20. April 2026

☕️ Montagsstarter: Auf in eine entspannte Woche!

Hallo ihr Lieben! Der Start in die neue Woche hat sich heute richtig gut angefühlt. Nachdem es letzte Woche mit dem Uni-Beginn doch recht trubelig war, freue ich mich nun auf eine etwas entspanntere Woche. Der Kopf ist klar, der Tee steht bereit – Zeit für unseren wöchentlichen Lückentext!

Wie immer bin ich mit Freude bei der Aktion dabei, die von der lieben Antetanni auf ihrem Blog Antetanni gehostet wird.

Hier sind die heutigen Lücken für euch (und mich):

Der Kalender sieht diese Woche echt leer aus, das ist das erste, was mir heute in den Sinn gekommen ist. 

Die Zukunft und deren Ausgestaltung ist ein Thema, über das ich in der letzten Zeit wirklich verstärkt nachdenke

❸ Von meine Listen habe ich erst kürzlich einige neue Bücher bestellt, weil ich wirklich tiefer ins Studium abtauche, als ich es gedacht habe. Und ich bin wirklich Fan von gebrauchten Büchern, weil alles neu kaufen würde einfach nichts ins Buget passen. Meine Favoriten dabei sind Rebuy* und Medimops*

❹ Nach einem arbeitsreichen Tag hilft es mir, ein bisschen mit ASMR oder einem guten Buch zu entspannen

Ich gebe es zu, ich verbringe viel Zeit in oder auf den soziale Medien. 

Ich bin ein absoluter Nachtmensch, da bin ich auch am produktivsten. 

❼ Im Kalender steht diese Woche eventuell ein Konzert von Keimzeit, aber da habe ich mich noch nicht entschieden, ob ich da hingehen werde, ich habe einiges für meine Projekte geplant und dann freue ich mich auf meine Uniwoche, das klingt ein bisschen komisch, aber ich habe echt sehr spannende Kurse dieses Semester.


Machen wir es uns gemütlich!

Was kam euch heute Morgen als Erstes in den Sinn? Und was hilft euch, nach einem langen Tag so richtig abzuschalten? Ich bin wie immer wahnsinnig gespannt auf eure Antworten in den Kommentaren!


Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Ganz egal, ob die Woche stressig oder entspannt ist – ein virtueller Kaffee geht immer! Wenn du meine Arbeit am Blog unterstützen möchtest, kannst du mir hier eine Freude machen: Mein Ko-fi. Vielen Dank für deinen Support! ✨

Credits & Inspiration:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird gehostet von Antetanni. Schaut unbedingt bei ihr vorbei: Link zum Blog.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

17. April 2026

Von den Geschicken Englands bis zur Macht der Worte: Meine Fundstücke der ersten Woche

Hinter mir liegt die allererste Vorlesungswoche des neuen Semesters – und was soll ich sagen? Mein Kopf ist eine einzige Kopfkirmes, aber im absolut positiven Sinne. 🎡✨ Manchmal geht man in eine Vorlesung und erwartet trockene Theorie, und dann kommt man raus und hat das Gefühl, die Welt ein Stück weit neu verstanden zu haben. Es ist faszinierend, wie schnell man aus dem Alltag in Themen eintauchen kann, die einen so richtig packen.

In der Geschichte hat mich mein Dozent Hannes Ziegler direkt wieder auf eine spannende Spur gesetzt. Ich war schon im letzten Semester von seiner Vorlesung absolut begeistert – und da ich die Klausur dort mit einer 1,3 abgeschlossen habe, war für mich klar, dass ich auch dieses Semester wieder bei ihm belege.

Sein Buch über die Geschichte Englands steht ganz oben auf meiner Liste. Wegen meiner allgemeinen Liebe zur Geschichte ist das für mich einfach ein Muss, um mein Wissen zu erweitern. Bestellt ist es noch nicht, aber der Warenkorb wartet schon ungeduldig auf das Go! 

📚 Geschichte Englands: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Hannes Ziegler* (Amazon)

📚 Geschichte Englands: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Hannes Ziegler* (Thalia)

📚 Geschichte Englands: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Hannes Ziegler* (Osiander)

📚 Geschichte Englands: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart von Hannes Ziegler* (Bücher.de)

Aber auch in der Medienwirkungsforschung gab es eine Entdeckung, die fast schon wehtut: ‚Wenn Texte töten: Über Werther, Medienwirkung und Mediengewalt von Martin Andree‘. Es geht um Mediengewalt und die Auswirkungen, die Worte und Bilder auf uns haben können. Ein Thema, das uns alle angeht – nicht nur im Studium, sondern als kritische Mediennutzer im Allgemeinen.


Das das Buch schon älter ist, ist es schwierig, da andere Anbieter zu finden, sorry. 

Was inspiriert euch gerade? Ist es ein Buch, ein Gespräch oder vielleicht ein ganz bestimmter Song? Schreibt es mir in die Kommentare!

13. April 2026

🌙 Der Montagsstarter: Jetzt im Abend-Modus (Uni-Update!)

 

Hallo ihr Lieben! Die neue Routine festigt sich, auch wenn sich mein Zeitplan ein wenig geändert hat. Da ich nun wieder an der Uni bin, wird der Montagsstarter bei mir ab sofort immer erst am Abend online gehen. Quasi als entspannter Tagesausklang, wenn die Vorlesungen geschafft sind und die Ruhe einkehrt. 🎓☕️

Auch heute bin ich natürlich wieder bei der wunderbaren Aktion dabei, die von der lieben Antetanni auf ihrem Blog Antetanni (Blog) gehostet wird.

Hier ist mein (abendlicher) Lückentext für diese Woche:

Heute würde sagen, dass es ein richtig guter Tag war, zwar gut gefüllt mit Uni und Ehrenamt, aber sehr gut. 

Wenn ich morgens das Haus verlasse, dann brauche ich immer mein Handy (essenziell) und meine Kopfhörer. Hier mein aktuelles Handy, ein Samsung S24 Ultra* und meine JBL Kopfhörer*.

❸ Die Lesung von Dr. Micheal Rauhut am Mittwoch in Leipzig könnte zum Highlight dieser Woche werden. Er wird aus seinem aktuellen Buch über Raus aus der Spur. Silly und die DDR* lesen. 

Resteverwertung finde ich wahnsinnig wichtig, weil ich ungern Essen / Lebensmittel wegwerfe. 

❺ Ich war schon ewig nicht mehr im Gartencenter. 

Für einen langanhaltenden Erfolg muss ich mich noch in Geduld üben. 

Im Kalender steht diese Woche für heute Abend mein Ehreamt, dazu poste ich in den nächsten Tagen nochmal gesondert etwas als Unterstützung, ich habe neben der Lesung von Michael Rauhut auch noch einen Besuch beim Filmfest Dresden geplant und dann freue ich mich auf das Konzert von Christian Haase am Donnerstag (sofern mir der Streik keinen Strich durch die Rechnung macht).


Und was treibt ihr so?

Wie war euer Start in die Woche? Seid ihr eher Frühaufsteher oder nutzt ihr auch lieber die Abendstunden, um den Tag Revue passieren zu lassen? Schreibt mir eure Antworten auf die Lücken gerne direkt in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch mit euch! ✨


Ein kleiner Kaffeeklatsch? ☕️

Egal ob Morgen-Kaffee oder Abend-Tee: Wenn dir meine Blog-Beiträge ein Lächeln ins Gesicht zaubern und du mich unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über einen virtuellen Gruß auf Ko-fi. Danke für deine Unterstützung!

Credits & Inspiration:

  • Aktion: Der Montagsstarter wird gehostet von Antetanni . Schaut für noch mehr Inspiration unbedingt auf ihrem Blog vorbei: Link zum Blog.

  • Bild: Erstellt mit Ideogram.

12. April 2026

📽️ Rezension: Vertrau mir – Der falsche Prophet (Netflix)

Wenn Glaube zur Fessel wird: Die dunkle Nachfolge des Warren Jeffs

⚠️ SPOILER-WARNUNG: Diese Rezension enthält detaillierte Informationen über den Verlauf der Dokumentation und die Ermittlungsergebnisse. Wer die Doku unvoreingenommen sehen möchte, sollte erst nach der Sichtung weiterlesen.

Das Erbe des Wahnsinns

Die Dokumentation führt uns in die abgeschottete Welt eines radikalen Splitterkults der FLDS. Nach der Inhaftierung von Warren Jeffs füllte Samuel Bateman das Machtvakuum mit einer Brutalität, die fassungslos macht. Bateman inszenierte sich als Stellvertreter Gottes, um ein System aus Angst und systematischer Ausbeutung zu etablieren.



💡 Deep Dive: Das System FLDS – Nährboden für Tyrannen

Um den Fall Bateman und die Ohnmacht der Behörden zu verstehen, muss man die FLDS (Fundamentalistische Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) und ihre Abgrenzung zum modernen Glauben begreifen:

  • Mormonen (LDS) vs. FLDS: Die weltweite Hauptkirche der Mormonen hat die Mehrwegehe (Polygamie) bereits 1890 offiziell abgeschafft. Mitglieder der LDS führen ein modernes Leben. Die FLDS hingegen ist eine radikale Abspaltung, die starr an der Polygamie festhält, da sie diese als einzige Voraussetzung für den Einzug in den „höchsten Himmel“ betrachtet.

  • Das Erbe von Warren Jeffs: Jeffs perfektionierte über Jahrzehnte ein System der totalen Priesterherrschaft. Bateman musste die Indoktrination nicht neu erfinden; er setzte sich als Parasit auf ein Volk, das bereits darauf konditioniert war, einem „Propheten“ alles zu opfern – auch die eigenen Kinder.

  • Die Geographie der Kontrolle: Der Umzug vom großzügigen blauen Haus in ein heruntergekommenes grünes Haus mit nur zwei Schlafzimmern für 23 Ehefrauen war ein psychologisches Werkzeug. Totale räumliche Enge bricht Privatsphäre und Individualität, was die psychische Manipulation massiv beschleunigt.

  • Finanzielle Versklavung: Bateman degradierte seine Frauen zu reinen Umsatzbringern. Ob als Putzkräfte für Airbnbs oder bei schwerer körperlicher Arbeit auf dem Bau – selbst im kranken oder schwangeren Zustand mussten sie schuften, um seine Machtansprüche zu finanzieren.


Die Helden der Hartnäckigkeit: Julia, Christin & Tolga

Die Aufdeckung dieses Falls ist ein Lehrstück in Sachen Zivilcourage gegen jede Wahrscheinlichkeit:

  • Mutter gegen Monster: Julia Johnson. Julia war eine Insiderin, verheiratet mit einem der führenden Mitglieder der Sekte (der schließlich zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde). Ihr Opfer ist unvorstellbar: Sie kämpfte verzweifelt um ihre fünf Töchter, die Bateman bereits als Ehefrauen beansprucht hatte. Durch ihren Einsatz verlor sie alles – ihren Stand, ihre Sicherheit und die Loyalität ihrer eigenen Kinder, die Bateman selbst nach der Befreiung noch schützten.

  • Zivilcourage im Fokus: Christin & Tolga. Die Sexualtherapeutin Christin und ihr Mann Tolga (ein Filmemacher) starteten die Infiltration auf eigene Faust. Getrieben von dem Wunsch zu helfen, gewannen sie Batemans Vertrauen. Doch durch die Unvorsichtigkeit des Jugendamts flogen sie auf, was nicht nur ihre Sicherheit gefährdete, sondern das mühsam aufgebaute Vertrauen der Frauen nachhaltig zerstörte.

Der paranoide Prophet: Das FBI im Nacken

Die Doku zeigt deutlich die Veränderung in Batemans Wesen nach seinem ersten Kontakt mit der Justiz. Er wurde zunehmend paranoider und misstrauischer, was die Lebensbedingungen für die Frauen im grünen Haus noch unerträglicher machte. Doch genau dieser paranoide Kontrollwahn lieferte den Ermittlern letztlich die Beweise, die sie brauchten, um das System endgültig zu sprengen.

10. April 2026

Zwischen Rühmann, Kortner und meiner Oma – Mein Abschied von Mario Adorf

Es gibt Momente, die sind wie ein kostbares Geschenk verpackt. Einer dieser Momente war der 20. Oktober 2015. Ich weiß noch genau, wie meine Oma mich überraschte: Sie hatte Karten für das Boulevardtheater Dresden besorgt. Sie wusste, wie sehr ich diesen Mann bewunderte, und wollte mir den Wunsch, ihn einmal live zu erleben, unbedingt erfüllen.

Dort saßen wir also gemeinsam – zwei Generationen, vereint in der Ehrfurcht vor einer der letzten ganz großen Legenden: Mario Adorf.


Ein Abend voller Kinogeschichte 
Es war keine trockene Lesung. Es war ein Eintauchen in eine Welt, die wir heute oft nur noch aus Schwarz-Weiß-Klassikern kennen. Mit dieser unverwechselbaren, rauen und doch warmen Stimme ließ Adorf die Größen der Filmgeschichte lebendig werden. Er teilte Anekdoten über Heinz Rühmann, plauderte über seine Zeit mit dem legendären Fritz Kortner und gab uns tiefe Einblicke in seine eigene, unvergleichliche Karriere. Es fühlte sich nicht an wie ein Star, der von oben herab erzählt – es war, als säße man mit einem weisen Freund im Wohnzimmer.


Das kleine Wunder hinter den Kulissen 

Ich hatte damals zwei seiner Bücher dabei, in der Hoffnung auf eine Signatur. Eine offizielle Signierstunde gab es nicht, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Wir sprachen einfach eine Managerin vor Ort an. Und tatsächlich – das kleine Wunder geschah.

Heute stehen diese zwei signierten Bücher in meinem Regal. Und auch wenn ich sie in der emotionalen Hektik des heutigen Tages nicht auf den ersten Blick zwischen all meinen Schätzen gefunden habe: Ich weiß, dass sie da sind. Sie sind die physische Erinnerung an diesen Abend.

Was bleibt: Das Erbe und die Dankbarkeit 

Dass Mario Adorf nun mit 95 Jahren von uns gegangen ist, schließt einen Kreis. Wenn ich heute an diesen Abend zurückdenke, sehe ich nicht nur den großen Schauspieler auf der Bühne. Ich sehe meine Oma neben mir, deren Geschenk mir diesen Einblick erst ermöglicht hat.

Dresden hat heute ein Stück Glanz verloren, aber die Erinnerung an diesen Abend im Boulevardtheater wird mich immer begleiten. Ruhe in Frieden, Mario Adorf. Danke für dein Lebenswerk und danke für diesen unvergesslichen Moment, den ich für immer mit meiner Oma verbinden werde. 🕯️🌹