13. April 2026

🌙 Der Montagsstarter: Jetzt im Abend-Modus (Uni-Update!)

 

Hallo ihr Lieben! Die neue Routine festigt sich, auch wenn sich mein Zeitplan ein wenig geändert hat. Da ich nun wieder an der Uni bin, wird der Montagsstarter bei mir ab sofort immer erst am Abend online gehen. Quasi als entspannter Tagesausklang, wenn die Vorlesungen geschafft sind und die Ruhe einkehrt. 🎓☕️

Auch heute bin ich natürlich wieder bei der wunderbaren Aktion dabei, die von der lieben Antetanni auf ihrem Blog Antetanni (Blog) gehostet wird.

Hier ist mein (abendlicher) Lückentext für diese Woche:

Heute würde sagen, dass es ein richtig guter Tag war, zwar gut gefüllt mit Uni und Ehrenamt, aber sehr gut. 

Wenn ich morgens das Haus verlasse, dann brauche ich immer mein Handy (essenziell) und meine Kopfhörer. Hier mein aktuelles Handy, ein Samsung S24 Ultra* und meine JBL Kopfhörer*.

❸ Die Lesung von Dr. Micheal Rauhut am Mittwoch in Leipzig könnte zum Highlight dieser Woche werden. Er wird aus seinem aktuellen Buch über Raus aus der Spur. Silly und die DDR* lesen. 

Resteverwertung finde ich wahnsinnig wichtig, weil ich ungern Essen / Lebensmittel wegwerfe. 

❺ Ich war schon ewig nicht mehr im Gartencenter. 

Für einen langanhaltenden Erfolg muss ich mich noch in Geduld üben. 

Im Kalender steht diese Woche für heute Abend mein Ehreamt, dazu poste ich in den nächsten Tagen nochmal gesondert etwas als Unterstützung, ich habe neben der Lesung von Michael Rauhut auch noch einen Besuch beim Filmfest Dresden geplant und dann freue ich mich auf das Konzert von Christian Haase am Donnerstag (sofern mir der Streik keinen Strich durch die Rechnung macht).


Und was treibt ihr so?

Wie war euer Start in die Woche? Seid ihr eher Frühaufsteher oder nutzt ihr auch lieber die Abendstunden, um den Tag Revue passieren zu lassen? Schreibt mir eure Antworten auf die Lücken gerne direkt in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch mit euch! ✨


Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Egal ob Morgen-Kaffee oder Abend-Tee: Wenn dir meine Blog-Beiträge ein Lächeln ins Gesicht zaubern und du mich unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über einen virtuellen Gruß auf Ko-fi. Danke für deine Unterstützung!

Credits & Inspiration:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird gehostet von Antetanni . Schaut für noch mehr Inspiration unbedingt auf ihrem Blog vorbei: Link zum Blog.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

12. April 2026

📽️ Rezension: Vertrau mir – Der falsche Prophet (Netflix)

Wenn Glaube zur Fessel wird: Die dunkle Nachfolge des Warren Jeffs

⚠️ SPOILER-WARNUNG: Diese Rezension enthält detaillierte Informationen über den Verlauf der Dokumentation und die Ermittlungsergebnisse. Wer die Doku unvoreingenommen sehen möchte, sollte erst nach der Sichtung weiterlesen.

Das Erbe des Wahnsinns

Die Dokumentation führt uns in die abgeschottete Welt eines radikalen Splitterkults der FLDS. Nach der Inhaftierung von Warren Jeffs füllte Samuel Bateman das Machtvakuum mit einer Brutalität, die fassungslos macht. Bateman inszenierte sich als Stellvertreter Gottes, um ein System aus Angst und systematischer Ausbeutung zu etablieren.



💡 Deep Dive: Das System FLDS – Nährboden für Tyrannen

Um den Fall Bateman und die Ohnmacht der Behörden zu verstehen, muss man die FLDS (Fundamentalistische Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) und ihre Abgrenzung zum modernen Glauben begreifen:

  • Mormonen (LDS) vs. FLDS: Die weltweite Hauptkirche der Mormonen hat die Mehrwegehe (Polygamie) bereits 1890 offiziell abgeschafft. Mitglieder der LDS führen ein modernes Leben. Die FLDS hingegen ist eine radikale Abspaltung, die starr an der Polygamie festhält, da sie diese als einzige Voraussetzung für den Einzug in den „höchsten Himmel“ betrachtet.

  • Das Erbe von Warren Jeffs: Jeffs perfektionierte über Jahrzehnte ein System der totalen Priesterherrschaft. Bateman musste die Indoktrination nicht neu erfinden; er setzte sich als Parasit auf ein Volk, das bereits darauf konditioniert war, einem „Propheten“ alles zu opfern – auch die eigenen Kinder.

  • Die Geographie der Kontrolle: Der Umzug vom großzügigen blauen Haus in ein heruntergekommenes grünes Haus mit nur zwei Schlafzimmern für 23 Ehefrauen war ein psychologisches Werkzeug. Totale räumliche Enge bricht Privatsphäre und Individualität, was die psychische Manipulation massiv beschleunigt.

  • Finanzielle Versklavung: Bateman degradierte seine Frauen zu reinen Umsatzbringern. Ob als Putzkräfte für Airbnbs oder bei schwerer körperlicher Arbeit auf dem Bau – selbst im kranken oder schwangeren Zustand mussten sie schuften, um seine Machtansprüche zu finanzieren.


Die Helden der Hartnäckigkeit: Julia, Christin & Tolga

Die Aufdeckung dieses Falls ist ein Lehrstück in Sachen Zivilcourage gegen jede Wahrscheinlichkeit:

  • Mutter gegen Monster: Julia Johnson. Julia war eine Insiderin, verheiratet mit einem der führenden Mitglieder der Sekte (der schließlich zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde). Ihr Opfer ist unvorstellbar: Sie kämpfte verzweifelt um ihre fünf Töchter, die Bateman bereits als Ehefrauen beansprucht hatte. Durch ihren Einsatz verlor sie alles – ihren Stand, ihre Sicherheit und die Loyalität ihrer eigenen Kinder, die Bateman selbst nach der Befreiung noch schützten.

  • Zivilcourage im Fokus: Christin & Tolga. Die Sexualtherapeutin Christin und ihr Mann Tolga (ein Filmemacher) starteten die Infiltration auf eigene Faust. Getrieben von dem Wunsch zu helfen, gewannen sie Batemans Vertrauen. Doch durch die Unvorsichtigkeit des Jugendamts flogen sie auf, was nicht nur ihre Sicherheit gefährdete, sondern das mühsam aufgebaute Vertrauen der Frauen nachhaltig zerstörte.

Der paranoide Prophet: Das FBI im Nacken

Die Doku zeigt deutlich die Veränderung in Batemans Wesen nach seinem ersten Kontakt mit der Justiz. Er wurde zunehmend paranoider und misstrauischer, was die Lebensbedingungen für die Frauen im grünen Haus noch unerträglicher machte. Doch genau dieser paranoide Kontrollwahn lieferte den Ermittlern letztlich die Beweise, die sie brauchten, um das System endgültig zu sprengen.

10. April 2026

Zwischen Rühmann, Kortner und meiner Oma – Mein Abschied von Mario Adorf

Es gibt Momente, die sind wie ein kostbares Geschenk verpackt. Einer dieser Momente war der 20. Oktober 2015. Ich weiß noch genau, wie meine Oma mich überraschte: Sie hatte Karten für das Boulevardtheater Dresden besorgt. Sie wusste, wie sehr ich diesen Mann bewunderte, und wollte mir den Wunsch, ihn einmal live zu erleben, unbedingt erfüllen.

Dort saßen wir also gemeinsam – zwei Generationen, vereint in der Ehrfurcht vor einer der letzten ganz großen Legenden: Mario Adorf.


Ein Abend voller Kinogeschichte 
Es war keine trockene Lesung. Es war ein Eintauchen in eine Welt, die wir heute oft nur noch aus Schwarz-Weiß-Klassikern kennen. Mit dieser unverwechselbaren, rauen und doch warmen Stimme ließ Adorf die Größen der Filmgeschichte lebendig werden. Er teilte Anekdoten über Heinz Rühmann, plauderte über seine Zeit mit dem legendären Fritz Kortner und gab uns tiefe Einblicke in seine eigene, unvergleichliche Karriere. Es fühlte sich nicht an wie ein Star, der von oben herab erzählt – es war, als säße man mit einem weisen Freund im Wohnzimmer.


Das kleine Wunder hinter den Kulissen 

Ich hatte damals zwei seiner Bücher dabei, in der Hoffnung auf eine Signatur. Eine offizielle Signierstunde gab es nicht, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Wir sprachen einfach eine Managerin vor Ort an. Und tatsächlich – das kleine Wunder geschah.

Heute stehen diese zwei signierten Bücher in meinem Regal. Und auch wenn ich sie in der emotionalen Hektik des heutigen Tages nicht auf den ersten Blick zwischen all meinen Schätzen gefunden habe: Ich weiß, dass sie da sind. Sie sind die physische Erinnerung an diesen Abend.

Was bleibt: Das Erbe und die Dankbarkeit 

Dass Mario Adorf nun mit 95 Jahren von uns gegangen ist, schließt einen Kreis. Wenn ich heute an diesen Abend zurückdenke, sehe ich nicht nur den großen Schauspieler auf der Bühne. Ich sehe meine Oma neben mir, deren Geschenk mir diesen Einblick erst ermöglicht hat.

Dresden hat heute ein Stück Glanz verloren, aber die Erinnerung an diesen Abend im Boulevardtheater wird mich immer begleiten. Ruhe in Frieden, Mario Adorf. Danke für dein Lebenswerk und danke für diesen unvergesslichen Moment, den ich für immer mit meiner Oma verbinden werde. 🕯️🌹

9. April 2026

Zwischen Anschlusszug-Krimi, Herzensmenschen und einem ganz besonderen Kick ✨

Manchmal schreibt das Leben die besten Skripte. Meine Reise nach Berlin startete mit dem klassischen DB-Nervenkitzel: Laut App war der Anschluss in Senftenberg weg. Doch dann das kleine Wunder – die Zugbegleiter haben sich kurzgeschlossen, die Züge haben aufeinander gewartet. Danke für diesen Moment von echtem Service! 🙏 Das gab mir die nötige Ruhe, um tief in Daniel Glattauers „Im Zug“ einzutauchen.

In Berlin angekommen, wartete eine Überraschung meines Schatzes auf mich, die mich schlichtweg sprachlos gemacht hat. ✨ Es sind diese Momente, die man nicht in Worte fassen kann, die mir aber den nötigen Kick und die Energie für alles geben, was in den nächsten Wochen ansteht. Danke für diesen magischen Moment! ❤️ Auch wenn ich die Details dieser Überraschung ganz bewusst privat halten möchte, war sie der Grund, warum ich für einige Zeit komplett offline war. Ich hoffe, ihr versteht das – manchmal muss man den Moment einfach ungestört genießen, um die Batterien für alles Kommende aufzuladen.


Der Abend führte mich zum Stammtisch der PopKulturOst. Was soll ich sagen? Ich habe dort wahnsinnig tolle Menschen kennengelernt. Echte „Herzensmenschen“, die die ostdeutsche Musik- und Kulturszene mit Leidenschaft leben. Wir haben direkt beschlossen, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten – vor allem auf meiner Kopfkirmes wird sich da einiges tun! 🤝🎸

Einige Gespräche gestern Abend haben bei mir Gänsehaut ausgelöst. Es gibt da eine Sache... etwas, das einer der ganz Großen unserer Musikgeschichte die Ehre erweisen wird, die sie verdient. Noch darf ich nicht zu viel verraten, aber seid gespannt! 🎤🤫


Die Rückreise mit dem Flixbus brachte mich schließlich gegen 3 Uhr morgens wieder nach Hause – müde, aber mit einem Kopf voller Inspiration. Es war jede Minute wert.


Quellennachweis & Weiterführende Links:

  • Netzwerk: Mehr über den PopKulturOst e.V.

  • Literatur: Daniel Glattauer - Im Zug Link: Dumont Buchverlag (Rezensionsexemplar)

  • Nachhaltig lesen: Das Buch gebraucht finden bei Medimops* / Rebuy* 

  • Support: Dir gefällt, was ich schreibe und wie ich meine Welt mit euch teile? Ich freue mich über eine virtuelle Rose bei Ko-fi🌹

  • Bildnachweis: Alle Fotos in diesem Beitrag wurden privat erstellt.

    • Urheberrecht & Bildrechte: © Katja Ertelt / Privatarchiv

    • Jegliche Nutzung oder Vervielfältigung bedarf der ausdrücklichen Zustimmung.

6. April 2026

☕️ Erweckung aus dem Dornröschenschlaf: Der Montagsstarter ist zurück!

 

Ihr Lieben, erinnert ihr euch noch? Es gab da mal eine Tradition hier auf dem Blog, die mir immer besonders viel Freude bereitet hat, im Alltagstrubel aber irgendwann untergegangen ist. Damit ist jetzt Schluss!

Ich freue mich riesig zu verkünden: Der Montagsstarter ist wieder da! 🥳

Ab heute wird es hier jeden Montag einen kurzen, knackigen Lückentext geben. Es ist für mich die perfekte Art, die Gedanken zu sortieren, kurz innezuhalten und gemeinsam mit euch in die neue Woche zu starten. Ein kleiner Zusatz-Post für die Extraportion Motivation (oder Realität, je nachdem, wie der Montag so läuft!).

Besonders freue ich mich, dass diese Aktion von der lieben Antetanni gehostet wird. Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei!

Und so sieht mein Start in diesen (Oster-)Montag aus:

❶ Ich hatte ein schönes Osternest. 

❷ Ein bisschen Ruhe an den Feiertag wird gerne übersehen. 

An den Feiertagen habe ich vor allem das Konzert von Whysker gestern genossen, es war das erste Open Air 2026 und ich schreibe euch dazu noch die Tage ein bisschen mehr. 

Team Hase oder Ei? Eindeutig Team Hase - weil ich finde sie einfach süss. 

❺ Heute wird es ein ruhiger Ostermontag. 

❻ Das Eis im Baumstriezel gestern beim Konzert hat mir gut geschmeckt. 

Im Kalender steht diese Woche viel Vorbereitung für die Uni an (weil das Semester startet nächste Woche mit dem Vorlesungen), ich habe einiges an Content geplant und dann freue ich mich schon auf meine Trip nach Berlin morgen, wo ich meinen Schatz sehe und dann auch noch zum Stammtisch des Vereins PopKulturOst gehe (das geht sonst im Semester nicht).


Und bei euch?

Ich bin so gespannt, wie ihr in die Woche startet. Wenn ihr Lust habt, kopiert euch die Punkte gerne in die Kommentare und füllt sie selbst aus – oder verlinkt mir euren eigenen Beitrag! Auf eine tolle, neue (alte) Routine! ✨


Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Ich freue mich riesig, dass diese alte Tradition wieder lebt! Wenn dir meine Beiträge gefallen und du mich bei meiner Blog-Arbeit ein wenig unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über einen virtuelle Rose auf Ko-fi . Vielen Dank für deinen Support!

Credits & Inspiration: Der Montagsstarter ist eine wunderbare Aktion von Antetanni. Meinen Backlink zu ihrem Blog findet ihr hier: Link zum Blogbeitrag.

Bild: Erstellt mit Ideogram.