
Auf dem Blog sieht immer alles nach geordnetem Studentenleben aus: Noten passen, Arbeiten werden eingereicht, Haken dran. Aber wisst ihr was? Dieses Sommersemester war ich verdammt nah dran, mir selbst ein gewaltiges Ei zu legen.
Ich bin völlig entspannt zur allerersten Prüfung angetreten – und stand schlicht und ergreifend nicht auf der Liste.
Wer schon mal an der Uni war, kennt diese Sekunde, in der einem kurz das Herz in die Hose rutscht. Zum Glück reagierte der Dozent vor Ort total pragmatisch und ließ mich die Prüfung erst einmal unter Vorbehalt mitschreiben.
Erst als ich mich danach direkt beim Prüfungsamt gemeldet habe, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, kam der große Aha-Moment: Ich hatte zwar brav alle meine Module gebucht – aber vergessen, mich auch für die eigentlichen Prüfungen anzumelden!
Das Problem: Bei mir in Geschichte hing verdammt viel daran. Da gibt es dieses eine Schlüsselmodul mit Portfolio, ohne das du für die nachfolgenden Seminare gar nicht erst freigeschaltet wirst. Wäre das schiefgegangen, hätte mir das mal eben den gesamten Studienverlauf zerschossen.
Der einzige Ausweg war ein offizieller Antrag auf nachträgliche Anmeldung beim Prüfungsausschuss. Und was soll ich sagen? Am Montag kam endlich die erlösende Nachricht: Der Antrag wurde genehmigt! Als ich dann gestern bei der nächsten Prüfung geschrieben habe, stand mein Name ganz offiziell auf der Liste. Was für ein Stein, der mir da vom Herzen gefallen ist!
Ich wollte das einfach mal aufschreiben, weil eben auch bei mir nicht immer alles absolut perfekt läuft. Fehler passieren – aber am Ende zählt, dass man sie regeln kann.
Jetzt ist der Uni-Kram für dieses Semester aber wirklich durch, die Testleser sind versorgt und ich atme erst einmal tief durch. Hat euch die Uni-Bürokratie auch schon mal so eiskalt erwischt?
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