29. Mai 2026

Freitags-Fokus: Wochenend-Endspurt & Kofferpacken für die Hauptstadt

 

Hallöchen ihr Lieben!

Es ist wieder Freitag! Ich hoffe, ihr hattet alle ein feines, langes Pfingstwochenende. Ich muss ja ehrlich zugeben: So eine unifreie Woche mitten im Semester hat schon einen ganz gewaltigen Wohlfühlfaktor. Man kommt mal kurz zum Atmen – oder zumindest zum ungestörten Arbeiten. Meinen Schatz habe ich am Mittwoch auch besucht und das tat so gut. Denn mein heutiger Fokus teilt sich das Scheinwerferlicht mit zwei ziemlich großen Meilensteinen. Kaffee steht bereit? Dann ab in den Ausblick!

📝📚 Fokus: Der finale Schliff für die 2. Teilleistung (3. Juni)

Der absolute Fokus für die nächsten 48 Stunden liegt auf meinem Schreibtisch. Am kommenden Mittwoch, dem 3. Juni, ist Abgabe für meine zweite Teilleistung im Seminar – die große Quellenanalyse.

Das bedeutet für mich: Das Wochenende wird durchgezogen. Der Text steht im Groben, aber jetzt geht es an die Feinarbeit. Die ganzen Formalia, von denen ich euch neulich erzählt habe, müssen penibel geprüft werden. Meine Testleser sitzen auch schon quasi mit dem Rotstift im Anschlag bereit, um mich rechtzeitig aus meinem "Experten-Tunnel" zu holen, falls ich zu sehr abschweife. Und klar, das Feedback von meinem lieben Prof, der mich so überrascht hat, wird auch eingearbeitet. Drückt mir die Daumen für die Zielgerade!

🚆🎸Ausblick: Berlin, mein heimliches Zuhause (Stammtisch-Zeit!)

Kaum ist die Arbeit am Dienstag abgehakt (also ausgedruckt, Abgabe ist am Mittwoch), sitze ich auch schon wieder im Zug Richtung Hauptstadt. Gefühlt lebe ich ja langsam dort, oder? 😉

Der Grund für den Trip ist diesmal ein ganz besonderer: Es steht der letzte große Stammtisch vor dem großen Festival im Juni an! Wer mir hier länger folgt, weiß, wie sehr mein Herz für die Musikgeschichte schlägt. Der Stammtisch wird vom Verein PopKulturOst e.V. organisiert, und wir stecken mitten in den allerletzten, heißen Vorbereitungen für das anstehende Festival-Highlight (das legendäre Klassentreffen der Ostmusik!). Die Vorfreude ist riesig, das Team wiederzusehen und die finalen Pläne zu schmieden. Berlin, ich komme! Und ja, ich gehe trotzdem am Mittwoch in die Uni, auch wenn ich erst Mittwoch Morgen wieder in Dresden aufschlage. 

Gelesen, Gehört, Gesehen

  • Gelesen: Da muss ich euch im Dunkeln lassen. Der aktuelle Glattauer steht online, den habe ich diese Woche beendet, die Rezension steht online. Aber mein aktuelles Buch bleibt geheim, weil die Rezension ist eine Überraschung für jemanden. 

  • Gehört: Gerade einer meiner absoluten Songs: 

  • Gesehen: Ich komme im Moment echt wenig zu Serien oder so, muss ich sagen. Aber ich denke, das wird auch irgendwann wieder besser. 

Quellen & Weiterführende Links

Damit ihr wisst, was mich hinter den Kulissen bewegt, gibt es hier wieder die wichtigsten Links der Woche:

Rund um die Musik & das Festival:

  • PopKulturOst e.V.: Wenn ihr wissen wollt, wer hinter den Kulissen die Fäden für das große Ostmusik-Klassentreffen im Juni zieht, schaut unbedingt auf der offiziellen Seite vorbei: PopKulturOst e.V..

  • Musik-Klassiker für euer Regal: Zur Einstimmung auf den Stammtisch und die Festival-Saison stöbere ich schon wieder nach Raritäten. Legendäre Alben findet ihr wie immer bei Thalia*, Medimops*, Rebuy* oder Amazon*.

Unterstütze mich:

  • Koffein für die Zielgerade: Die letzten Meter bis zur Abgabe am 3. Juni verlangen meinem Kaffee-Verbrauch alles ab. Wenn ihr mir und meinen treuen Testlesern eine kleine Motivation spendieren wollt, freue ich mich riesig über euren Support: Support me on Ko-fi!

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass ihr euer Leben gefühlt zwischen zwei Städten verbringt? Und wie verbringt ihr das erste Wochenende nach Pfingsten?

Eure Katja

25. Mai 2026

🎓 Der Montagsstarter: Ein fettes Highlight & Uni-Prioritäten!

 

Hallo ihr Lieben! 

Mein Wochenende war dieses Mal vergleichsweise ruhig, denn ich habe fleißig an einer wichtigen Uni-Arbeit geschrieben – die hat im Moment einfach oberste Priorität. Das Beste daran: Das Gerüst steht! 📝✨

Und als wäre das nicht schon Grund genug zur Freude, gab es eine Überraschung, die mich komplett umgehauen hat: Ich habe völlig unerwartet Schützenhilfe von genau dem Professor bekommen, auf dessen Werk ich meine gesamte Arbeit aufbaue! Davon träumt man als Studentin doch heimlich, oder?

Mit diesem absoluten Motivations-Hoch starten wir jetzt in die neue Woche. Wie jeden Montag geht ein dickes Dankeschön an die liebe Antetanni, die diesen wunderbaren Montagsstarter auf ihrem Blog Link hostet!

Hier ist der Lückentext für heute – wie immer offen für eure Gedanken:

❶ Als ich die E-Mail von dem Professor zum ersten Mal sah, dachte ich, ich sehe nicht richtig. Weil damit hatte ich 0 gerechnet. 

❷ Heute mache ich mir einen ruhigen Tag und ich hänge immer noch an dem Feinschliff meiner Arbeit

Aber ich muss schon sagen - die Mail zu bekommen, das ist wahrlich kurios. 

❹ Auto, Zug, Bus oder Flugzeug  - ich bin gut mit dem Deutschlandticket versorgt und daher, Nahverkehr mit zeitlichen Puffer

❺ Diese Woche wird recht entspannt, ein paar Sachen stehen an, aber reichen auch

Ich gebe zu, ich bin jetzt nicht der grösste Fan von Rhabarber. 

❼ Im Kalender steht diese Woche der Besuch von Heidi Reichinnek auf dem Programm, ich habe am Mittwoch einen kleinen Trip nach Berlin geplant und dann freue ich mich auf ein bisschen Entspannen.

Was meint ihr?

Welches Fortbewegungsmittel ist euer Favorit für die nächste Reise? Und gibt es bei euch aktuell auch ein kulinarisches Highlight mit Rhabarber? Verratet mir eure Antworten auf die Lücken wie immer super gerne direkt in den Kommentaren! 🥧✈️

Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Auf diesen Uni-Erfolg müssen wir einfach virtuell anstoßen! Wenn du meine Arbeit auf dem Blog unterstützen und mir einen "Feier-Kaffee" spendieren möchtest, kannst du das ganz einfach hier tun: Mein Ko-fi Link. Ich danke dir von Herzen für deinen Support!

Credits & Inspiration:

22. Mai 2026

Freitags-Fokus: Pfingst-Ausblick, Formalia-Dschungel & der Weg nach Berlin

 

Hallöchen ihr Lieben!

Es ist wieder Freitag! Nach den intensiven Diskussionen der letzten Wochen fühlt sich dieser Freitag irgendwie nach einem kleinen Durchatmen an. Die Uni gönnt uns eine kurze Pause, aber am Horizont wartet schon die nächste große Aufgabe. Schnappt euch ein Heißgetränk, wir werfen einen Blick auf die kommenden Tage!

Fokus: Unifrei über Pfingsten & ein Hauch von Berlin

Mein Fokus liegt in der kommenden Woche ganz klar auf der unifreien Zeit rund um Pfingsten. Endlich mal keine Vorlesungen! Das bedeutet aber nicht, dass die Füße hochgelegt werden – im Gegenteil. Die freie Zeit wird intensiv genutzt, um an meiner Teilleistung zu schreiben.

Aber ein kleines, schönes Highlight ist vielleicht auch in Sicht: Wenn alles klappt, möchte ich für einen Tag nach Berlin düsen, um meinen Schatz zu treffen. Noch ist es nicht ganz fix, aber die Vorfreude auf eine kleine Auszeit in der Hauptstadt ist auf jeden Fall da. Drückt mir die Daumen, dass es klappt! ✨

Die Herausforderung: Das wissenschaftliche Korsett

Die eigentliche Challenge dieser Woche kam in Form eines dicken Pakets an Vorgaben und Formalia für die schriftliche Arbeit. Schriftgröße, Zitierweise, Zeilenabstand – das volle Programm.

Im ersten Moment schnauft man da natürlich kurz durch, aber eigentlich ist es genau richtig. Wir sind schließlich hier, um das echte, handfeste wissenschaftliche Arbeiten zu lernen. Es reicht eben nicht, das Thema im Kopf zu haben; man muss es auch im akademischen Kontext sauber und fehlerfrei präsentieren können. Also: Ärmel hochkrempeln und das Formalia-Monster bezwingen!

Ausblick: Der Countdown zum 3. Juni

Der Kalender lügt nicht: Der 3. Juni rückt unaufhaltsam näher. Das ist der Tag, an dem die fertige Quellenanalyse abgegeben werden muss. Die unifreie Woche ist also Fluch und Segen zugleich – die perfekte Gelegenheit, um ohne Ablenkung in die Tiefen der Analyse einzutauchen und den Text für meine Testleser final vorzubereiten.

Gelesen, Gehört, Gesehen

  • Gelesen: Lassen wir heute mal noch frei – im Moment sind es eh meistens Formatierungsvorgaben!

  • Gehört: Gerade einer meiner Lieblingssong: 


  • Gesehen: Im Moment schaue ich ab und am Murder Maps in der ZDF Mediathek. 


Quellen & Weiterführende Links

Auch wenn der Kopf heute noch etwas leer ist, habe ich ein paar nützliche Anlaufstellen für euch gesammelt:

Rund ums wissenschaftliche Arbeiten:

Unterstütze mich:

  • Pfingst-Kaffee: Damit die Motivation beim Tippen im Formalia-Dschungel nicht flöten geht, freue ich mich riesig über eine kleine Koffein-Spritze: Support me on Ko-fi!

Wie verbringt ihr die Pfingsttage? Nutzt ihr die Zeit für Ausflüge, Familie oder müsst ihr – genau wie ich – an Projekten arbeiten?

Eure Katja 

18. Mai 2026

📑 Frust an der Uni & der treue Montagsstarter

 

Hallo ihr Lieben! 

Mein Montag lief heute leider alles andere als rund. Ich hatte für eine Uni-Aufgabe extra eine komplette Präsentation ausgearbeitet, nur um dann festzustellen, dass das Ganze gar nicht im großen Rahmen, sondern nur in Kleingruppen besprochen wird. Die ganze Arbeit war also praktisch für die Tonne – Frust pur zum Wochenstart! 😤🎓

Umso mehr brauche ich jetzt am Abend meine treue Routine, um den Kopf wieder freizubekommen. Wie an jedem Montag geht ein dickes Dankeschön an die liebe Antetanni, die diesen wunderbaren Montagsstarter auf ihrem Blog Antetanni hostet.

Hier ist der Lückentext für heute – wie immer komplett zum Mitmachen für euch:

❶ Noch vor ein paar Jahren sah mein Leben total anders aus, Pflegealltag für meine Oma und ich glaube, dass anders an mir gekratzt hat als jetzt

❷ Nach all der Zeit fühlt sich das wie ein anderes Leben an

❸ Pommes esse ich am liebsten Schranke - ist irgendwie schon immer so

❹  Heute hatten wir die letzte Sitzung zum Urheberrecht, der Block dazu ist zu Ende. Nach unserer unifreien Woche geht es dann weiter mit Medienrecht. Beide Teile sind aber für die Klausur wichtig. 

❺ In diesem Sommer möchte ich vor allem mal wieder an den See fahren

❻ Überall wird gerade Sommerurlaub geplant, aber für mich ist das gar nicht so wichtig

❼ Im Kalender steht diese Woche eigentlich recht wenig, ich habe für morgen Abend ein Treffen bei den Linken geplant und dann freue ich mich auf ein bisschen Lesen am Abend.


Ein kleiner Austausch in den Kommentaren

Wie esst ihr eure Pommes am liebsten? Und hattet ihr heute auch so einen Moment, wo ihr am liebsten alles hingeworfen hättet? Erzählt es mir in den Kommentaren – geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid! 🍟✨


Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Nach so einem Uni-Frust brauche ich heute definitiv Seelennahrung. Wenn du mir einen virtuellen Trost-Kaffee spendieren möchtest, kannst du das super gerne hier tun: Mein Ko-fi Link. Ich danke dir von Herzen für deine Unterstützung!

Credits & Inspiration:

17. Mai 2026

„Missverstehen Sie mich richtig!“ – Ein Abend voller Scharfsinnigkeit in der Berliner Distel

 

Es gibt Tage, die beginnen mit einem echten Klassiker der deutschen Reisekultur: dem charmanten Chaos der Deutschen Bahn. Mein Berlin-Trip bildete da keine Ausnahme. Geplant hatte ich die Anreise ganz bewusst bis zum Berliner Hauptbahnhof – eine kleine logistische Testfahrt im Voraus, um zu sehen, wie schnell ich am späten Abend nach Veranstaltungsende wieder zurück am Gleis sein würde. Dass der Rückzug am Ende trotz allem Verspätung hatte? Geschenkt. Wer viel bahnt, nimmt es irgendwann mit stoischem Humor.

Das eigentliche Ziel des Abends lag ohnehin unweit des Bahnhofs Friedrichstraße, fast schon unscheinbar direkt neben dem imposanten Admiralspalast: das legendäre Kabarett „Die Distel“. Da ich mit einem etwas größeren Rucksack unterwegs war, hatte ich im Vorfeld eine leise Sorge wegen der Garderobe oder den Platzverhältnissen – doch die unaufgeregte Herzlichkeit des Hauses hat mich sofort abgeholt. Kein Problem, kein Stress. Da mein Platz für diesen Abend auf dem Rang reserviert war, durfte ich die untere Etage links liegen lassen und den Raum zum ersten Mal aus einer fantastischen Vogelperspektive auf mich wirken lassen. Ein architektonisch hochinteressanter Saal – und an diesem Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Aus gutem Grund, wenn man ehrlich ist.

Teil 1: NVA-Anekdoten und eine überzogene Pause

Auf dem Podium saß an diesem Abend eine hochspannende Konstellation: Gregor Gysi im Gespräch mit Uwe Hassbecker und Ritchie Barton. Wer Gysi kennt, weiß, dass er keine Standardfragen stellt. Er sezierte nicht nur die Bandgeschichte von Silly, sondern spannte den Bogen über das gesamte Leben der beiden Musiker.

Ein echtes Highlight des ersten Teils, von dem ich in dieser Form auch noch nie gehört hatte, waren die Geschichten über ihre Dienstzeit bei der Nationalen Volksarmee (NVA) – und die kreativen Wege, wie sie diese Zeit am Ende erfolgreich verkürzen konnten. Ein hochspannendes Stück gelebte Zeitgeschichte, das im Saal für einige Schmunzler sorgte.

Als es in die Pause ging, war das organisatorische Konzept der „Distel“ goldrichtig: Die Autogrammstunde wurde komplett in die Unterbrechung verlegt. Das hatte zwar zur Folge, dass die Pause zeitlich massiv überzogen wurde, bot aber den unschätzbaren Vorteil, dass nach dem finalen Vorhang auch wirklich Schluss war. Und ja, was soll ich sagen? Mein Bild habe ich bekommen! Dass wir das Foto mit Gregor Gysi auf das nächste Mal verschieben mussten, tat der Freude keinen Abbruch.

Teil 2: Der tiefe Fall in die Bandgeschichte und ein schmaler Grat der Kritik

Der zweite Teil des Abends war für mich der wissenschaftlich und emotional spannendere, denn es ging ans Eingemachte, in die absolute Tiefe der jüngeren Silly-Historie: die Phase des Ruhens nach Tamaras Tod, die intensive Zeit rund um das Album „Alles Rot“, der spätere Eklat mit Anna Loos und schließlich der mutige Neustart mit wechselnden Stimmen wie Anna R., Toni Krahl und aktuell Julia Neigel.

Es war ein lockerer, oft sehr witziger Abend, und doch gab es Momente, die mir als jahrelangem, tief verwurzeltem Fan der Band einen Moment lang sauer aufgestoßen sind. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich diese Beobachtung hier teilen soll, aber ich finde: Ehrlichkeit gehört zu einem guten Blog dazu.

Als die Sprache auf die verschiedenen Gastsängerinnen und -sänger kam, fiel natürlich auch der Name Katy Karrenbauer. Wer meine Beiträge länger verfolgt, weiß, dass ich Katy auch als Sängerin unheimlich spannend finde. Ritchies Kommentar auf der Bühne, man hätte es damals eben „versucht“ und man „brauchte einen großen Namen“... ganz ehrlich? Das ist eine Art der internen Kommunikation, die man so nicht auf einer öffentlichen Bühne austrägt. Das hat mich enttäuscht. Auch die verbale Breitseite gegen Peter Plate fand ich unangebracht. Dass Anna R. nun mal ein fundamentaler Teil von Rosenstolz war und im Hintergrund komplexer Produktionen (wie bei der Gäste-Tour 2005/2006) vertragliche Hürden den Weg erschweren, ist im Musikgeschäft völlig normal.

Nur weil ich eine Band zutiefst mag, bedeutet das für mich nicht, dass ich meine kritische Distanz an der Garderobe abgebe. Es ist ein schmaler Grat, aber ein verdammt wichtiger für die eigene Integrität.

Von Standortgebundenheit und diplomatischer Zurückhaltung

Kurz gestreift wurde auch das viel diskutierte Buch von Thomas Fritzsching. Ritchie betonte, er habe es gelesen – ich selbst kenne es bislang nur vom Hörensagen. An dieser Stelle greift ein Prinzip, das mir mein Studium der Geschichts- und Medienwissenschaft immer wieder vor Augen führt: Jeder Moment, jede Erinnerung besitzt eine fundamentale Standortgebundenheit. Zwei Menschen können denselben historischen Moment erleben und ihn aus ihren jeweiligen Blickwinkeln völlig unterschiedlich bewerten und auswerten. Das ist ganz wertfrei gemeint, da ich mir kein Urteil über ein Buch erlaube, das ich nicht selbst aufgeschlagen habe. Aber es ist die einzig saubere Art der Neutralität, eine Situation mit dem Raum für mehrere Wahrheiten stehenzulassen. Ritchie reagierte hier in seinen Ausführungen erfreulich diplomatisch, während Uwe sich vornehm und schweigend zurückhielt.

Mein Fazit des Abends: Ich bin mit vielen neuen Erkenntnissen und einem wunderbaren Gefühl für die Nahbarkeit dieser Musiker nach Hause gefahren. Aber ich habe eben auch gemerkt: Ich bin nicht mehr so bedingungslos unkritisch wie vielleicht noch vor fünf Jahren. Und das ist vermutlich der beste Beweis dafür, dass man nicht nur mit der Musik aufwächst, sondern auch an ihr reift.

📌 Transparenz & Bildnachweise

  • Hintergrund zum Artikel: Dieser Beitrag basiert auf meinem persönlichen Besuch der Veranstaltung „Missverstehen Sie mich richtig!“ am 10. Mai 2026 in der Berliner Distel. Alle Eindrücke und Kritiken spiegeln meine ganz persönliche Meinung als Journalistin und Langzeit-Fan wider.

  • Bildquellen: Der visuelle Header-Banner dieses Beitrags wurde mit Unterstützung von KI (Ideogram) erstellt. Alle weiteren im Artikel verwendeten Fotos und Schnappschüsse stammen aus meinem privaten Archiv und wurden vor Ort von mir selbst aufgenommen.


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