17. Mai 2026

„Missverstehen Sie mich richtig!“ – Ein Abend voller Scharfsinnigkeit in der Berliner Distel

 

Es gibt Tage, die beginnen mit einem echten Klassiker der deutschen Reisekultur: dem charmanten Chaos der Deutschen Bahn. Mein Berlin-Trip bildete da keine Ausnahme. Geplant hatte ich die Anreise ganz bewusst bis zum Berliner Hauptbahnhof – eine kleine logistische Testfahrt im Voraus, um zu sehen, wie schnell ich am späten Abend nach Veranstaltungsende wieder zurück am Gleis sein würde. Dass der Rückzug am Ende trotz allem Verspätung hatte? Geschenkt. Wer viel bahnt, nimmt es irgendwann mit stoischem Humor.

Das eigentliche Ziel des Abends lag ohnehin unweit des Bahnhofs Friedrichstraße, fast schon unscheinbar direkt neben dem imposanten Admiralspalast: das legendäre Kabarett „Die Distel“. Da ich mit einem etwas größeren Rucksack unterwegs war, hatte ich im Vorfeld eine leise Sorge wegen der Garderobe oder den Platzverhältnissen – doch die unaufgeregte Herzlichkeit des Hauses hat mich sofort abgeholt. Kein Problem, kein Stress. Da mein Platz für diesen Abend auf dem Rang reserviert war, durfte ich die untere Etage links liegen lassen und den Raum zum ersten Mal aus einer fantastischen Vogelperspektive auf mich wirken lassen. Ein architektonisch hochinteressanter Saal – und an diesem Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Aus gutem Grund, wenn man ehrlich ist.

Teil 1: NVA-Anekdoten und eine überzogene Pause

Auf dem Podium saß an diesem Abend eine hochspannende Konstellation: Gregor Gysi im Gespräch mit Uwe Hassbecker und Ritchie Barton. Wer Gysi kennt, weiß, dass er keine Standardfragen stellt. Er sezierte nicht nur die Bandgeschichte von Silly, sondern spannte den Bogen über das gesamte Leben der beiden Musiker.

Ein echtes Highlight des ersten Teils, von dem ich in dieser Form auch noch nie gehört hatte, waren die Geschichten über ihre Dienstzeit bei der Nationalen Volksarmee (NVA) – und die kreativen Wege, wie sie diese Zeit am Ende erfolgreich verkürzen konnten. Ein hochspannendes Stück gelebte Zeitgeschichte, das im Saal für einige Schmunzler sorgte.

Als es in die Pause ging, war das organisatorische Konzept der „Distel“ goldrichtig: Die Autogrammstunde wurde komplett in die Unterbrechung verlegt. Das hatte zwar zur Folge, dass die Pause zeitlich massiv überzogen wurde, bot aber den unschätzbaren Vorteil, dass nach dem finalen Vorhang auch wirklich Schluss war. Und ja, was soll ich sagen? Mein Bild habe ich bekommen! Dass wir das Foto mit Gregor Gysi auf das nächste Mal verschieben mussten, tat der Freude keinen Abbruch.

Teil 2: Der tiefe Fall in die Bandgeschichte und ein schmaler Grat der Kritik

Der zweite Teil des Abends war für mich der wissenschaftlich und emotional spannendere, denn es ging ans Eingemachte, in die absolute Tiefe der jüngeren Silly-Historie: die Phase des Ruhens nach Tamaras Tod, die intensive Zeit rund um das Album „Alles Rot“, der spätere Eklat mit Anna Loos und schließlich der mutige Neustart mit wechselnden Stimmen wie Anna R., Toni Krahl und aktuell Julia Neigel.

Es war ein lockerer, oft sehr witziger Abend, und doch gab es Momente, die mir als jahrelangem, tief verwurzeltem Fan der Band einen Moment lang sauer aufgestoßen sind. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich diese Beobachtung hier teilen soll, aber ich finde: Ehrlichkeit gehört zu einem guten Blog dazu.

Als die Sprache auf die verschiedenen Gastsängerinnen und -sänger kam, fiel natürlich auch der Name Katy Karrenbauer. Wer meine Beiträge länger verfolgt, weiß, dass ich Katy auch als Sängerin unheimlich spannend finde. Ritchies Kommentar auf der Bühne, man hätte es damals eben „versucht“ und man „brauchte einen großen Namen“... ganz ehrlich? Das ist eine Art der internen Kommunikation, die man so nicht auf einer öffentlichen Bühne austrägt. Das hat mich enttäuscht. Auch die verbale Breitseite gegen Peter Plate fand ich unangebracht. Dass Anna R. nun mal ein fundamentaler Teil von Rosenstolz war und im Hintergrund komplexer Produktionen (wie bei der Gäste-Tour 2005/2006) vertragliche Hürden den Weg erschweren, ist im Musikgeschäft völlig normal.

Nur weil ich eine Band zutiefst mag, bedeutet das für mich nicht, dass ich meine kritische Distanz an der Garderobe abgebe. Es ist ein schmaler Grat, aber ein verdammt wichtiger für die eigene Integrität.

Von Standortgebundenheit und diplomatischer Zurückhaltung

Kurz gestreift wurde auch das viel diskutierte Buch von Thomas Fritzsching. Ritchie betonte, er habe es gelesen – ich selbst kenne es bislang nur vom Hörensagen. An dieser Stelle greift ein Prinzip, das mir mein Studium der Geschichts- und Medienwissenschaft immer wieder vor Augen führt: Jeder Moment, jede Erinnerung besitzt eine fundamentale Standortgebundenheit. Zwei Menschen können denselben historischen Moment erleben und ihn aus ihren jeweiligen Blickwinkeln völlig unterschiedlich bewerten und auswerten. Das ist ganz wertfrei gemeint, da ich mir kein Urteil über ein Buch erlaube, das ich nicht selbst aufgeschlagen habe. Aber es ist die einzig saubere Art der Neutralität, eine Situation mit dem Raum für mehrere Wahrheiten stehenzulassen. Ritchie reagierte hier in seinen Ausführungen erfreulich diplomatisch, während Uwe sich vornehm und schweigend zurückhielt.

Mein Fazit des Abends: Ich bin mit vielen neuen Erkenntnissen und einem wunderbaren Gefühl für die Nahbarkeit dieser Musiker nach Hause gefahren. Aber ich habe eben auch gemerkt: Ich bin nicht mehr so bedingungslos unkritisch wie vielleicht noch vor fünf Jahren. Und das ist vermutlich der beste Beweis dafür, dass man nicht nur mit der Musik aufwächst, sondern auch an ihr reift.

📌 Transparenz & Bildnachweise

  • Hintergrund zum Artikel: Dieser Beitrag basiert auf meinem persönlichen Besuch der Veranstaltung „Missverstehen Sie mich richtig!“ am 10. Mai 2026 in der Berliner Distel. Alle Eindrücke und Kritiken spiegeln meine ganz persönliche Meinung als Journalistin und Langzeit-Fan wider.

  • Bildquellen: Der visuelle Header-Banner dieses Beitrags wurde mit Unterstützung von KI (Ideogram) erstellt. Alle weiteren im Artikel verwendeten Fotos und Schnappschüsse stammen aus meinem privaten Archiv und wurden vor Ort von mir selbst aufgenommen.


🔗 Weiterführende Links & Empfehlungen


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15. Mai 2026

Freitags-Fokus #4 - Von Punkten, Plänen und dem Silly-Kosmos

 

Hallöchen ihr Lieben!

Schon wieder ist eine Woche rum – und was für eine! Zwischen Berlin-Nachwehen und dem ganz normalen Uni-Wahnsinn gab es diese Woche einige Erkenntnisse. Schnappt euch einen Kaffee, wir schauen mal drauf, was gerade Phase ist. :)

Re-Cap: Berlin & Test-Ergebnisse

Fangen wir mit dem Positiven an: Der Abend in der Distel mit Gregor Gysi, Uwe Hassbecker und Ritchie Barton war einfach fantastisch! Ein ausführlicher Beitrag dazu ist schon in Arbeit und landet demnächst hier auf dem Blog.

Weniger „glanzvoll“, aber ehrlich: Ich habe mein Testergebnis vom 13. Mai zurück. 5 von 10 Punkten. Sagen wir mal so: Es ist Luft nach oben! Aber genau das ist der Punkt beim Studieren – man lernt, wo die Lücken sind, bevor es richtig ernst wird. Mund abputzen, weitermachen!

Fokus: Silly goes Plenum (20. Mai)

Der Fokus für die kommende Woche liegt ganz klar auf dem nächsten Mittwoch. Da steht die Vorstellung meiner Quelle für die zweite Teilaufgabe im Seminar an. Und wer mich kennt, weiß: Ich bleibe meinen Leidenschaften treu! Ich werde einen Song aus dem legendären „Februar“-Album von Silly vorstellen.

Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, diese Lyrik und die musikalische Relevanz in den akademischen Kontext zu rücken. Da steckt so viel Geschichte drin, die weit über Noten hinausgeht.

Die Herausforderung: Das „Ahnungslosigkeits-Dilemma“

Hier liegt aber auch die Challenge: Ich vermute, dass fast niemand im Seminar die Band wirklich kennt. Selbst mein Dozent kommt ursprünglich aus dem Ruhrgebiet und wird bei Silly vermutlich eher fragend schauen. Die Kunst wird es sein, mein Wissen so zu vermitteln, dass es auch jemanden abholt, der bisher keine Berührungspunkte mit Ostrock hatte. Eine spannende Mission!

Ausblick: Abgabe am 3. Juni

Der nächste große Meilenstein ist der 3. Juni, wenn ich die fertige Quellenanalyse abgeben darf. Meine Testleser sind schon vorgewarnt! Mein größtes Problem: Wenn ich einmal in meinem „Experten-Tunnel“ bin, merke ich manchmal gar nicht, dass ich den Leser verliere. Deshalb brauche ich den Blick von außen, damit die Analyse nicht nur fachlich sitzt, sondern auch verständlich bleibt.

Gelesen, Gehört, Gesehen

  • Gelesen: "Tamara Danz: Legenden" von Alexander Osang

  • Gehört: Klar oder? Das Februar Album von Silly, zur Recherche.

  • Gesehen: Plattencover, weil es gibt für das Album auch 2 Cover und zwar diese: 

Cover Ost / Amiga

Cover West / Ariola (BMG) 


Quellen & Weiterführende Links

Hier könnt ihr schon mal in das Thema der nächsten Woche eintauchen:

Rund um Silly:

  • Das „Februar“ Album: Wer die Texte und die Geschichte dahinter schon mal vorab erkunden will: Silly Diskografie.

  • Silly-Schätze: Falls ihr euch das Album (oder andere Klassiker) noch für eure Sammlung sichern wollt: Silly auf Vinyl/CD bei Medimops*, Rebuy*, Thalia* oder Amazon*.

  • Buch "Tamara Danz: Legenden" von Alexander Osang:  Ebook: Amazon* / gebraucht kaufen auf Medimops* / Rebuy*

Unterstütze mich:

  • Nervennahrung für die Analyse: Damit ich am 3. Juni eine Punktlandung hinlege und meine Testleser bei Laune halten kann, freue ich mich über jeden virtuellen Kaffee: Support me on Ko-fi!


Kennt ihr das auch? Ihr brennt so für ein Thema, dass ihr vergesst, dass andere vielleicht gar keine Ahnung davon haben? Wie geht ihr damit um?

Eure Katja

14. Mai 2026

Licht, Schatten und ein kleiner Funken Magie ✨

 

Hallo ihr Lieben! 🌹

Heute muss ich mal über Kontraste schreiben. Kennt ihr diese Tage, an denen man sich fragt, ob man eigentlich im richtigen Film ist?

Die Woche fing unglaublich an. Am Montag und Dienstag haben sich im Hintergrund Dinge für 2027 in Bewegung gesetzt, die mich gerade sehr glücklich machen. Es ist noch nicht spruchreif und ich werde erst berichten, wenn alles wirklich "in trockenen Tüchern" ist. Aber jemanden in diesem Zusammenhang wahnsinnig glücklich machen zu dürfen, hat mir eine Energie gegeben, die ich heute dringend gebraucht habe.

Passend zu diesem positiven Wochenstart kam am Dienstag auch noch eine tolle Nachricht: Ich habe erfahren, dass ich Empirische Sozialforschung bestanden habe! 🎉 Damit hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.

Doch dann kam der heutige Mittwoch – und damit der Kontrast...

Der Test heute war ein absolutes Minenfeld. Die Sprachkompetenz habe ich zeitlich gar nicht geschafft, der Kreuzchenteil war im Nachhinein auch nicht ptall und auch die Anwendungsaufgaben (Thesen erkennen, Quellengattungen zuordnen, Sach- und Werturteil fassen, Vorgehen bei der Quellensuche für eine Seminararbeit) waren unglaublich schwierig.

Ich bin ehrlich zu euch: Ich bin heute Abend enttäuscht von mir selbst. Es ist das Handwerkszeug einer Historikerin, und es heute unter Druck nicht so abgerufen zu haben, wie ich es wollte, nagt an mir. Ich zweifle in solchen Momenten oft an mir und meinem Studium – was meist gar nicht am Fach selbst liegt, sondern an den Begleitumständen, die einem manchmal die Sicht verstellen.

Aber – und das ist das große Aber:

Ich lasse mich nicht unterkriegen. Warum? Weil es die anderen Momente gibt. Die Momente, in denen ich an meinen Projekten arbeite, in denen ich merke, dass meine Leidenschaft für Geschichte und Musik Früchte trägt. Wenn ich sehe, wie internationale Türen für Themen aufgehen, für die mein Herz brennt (schaut dazu mal in meinen aktuellen Post auf dem Buchblog!), dann weiß ich wieder, wofür ich das alles mache.

Was mich aber heute Abend wirklich wieder aufgebaut hat, war mein Schatz. Er hat mir etwas über die "Drei-Ringe-Theorie" geschrieben und war einfach da. Es macht so unendlich viel aus, jemanden an der Seite zu haben, der in genau dem Moment zur Stelle ist, wenn die Selbstzweifel laut werden, und der einfach zuhört. Diese Unterstützung ist das eigentliche Fundament.

"Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit." — Viktor Frankl

Genau in diesem Raum bewege ich mich gerade. Ich entscheide mich heute gegen den Frust und für die Vorfreude auf das, was kommt.

Mein Fazit für heute: Kontraste gehören zum Leben dazu. Ohne die Schattenseiten würden wir das Leuchten der großen Ziele gar nicht so richtig schätzen.

Ich verkrümele mich heute Abend mit einem Tee und versuche, die Akkus wieder zu laden.

Eure Katja 🌹🌙


Bildnachweis: Das Header-Bild wurde mit einem eigenen Prompt via Ideogram erstellt.

11. Mai 2026

🎭 Von Berlin, Verspätungen und dem Montagsstarter

 Hallo ihr Lieben! 

Mein Montag startete heute etwas... nun ja, übermüdet. Ich bin erst mitten in der Nacht aus Berlin zurückgekommen. Der Abend in der Kabarett-Theater Distel mit Gregor Gysi und den Musikern von Silly war absolut fantastisch. Falls ihr verpasst habt, was ich letzte Woche in Berlin geplant hatte, könnt ihr das im letzten Montagsstarter nachlesen.

Linktipps: 

- Musik von Silly bei Thalia* / Amazon* und gebraucht bei Rebuy* / Medimops*

- Bücher von Gregor Gysi: Amazon* / Thalia* und gebraucht bei Rebuy* / Medimops* 

Weniger fantastisch war die Rückreise: Verspätungen beim Flixtrain und langes Warten an Bahnhöfen haben die Nacht sehr kurz werden lassen. Aber was will man machen? Manchmal gehört das Abenteuer eben dazu. 🚂💨

Trotz Schlafmangel darf die Routine nicht fehlen! Ein großes Dankeschön geht wie immer an die liebe Antetanni, die den Montagsstarter auf ihrem Blog Antetanni hostet.

Hier ist der Lückentext für diese Woche:

❶ Alle Menschen haben immer wieder mit anderen Herausforderungen zu kämpfen und das sollte man auch immer wieder sehen

❷ Der Muttertag war ein ganz entspannter Sonntag, also nichts ungewöhnliches

Auf die Festivals im Juni 2026 freue ich mich sehr. 

❹ Wenn ich nicht etwas für die Uni tun muss, bin ich trotzdem immer gut beschäftigt und kann dann auch immer wieder nur stauen, was dann alles so dabei rum kommt

❺ Wenn ich so zurück denke, was so alles passiert - da ist gerade schon eine Menge los in meinem Leben

Im Moment kann man dann aber sehr die Eisheiligen spüren, das Wetter war heute echt kalt und regnerisch

❼ Im Kalender steht diese Woche eine kurze Woche, weil ja am Donnerstag Feiertag ist, ich habe auch keine grossen Termine geplant und dann freue ich mich auf neue Eindrücke und Momente.


Wie war euer Wochenende?

Hattet ihr einen entspannten Muttertag oder war euer Wochenende ähnlich trubelig wie meines? Und was sagt ihr zu den Eisheiligen – merkt ihr sie schon? Ich freue mich auf eure Antworten in den Kommentaren! ✨


Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Nach so einer Nacht brauche ich heute definitiv mehr als nur eine Tasse Kaffee. Wenn du mir einen "Wachmacher-Kaffee" spendieren möchtest, freue ich mich riesig über deine Unterstützung auf mein Ko-fi Link. Vielen Dank!

Credits & Inspiration:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird gehostet von Antetanni. Schaut unbedingt bei ihr vorbei: Antetanni.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

8. Mai 2026

Freitags-Fokus #3 - Berlin-Luft, Gysi-Talk & Geschichtswissen

 Hallöchen ihr Lieben!

Schon wieder Freitag – die Zeit rennt momentan gefühlt doppelt so schnell. Vielleicht liegt es daran, dass mein Kalender gerade eine ziemlich spannende Mischung aus Endspurt-Lernen und absoluten kulturellen Highlights bereithält. Kommt mit auf einen kleinen Ausblick in mein Wochenende!

Fokus: Sonntagsausflug in die Hauptstadt

Mein Fokus liegt an diesem Wochenende ganz klar auf dem Sonntag. Es geht für einen Tagesausflug nach Berlin!

Das absolute Highlight wartet am Abend im Kabarett-Theater „Die Distel“. Ich bin bei der Reihe „Missverstehen Sie mich richtig“ dabei. Diesmal begrüßt Gregor Gysi zwei absolute Legenden der deutschen Rockgeschichte: Uwe Hassbecker und Ritchie Barton (Silly). Ich bin wahnsinnig gespannt auf den Austausch zwischen Gysis scharfzüngiger Art und den Einblicken in das Leben zweier Musiker, die die ostdeutsche (und gesamtdeutsche) Rockwelt so geprägt haben. Das wird sicher ein Abend voller Anekdoten und kluger Gedanken.

Herausforderung: Sprachkompetenz & Historie

Hinter den Kulissen klopft das Seminar-Monster immer lauter an. Der 13. Mai (der große Test-Tag) rückt unaufhaltsam näher. Diese Woche gab es neue Infos: Es geht nicht nur um reines Faktenwissen, sondern auch massiv um Sprachkompetenz. Konkret: Wie verwende ich Zeitformen im historischen Kontext korrekt? Es klingt simpel, ist aber im wissenschaftlichen Arbeiten eine echte Gratwanderung, um Perspektiven und Fakten sauber voneinander zu trennen. Mein Kopf raucht, aber ich bleibe dran!

Wissen vermitteln: Der 8. Mai

Ein zweiter Fokus diese Woche war für mich das Vermitteln von Wissen. Heute ist der 8. Mai – das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Ich habe dazu heute bereits einen separaten Post veröffentlicht, in dem ich die Perspektiven der Geschichte und verschiedene Zeitzonen beleuchte. Mir ist es wichtig, die Inhalte aus meinem Studium nicht nur für mich zu behalten, sondern sie für alle zugänglich und verständlich aufzubereiten. Geschichte ist eben mehr als nur Jahreszahlen!

Gelesen, Gehört, Gesehen

  • Gelesen: Das ist gerade geheim, der Post dazu kommt aber die Tage.

  • Gehört: Zur Einstimmung auf Sonntag natürlich ganz viel Silly – Hasis Gitarrenspiel ist einfach unverkennbar.

  • Gesehen: Neu begonnen haben ich The Handmaid's Tale und ich bin bisher davon echt begeistert. 


Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr die wichtigsten Anlaufstellen zu meinen Themen dieser Woche:

Kultur & Berlin:

Wissen & Geschichte:

  • Mein Post zum 8. Mai: zum Post auf Instagram

  • Lektüre-Tipp: Wer tiefer in die deutsche Geschichte eintauchen will, dem empfehle ich dieses Buch über die „Stunde Null“: Wolfszeit: Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955 von Harald Jähner: Thalia* / Osiander* / Amazon* (-> kostenlos über KU) / gebraucht bei Medimops*.

Unterstütze mich:

  • Seminar-Kaffee: Die Vorbereitung auf den 13. Mai braucht Nervennahrung und Koffein! Wenn du meine Wissens-Posts magst, freue ich mich über einen digitalen Kaffee: Support me on Ko-fi!


Was treibt euch an diesem Wochenende um? Seid ihr auch unterwegs oder nutzt ihr die Zeit zum Durchatmen?

Eure Katja

Hinweis zur Gestaltung

🎨 Der Header dieses Beitrags wurde kreativ mit Ideogram mittels Prompting erstellt.