Dresden, Ende Februar: Während es draußen noch winterlich frisch war, verwandelte sich die ausverkaufte Tante JU am 28.02.2026 in einen absoluten Hexenkessel. Wenn Universum 25 rufen, kommen die Fans – und das aus gutem Grund. Die Supergroup bewies eindrucksvoll, dass sie weit mehr ist als nur die Summe ihrer prominenten Einzelteile.
Schon der Start in den Abend verlief reibungslos. Ein großes Lob geht an die Organisation: Der Einlass ging super schnell, sodass die Vorfreude drinnen bei entspannter Atmosphäre steigen konnte. Den Anfang machten SOAB, die als Opener einen richtig starken Job abgeliefert haben. Die Band konnte die Menge extrem gut anheizen und hat mich neugierig gemacht – eine Truppe, die man definitiv im Auge behalten sollte, was ich in nächster Zeit auch tun werde.
Als der Hauptakt die Bühne betrat, wurde schnell klar, warum dieses Konzert so besonders ist. Das Line-up liest sich wie ein „Who is Who“ der deutschen Rock-Szene:
Micha Rhein (In Extremo) am Gesang,
Rupert Keplinger (Eisbrecher, Antitype) an der Gitarre und Gesang,
Pat Prziwara (Fiddler’s Green) an der Gitarre und Gesang,
Gunnar Schroeder (Dritte Wahl) am Bass,
Stefan Arn (Betontod) am Schlagzeug.
Diese fünf agierten nicht wie eine reine Zweckgemeinschaft, sondern wie eine perfekt eingespielte Einheit. Was den Abend aber wirklich besonders machte, war die tiefe Freundschaft, die man zwischen den Herren in jedem Moment spüren konnte. Sie zogen sich gegenseitig auf der Bühne auf und frotzelten herum, was eine wunderbare Atmosphäre von Vertrautheit weckte. Besonders stark: Durch den zusätzlichen Gesang von Rupert und Pat bekamen die Songs eine enorme Dynamik und Mehrstimmigkeit, die live richtig gut rüberkam.
Der Sound in der Tante JU war druckvoll und glasklar – ein echtes Kompliment an die Technik-Crew. Auch die Lichtshow war optisch ein Highlight, auch wenn sie zeitweise so intensiv war, dass sie die Kameras für die Social-Media-Aufnahmen fast schon blendete. Doch genau dieser visuelle Druck passte perfekt zur Energie der Band.
Musikalisch war der Abend ein Rundum-Sorglos-Paket. Die Setlist bot eine extrem starke Mischung aus dem selbstbetitelten Debütalbum „Universum 25“ und dem brandneuen Werk „Die Maschinen wollen leben“. Zu meinen persönlichen Highlights gehörten das atmosphärische „Wenn Roboter träumen“, das romantisch angehauchte „Vor deiner Tür“ (ein echtes Stück für Verliebte) und natürlich der Song, mit dem für die Band alles begann: das Rio-Reiser-Cover „Der Traum ist aus“.
Ein weiteres Schmankerl für die Fans: Jedes Mitglied brachte zusätzlich einen Song seiner Stammband mit in das Set ein, was für zusätzliche Gänsehautmomente und Abwechslung sorgte.
Ein Highlight war eigentlich das gesamte Konzert – die Stimmung war von der ersten bis zur letzten Minute großartig. Wer nicht live dabei sein konnte, sollte unbedingt einen Blick auf mein Instagram- oder TikTok-Profil werfen, wo es die bewegten Bilder und Videos der Nacht zu sehen gibt.
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