent und man hätte bei FSK 16 etwas mehr erwartet.

Bevor man in dem Film geht, sollte man sich bewusst sein, dass es eben eine recht modere Liebesgeschichte ist und nicht das klassische Schema, was man immer in den Filmen hat. 
Die Beziehung zwischen Anastasia und Christian ist eben geprägt von Christians Vorliebe zum BDSM und genau das ist der Konfliktpunkt in der Beziehung. Anastasia hat zu Beginn keine Ahnung, was da auf sie zukommt. Trotzdem kann man im Laufe des Films immer mehr beobachten, dass sie sich beide schon verlieben, auch wenn es bei beiden etwas anders aussieht.

Dakota Johnson hat mir besonders gut gefallen, sie schafft die Wandlung zwischen der schüchterne und unbedarften Anastasia wirklich gut, auch die Liebe zu Christian stellt sie wirklich gut dar. Leider wird sie in dem Film zu sehr zum Dummchen, was dann schon schade ist.
Jamie Dornan macht in seiner Rolle auch eine gute Figur, auch wenn ich mit Christian Grey aus dem Buch anders vorgestellt habe und er mich nicht wirklich anspricht in seiner Rolle. 
Die Darstellung der Situation zwischen den beiden gelingt wirklich gut, auch wenn viele Passagen aus dem Buch weggelassen werden, wodurch schon einiges in den Charaktere verloren geht. 

Wer an den Film schon als Kritiker ran geht, sollte den Film vielleicht besser nicht sehen, aber wer offen ist und auch mit den Bücher gut hin kam, sollte sich den Film ruhig mal ansehen, weil er ist ein netter Zeitvertreib, der eben auch für Leute gedacht ist, die eben die Bücher nicht kennen. 

Dafür gibt es 3 Rosen:

24. Oktober 2016

[Serieneindruck] Shades of Blue ~ der erste Eindruck

Bildquelle: ~*~ Klick ~*~
Hallo ihr Lieben,
ich wurde gebeten, eine kleinen Serieneindruck zu "Shades of Blue" zu verfassen, die Serie lief am letzten Dienstag zum ersten Mal im Fernsehen bei RTL und soll wohl in den USA sehr erfolgreich sein. 

Handlung:
Die alleinerziehende New Yorker Polizistin Harlee Santos hat mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Für sie und ihre Tochter Christine ist das Polizeiteam wie eine Ersatzfamilie. Allerdings sind die von Lt. Bill Wozniak geführten Cops massiv in kriminelle Machenschaften verstrickt. Als ihnen die Korruptionsabteilung des FBI auf die Schliche kommt und Harlee für eine Spitzeltätigkeit Straffreiheit verspricht, muss sie sich zwischen einem besseren Leben für ihre Tochter und ihrer Loyalität gegenüber den anderen korrupten Kollegen entscheiden.

Besetzung:
Jennifer Lopez: Det. Harlee Santos
Ray Liotta: Lt. Bill Wozniak
Drea de Matteo: Det. Tess Nazario
Warren Kole: FBI Agent Robert Stahl
Dayo Okeniyi: Michael Loman
Hampton Fluker: Det. Marcus Tufo
Vincent Laresca: Det. Tony Espada
Sarah Jeffery: Christine Santos

Eindruck:
Im Vorfeld der Serie hat RTL ja recht viel Werbung für den Start der erfolgreichen Krimiserie aus den USA gemacht, der Cast ist auch wirklich gut besetzt, die Mischung stimmt einfach. 
Gesehen habe ich bisher aus Staffel 1 die ersten beiden Episoden mit den Titeln "Det. Santos und die Gefahr der Gerechtigkeit" und "Alles mündet in Sünde".
Leider hapert es in meinen Augen etwas an dem Spirit der Serie, für mich kam der Start eher verwirrend und nicht sehr strukturiert daher. Das Einfinden in die Struktur des New Yorker Polizeidepartments ist undurchsichtig, auch die Rolle, die das Team rund um Harlee Santos (J.Lo) spielt, wurde erst nach einiger Zeit klar. 
Die Handlung im Hintergrund der Serie war auch recht schnell klar, auch die Probleme, die Harlee hat und die durch die Korruption, die in ihrem Team herrscht, noch verstärkt werden, fallen recht schnell auf, trotzdem kommt das alles recht start und eingefahren daher, es scheint so, als würde es da schon eine Vorgeschichte geben, die man aber als Zuschauer nicht kennt und die auch nicht wirklich in den Rückblenden klar wird. 
Vieles wird auch erstmal offen im Raum stehen gelassen, diese Art kennt man auch von anderen amerikansichen Serien, aber hier hängt einfach vieles mit einem Fragezeichen und ich bin mir nicht sicher, ob man so viele Fragen im Raum lassen sollte, weil sonst geht für den Zuschauer der Effekt etwas weg. 
Auch ist es etwas komisch, dass die Fälle, die in der Episode behandelt werden, etwas nach hinten über fallen, dafür aber die Handlung unter den Charakteren im Vordergrund steht.

Weiterschauen?:
Da bin ich geteilter Meinung, auf einer einen Seite gefallen mir die Charaktere recht gut, auf der anderen Seite zieht sich so ein bisschen die Handlung. Vielleicht sind die Probleme einfach zu amerikanisch oder die Machart einfach nicht so massentauglich, ich fühle mich aber als Zuschauer auch nicht richtig in die Serie mitgenommen. 

Alles Liebe,
Katja