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14. August 2026

Freitags-Fokus: Portfolio abgehakt, Geheimprojekte & emotionale Buchreisen

 

Hallöchen ihr Lieben!

Es ist wieder Freitag! Nach all dem Trubel der letzten Wochen war diese Woche bei mir erfreulich ruhig. Am Montag habe ich mein Portfolio offiziell abgegeben – und danach? Nun ja, danach habe ich vor allem eins getan: die heißen Tage überlebt und das System ganz bewusst heruntergefahren. Manchmal muss man die Seele einfach ein paar Tage baumeln lassen. Schnappt euch ein feines Getränk, wir werfen einen Blick auf meine Woche!

Fokus: Durchatmen, neue Pläne & ein kleines Geheimnis 🤫✨

Der größte Meilenstein liegt hinter mir: Das Portfolio ist abgegeben und damit ist eine riesige Last vom Schreibtisch gewandert. Die letzten Tage standen deshalb ganz im Zeichen der Erholung, denn das Wetter hat uns allen ja wieder einiges abverlangt.

Ganz untätig war mein Kopf aber natürlich nicht: Im Kalender stehen schon wieder ein paar spannende neue Termine und Kultur-Highlights, auf die ich mich freue. Außerdem habe ich im Hintergrund ein Projekt angestoßen, das schon länger in meinen Gedanken gereift ist. Was genau es ist? Verrate ich noch nicht! 😉 Aber seid gespannt – mehr Infos dazu gibt es zu gegebener Zeit hier auf dem Blog.

Gelesen, Gehört, Gesehen 📚🎶📺

Hier hat sich in dieser Woche richtig viel getan:

  • Gelesen: Ich habe weiter in „Krebs fühlen“ von Bettina Hitzer gelesen (nach wie vor ein unglaublich starkes Werk!). Außerdem habe ich mir noch einmal „Legenden: Tamara Danz“ vorgenommen. Ich würde das Buch so gerne ausführlich für euch rezensieren, aber es berührt mich persönlich und emotional so tief, dass ich aktuell noch nach den richtigen Worten suche, wie ich das am besten für euch auf dem Buchblog aufbereite.

  • Gehört: Musikalisch ging es diese Woche energiegeladen und unangepasst zu – bei mir liefen vor allem Sandow und Die Skeptiker rauf und runter.

  • Gesehen: Ich habe die 8. Staffel von The Blacklist beendet. Ohne zu spoilern: Das Staffelfinale ist einfach nur heftig und hat mich ziemlich sprachlos zurückgelassen!

Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr alles Wichtige rund um meine Wochen-Empfehlungen:

Musik & Literatur (Ref):

Unterstütze mich:

  • Portfolio-Belohnung & Geheimprojekt-Kaffee: Wenn ihr mit mir auf die erfolgreiche Abgabe anstoßen oder mein neues Hintergrundprojekt mit etwas Koffein anschieben wollt, freue ich mich riesig über euren Support: Support me on Ko-fi! ☕

Kennt ihr das auch, wenn euch ein Buch so tief im Herzen berührt, dass ihr gar nicht wisst, wie ihr eine Rezension dazu schreiben sollt? Und wer von euch hat das Finale von Staffel 8 bei The Blacklist auch so mitgenommen?

Eure Katja

24. Juli 2026

Freitags-Fokus: Emotionale Gedenktage, Prüfungs-Endspurt & Musikskandale

 

Hallöchen ihr Lieben!

Es ist wieder Freitag! Während ich diese Zeilen tippe, läuft im Hintergrund eine faszinierende Dokumentation über Boykotte, Eskalationen und Skandale in der Musikwelt – genau der richtige Stoff für mein Musik- und Medienherz. Hinter mir liegt eine Woche, die sich wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle angefühlt hat. Schnappt euch ein kühles Getränk, ich nehme euch mit durch meine Gedanken!

Fokus: Zwischen Trauer, Inspiration & der nächsten Hürde

Diese Woche war emotional verdammt schwer. Die Todestage von Tamara Danz und Amy Winehouse fielen zusammen und haben sich spürbar auf meine Stimmung gelegt. Zwei gigantische Ausnahmekünstlerinnen, die viel zu früh gegangen sind. Aber so traurig diese Tage auch sind: Sie haben in mir auch wieder unglaublich viel ausgelöst, reflektiert zu werden und mir gezeigt, wie wertvoll das musikalische Erbe ist, das sie uns hinterlassen haben.

Auf der Uni-Seite gibt es gute Nachrichten: Die Klausur im Medien- und Urheberrecht am Montag lief wirklich okay – ein Haken ist also dran! Der absolute Fokus liegt jetzt aber auf dem kommenden Dienstag. Da wartet nämlich schon die nächste und vorletzte große Prüfung für dieses Semester: Empirische Sozialforschung. Methodenlehre und Daten – der Kopf raucht schon, aber der Endspurt ist in Sicht!

Gelesen, Gehört, Gesehen 📚🎶📺

Endlich füllen wir diese Kategorie wieder komplett aus – denn diese Woche gab es echte Highlights:

  • Gelesen: „All die Farben, all das Licht“ von Cora Wucherer. Ein unfassbar bewegender und schöner Roman, der perfekt zu der etwas nachdenklichen Stimmung der Woche gepasst hat.

  • Gehört: „Leicht sein“ von Die Lärmer. Ein Song, der mir in den letzten Tagen ein bisschen Erdung und genau diese Portion Leichtigkeit geschenkt hat, die man bei Prüfungsstress und Wehmut braucht.

  • Gesehen: Chernobyl. Ich habe mir gestern Abend die komplette Miniserie am Stück angesehen. Absolut beklemmend, meisterhaft inszeniert und historisch einfach extrem fesselnd!

Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr alle Links zu meinen Empfehlungen aus dieser Woche:

Kultur, Buch & Musik:

  • Buch-Tipp: Cora Wucherer „All die Farben, all das Licht“ könnt ihr euch direkt bei Thalia*, buecher.de* oder auf Amazon* sichern.

  • Musik-Tipp: Den Song „Leicht sein“ von Die Lärmer könnt ihr euch bei Amazon Music* anhören oder stöbert mal nach den physischen Alben der Vorgänger-Band Luxuslärm bei Medimops* oder Rebuy*.

  • Serien-Tipp: Die grandiose Miniserie Chernobyl gibt es als DVD unter anderem bei Amazon*, Rebuy* oder im Stream bei Amazon*.

Unterstütze mich:

  • Nervennahrung für die Empirie: Für den finalen Endspurt in Empirischer Sozialforschung am Dienstag brauche ich noch mal die volle Dosis Koffein. Wenn ihr mir beim Lernen beistehen wollt, freue ich mich riesig über euren Support: Support me on Ko-fi! ☕

Wie geht ihr mit emotionalen Tagen um – zieht ihr euch da auch am liebsten mit Musik, Büchern oder guten Serien zurück? Und wer drückt mir am Dienstag für die Empirie-Prüfung die Daumen?

Eure Katja

10. Juli 2026

Freitags-Fokus: Archiv-Erkenntnisse, SLUB-Schätze & Konzertliebe auf dem Weißen Hirsch

Hallöchen ihr Lieben!

Es ist wieder Freitag! Hinter mir liegt eine vollgepackte, aber unheimlich produktive und spannende Woche. Der Kopf hat ordentlich geraucht, aber das Gefühl im Nachgang ist einfach nur gut. Schnappt euch ein kühles Getränk, wir schauen mal gemeinsam auf meine Highlights und den perfekten Start ins Wochenende!

Fokus: Archiv-Strukturen & der 2. Proseminar-Test

Am Mittwoch stand der gefürchtete zweite Test im Proseminar an. Das große Thema: Archivstrukturen und der tiefere Sinn von Archiven. Ich hatte euch im Vorfeld ja gar nicht so viel Genaues dazu erzählt, weil mein Kopf einfach voll war.

Aber was soll ich sagen? Das Bauchgefühl danach ist absolut okay! Der Test war glücklicherweise nicht ganz so extrem anspruchsvoll wie der erste Durchlauf in diesem Seminar. Die Grundlagen saßen und ich habe kein wahnsinnig schlechtes Gefühl dabei. Tschakka, der Haken ist dran!

Die Recherche-Ausbeute: Auf den Spuren von Tamara Danz 🎶📚

Direkt nach dem Test hieß es für mich: Ab in die SLUB (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden). Ich habe die Zeit intensiv genutzt und mich für meine anstehende 3. Teilleistung vergraben. Und ich wurde belohnt! Ich habe einige wahnsinnig spannende Ansätze gefunden.

Wie ihr wisst, habe ich ja mein Thema gewechselt, um an einer absoluten Herzensangelegenheit zu arbeiten: Es geht um die unvergessene Tamara Danz. Wer meine ausführlichen Gedanken und die Hintergründe zu diesem großen Themenwechsel noch nicht gelesen hat, kann hier direkt auf den Artikel springen: Mixed Emotions im Proseminar: Warum ich für Tamara Danz mein Punktekonto riskiere!

Ausblick auf heute Abend: Versengold-Liebe 🎸✨

Als Belohnung für die ganze Paukerei und Recherche wartet heute Abend ein absolutes Highlight auf mich. Ich darf Versengold live auf dem Weißen Hirsch erleben! Der Konzertplatz mitten im Dresdner Wald hat einfach eine magische Kulisse für Open-Air-Konzerte. Ich freue mich riesig auf die Folk-Rock-Klänge, die Energie und darauf, den Uni-Stress für ein paar Stunden komplett wegzutanzen.

Gelesen, Gehört, Gesehen

  • Gelesen: Vieles aus der Slub, von Christian Hentschel, Wolfgang Martin und Alexander Osang

  • Gehört: Zur Einstimmung natürlich ein Mix aus Versengold und den alten Silly-Klassikern mit Tamara Danz.

  • Gesehen: 22 Bahnen - das werde ich für euch noch auf dem Buchblog aufarbeiten. 

Quellen & Weiterführende Links

Hier findet ihr alles Wichtige rund um meine Woche zum Nachstöbern:

Musik & Location:

Aus dem Blog:

Unterstütze mich:

  • Konzert-Erfrischung: Wenn ihr mir eine virtuelle Abkühlung für den Konzertabend oder einen Kaffee für die nächste SLUB-Schicht spendieren wollt, freue ich mich riesig: Support me on Ko-fi! ☕

Wart ihr diesen Sommer schon auf einem Open-Air-Konzert? Und kennt ihr das auch, dass euch eine gelungene Recherche in der Bibliothek so richtig beflügelt?

Eure Katja

3. Juni 2026

[Kolumne] Der Schnitt im Kopf: Warum wir 36 Jahre nach dem Mauerfall mehr Neugier füreinander brauchen

 

Manchmal reicht ein kurzer Moment beim Scrollen durch den Feed, um zu merken, dass manche Wunden tiefer sitzen, als man im Alltag wahrhaben möchte. Heute stieß ich auf einen Beitrag der Facebook-Seite Kultur im Osten, der ich genau wegen solcher Impulse folge. Es ging um das Erbe der friedlichen Revolution, um den schmerzhaften Prozess des Zusammenwachsens und um die Frage, ob die Verletzungen von damals eigentlich jemals richtig verheilt sind. Unterlegt war das Ganze mit einem Gedanken von Tamara Danz, der legendären Frontfrau von Silly, die wie kaum eine andere die emotionale Wucht und die Zerrissenheit der Wendezeit verkörpert hat. Und plötzlich war er wieder da – dieser feine, aber spürbare Schmerz, der durch unsere Gesellschaft geht.

Ich bin ein Kind des Jahres 1989. Als ich zur Welt kam, war die Mauer schon gefallen. Ich habe die DDR nicht mehr aktiv erlebt, habe keine Mangelwirtschaft kennengelernt, keine Pioniere und kein System, das die Freiheit einschnürt. Und doch steht in meiner Geburtsurkunde ein Land, das es schon kurz darauf nicht mehr gab. Dieses Gefühl, im Nirgendwo eines verschwundenen Staats geboren zu sein, teile ich mit fast einer ganzen Generation im Osten Deutschlands. Wir sind anders aufgewachsen als unsere Eltern, frei und mit allen Möglichkeiten der Welt – und doch tragen wir ein unsichtbares Gepäck.

Als angehende Historikerin weiß ich, dass dieses Gepäck einen realen, historischen Kern hat. Wer über die Wunden der Wiedervereinigung spricht, kommt an den Fehlern der Transformation nicht vorbei. Der größte und bis heute am wenigsten aufgearbeitete Einschnitt war zweifellos die Treuhand. Die wirtschaftliche Abwicklung ganzer Biografien, der plötzliche Verlust von Identität und die Entwertung von Lebensleistungen haben Narben hinterlassen, die oft ungelesen an die Kinder weitergegeben wurden. Der Schnitt ist da. Ob wir ihn nun leugnen oder nicht.

Man merkt es schon an unserer Sprache. Ganz unironisch: Allein der Gedanke, dass wir im Jahr 2026 immer noch wie selbstverständlich in „Ossi“ und „Wessi“ unterteilen, zeigt, wie tief der Graben in den Köpfen verankert ist. Wenn jemand aus dem Westen kommt, sagt er meist: „Ich komme aus Köln“ oder „Ich bin aus dem Schwarzwald“. Kommt jemand aus dem Osten, heißt es erstaunlich oft kollektiv: „Ich bin Ossi“. Es ist eine Verteidigungshaltung, die aus alten Verletzungen geboren wurde – und das Gegenüber reagiert nicht selten mit dem altbekannten Denken von „denen da drüben“. Eine seltsame, fast trotzige Distanz mitten im gemeinsamen Land.

Dabei zeigt mir mein Alltag, wie leicht es sein könnte, diese Grenzen zu überspringen. An der Universität erlebe ich eine wunderbare Gleichzeitigkeit: Wir Studierenden kommen aus allen Ecken Deutschlands, aus Europa und der Welt. Wenn wir im Seminar sitzen, ist die alte Ost-West-Distanz nicht mehr spürbar. Da zählt das Argument, das gemeinsame Interesse, der Mensch.

Und noch viel privater erlebe ich es in meiner eigenen Beziehung. Mein Lebensgefährte kommt aus dem Schwarzwald. Wenn wir zusammen reisen, entdecken wir gegenseitig Regionen, die wir vorher überhaupt nicht kannten. Wir stolpern über unterschiedliche Prägungen, Dialekte oder Traditionen – aber wir tun es nicht mit der Absicht, den anderen zu korrigieren. Wir tun es mit Neugier.

Wir sind seit 1990 ein Land. Die formale Einheit ist längst historischer Fakt, aber die innere Einheit wächst nicht durch Verdrängung oder das Diktat des Stärkeren. Sie wächst durch das Eingeständnis, dass es diese Wunden gibt – und durch den Mut, sich gegenseitig Fragen zu stellen. Ein bisschen mehr echtes Verständnis, unvoreingenommenes Zuhören und eine gehörige Portion Neugier auf die Geschichte des anderen: Das würde uns auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze verdammt gut tun.

Jetzt seid ihr gefragt: Wie erlebt ihr das in eurem Alltag? Gehören Begriffe wie „Ost“ und „West“ für euch der Vergangenheit an oder spürt ihr den Schnitt auch nach über drei Jahrzehnten noch? Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen in Freundschaften, Partnerschaften oder im Beruf gemacht? Lasst uns in den Kommentaren sachlich und mit Respekt darüber diskutieren – ich bin sehr gespannt auf eure Geschichten!

☕ Unterstützung

Dir gefällt mein Blog und du möchtest meine Arbeit an solchen Kolumnen unterstützen? Ich freue mich riesig über einen virtuellen Kaffee auf Ko-fi! Vielen Dank für deinen Support!

📚 Quellen- & Bildnachweis

  • Inspirationsquelle: Beitrag zur friedlichen Revolution auf der Facebook-Seite Kultur im Osten.

  • Bildmaterial (Beitragsbild/Tamara Danz): Das verwendete Bild von Tamara Danz stammt aus dem besprochenen Beitrag von Kultur im Osten.

  • Blog-Header: Das grafische Header-Bild für diesen Artikel wurde mit dem KI-Tool Gemini erstellt.

29. März 2026

Vom Sprung ins Unbekannte zur digitalen Chronistin: Meine Reise mit Silly 🎸✨

Manchmal ist Archivarbeit mehr als nur das Sortieren von Quellen – es ist das Erzählen einer Geschichte, die man ein Stück weit selbst mitgeschrieben hat. Heute, beim Produzenten-Blick auf den zweiten Teil meiner „Silly-Serie“ (1990–1996) für Kopfkirmes, wurde mir klar, wie tief diese Wurzeln reichen.

Der Sprung ins Unbekannte: Riesa 2005 

Alles begann mit einer bewussten Entscheidung für das Unbekannte. Ich kannte Silly vor diesem Abend in der Erdgasarena kaum. Mein eigentlicher Magnet war Katy Karrenbauer – als Riesen-Fan ihrer Rolle in Hinter Gittern  und von ihr selbst (und das bis heute!) musste ich sie live sehen. Dass sie damals als Gastvocalist bei Silly dabei war, war mein Türöffner.

Ich stand in der ersten Reihe – vielleicht 200 Leute waren da – direkt vor Uwe Hassbecker. Ich wusste nicht, was mich erwartet, und wurde von dieser musikalischen Wucht völlig überrollt. Es war eine Zeit des Umbruchs für die Band, kurz nach dem Tod von Herbert Junck, und diese Intensität hat mich tief beeinflusst, ohne dass ich es in diesem Moment schon ahnen konnte.

Ein Leben voller Anknüpfungspunkte 

Über die Jahre tauchte Silly immer wieder als roter Faden in meinem Leben auf. 2009 bin ich ihnen fast schon „hinterhergetourt“ und habe kaum ein Konzert ausgelassen – das war noch vor dem großen Hype um Alles Rot. Sogar in meinem ersten Studium 2014 ließ mich das Thema nicht los: Ich schrieb meine Arbeit über die Rockerresolution in der DDR, ein Schlüsselmoment der Bandgeschichte.

Mein Archiv ist heute auch das Ergebnis einer fast lückenlosen Recherche: Bis auf das ganz neue Buch von Thomas Fritzsching („Silly – Die geklaute Band“) habe ich so ziemlich jede Literatur von und über Silly gelesen.

„Du kamst von Silly...“ 

Obwohl ich heute in vielen Genres unterwegs bin, bleibt Silly ein entscheidendes Fundament. Vor etwa drei Jahren sagte Dirk Zöllner im Interview für meinen Podcast: „Du kamst von Silly, aber warst dann plötzlich überall in der Szene unterwegs.“ Er hatte recht. Silly war der Anfang einer Reise, die mich durch die gesamte Musiklandschaft geführt hat.

Dass die Band heute meine Produktions-Einblicke in ihrer offiziellen Instagram-Story geteilt hat (ein riesiges Danke an Uwe für die Arbeit hinter den Kulissen! 🙏), schließt einen Kreis. Es zeigt mir: Wenn man Content mit echter Leidenschaft und tiefem Wissen füllt, kommt er dort an, wo er hingehört.


Mehr erfahren & Unterstützen 🏛️✨

Wenn ihr tiefer in die Welt von Silly eintauchen wollt, findet ihr hier die offiziellen Anlaufstellen:

Meine Literaturempfehlungen (Ref-Links): Ich habe über die Jahre fast alles zur Band gelesen. Wenn ihr euch auch ein Bild machen wollt, schaut mal hier rein (über diese Links unterstützt ihr meine Archivarbeit ohne Mehrkosten für euch):

Unterstütze das Archiv: Die Recherche und Aufarbeitung dieser Musikgeschichte kostet viel Zeit und Herzblut. Wenn dir mein Content auf Kopfkirmes oder hier im Blog gefällt, freue ich mich riesig über einen virtuelle Rose! 🌹

22. Juli 2016

[In Erinnerung an Tamara Danz] Paradiesvögel fängt man nicht ein...

Bildquelle: Silly Facebookseite
Hallo ihr Lieben, 

Bye Bye my Love /
Ich will nur einmal mit den Vögeln zieh´n /
Bye Bye my Love /
Ich komme wieder, wenn die Wiesen blüh´n /
Aus dem Silly - Album "Hurensöhne" (1993)

ich muss gestehen, dass ich lange überlegt habe, ob ich diesen Post online stelle, weil ich hier über jemanden schreibe, den ich nicht kannte, der aber für mich wirklich eine absolute Ikone ist, heute aber leider schon seinen 20. Todestag hat. 

Einige von euch werde die Frau auf dem Bild nicht kennen, aber viele werden sich sicher an Tamara Danz, die wundervolle Frontfrau der Band Silly erinnern. 

"Verlorene Kinder" ~ Silly mit Tamara Danz live 1989

Tamara Danz war ein grosser Name in der DDR, mit ihre Band Silly schaffte sie es, die Emotionen einer ganzen Generation einzufangen, gleichzeitig aber auch zwischen den Zeilen ihrer Texte Botschaften zu vermitteln, die für viele in der DDR damals wichtig waren und war auch nach dem Fall der Mauer immer recht viel in Talkrunden und stand zu ihrer Meinung über die DDR und deren Funktionäre. 

Das Landekreuz auf meiner Seele 
Ist noch immer frei für dich 
Und wenn dein Tank wieder leer ist 
Dreh ab und rufe mich
Aus dem Silly - Album "Februar" (1989)

Nach der Wende war es für Silly wie auch für viele andere Bands aus der ehemaligen DDR schwierig, sich zu behaupten, trotzdem veröffentlichten sie 1993 das Album "Hurensöhne", für das Tamara Danz schon als Texterin mitwirkte und 1996 das Album "Paradies", in dem alle Texte von Tamara Danz stammten. Die Band richtet sich ab 1994 im Danzstudio in Münchehofe bei Berlin ein, das Studio existiert noch heute und Silly (die seit guten 10 Jahren mit Anna Loos als Sängerin unterwegs sind) produziert immer noch darin. 

"So ´ne kleine Frau" ~ Silly mit Tamara Danz live

Zwischen den beiden Alben wurde 1995 bei Tamara Danz Brustkrebs festgestellt, der sich leider nicht aufhalten ließ und schließlich ihre Tod am 22. Juli 1996 verursachte.

Sicher werden sich nun viele fragen, was mich mit Tamara Danz verbindet, weil ich bin ja erst 26 Jahre alt und Tamara Danz hat heute schon ihre 20. Todestag. 
Dafür muss ich mal etwas ausholen, meine Mama ist schon immer Fan von Silly gewesen und ich bin mit der Musik der Band aufgewachsen. Bei uns zu Hause liefen oft die LP´s und auch die CD´s, als wir dann einen CD-Player hatten. Die LP´s und die CD´s gibt es auch heute noch und werde in Ehren gehalten. 
Die Stimme von Tamara Danz ist einfach einzigartig und sie hat mir schon immer gefallen, auch wenn ich lange nicht wusste, dass sie schon verstorben ist. 

"Rot wie Mohn" ~ Silly und Tamara Danz live 

2005 ging Silly dann mit Gästen auf Tour und ich durfte dahin gehen, es war der Hammer, weil eben Silly nicht nur Tamara Danz ist, sondern auch die Musiker Uwe Hassbecker, Jäcki Reznicek und Ritchie Barton, die noch heute als Silly auftreten und wirklich grossartige Musiker sind. So fing ich Feuer, heute findet man alle Silly - Alben als Standart auf meinen Handys. 

Heute sitze ich nun hier, grübele schon einige Stunden über den Post und glaube, so wirklich gewürdigt habe ich Tamara Danz nicht, es ist aber auch schwierig, über jemanden zu schreiben, über den schon viel gesagt und geschrieben wurde, der sich einfach durch die Musik unsterblich gemacht hat. Ich glaube, man kann in den Videos einen Eindruck davon bekommen, welche Aura Tamara Danz umgab und das ist es vielleicht, was mich fasziniert an ihr.

Alles Liebe,
Katja

5. Juli 2016

[Musik] Music saves my Soul #8

Bildquelle: Pixabay
Hallo ihr Lieben,
die liebe Melanie von Speechlessly hat die Aktion ins Leben gerufen, schaut gerne bei ihr vorbei. :) 
Es geht darum, 5 Künstler zu präsentieren, die mich die Woche über begleitet habe und das möchte ich euch auch gerne vorstellen. :)

Wie ihr seht, habe ich mir mal ein neues Bild zugelegt, ich hoffe, das es euch gefält, aber ich dachte, man kann auch mal was anderes nehmen. :)

Ich habe heute lange überlegt, was ich euch zeige, weil ich momentan sehr viel die gleiche Musik höre, aber ich habe für euch mal wieder 5 tolle Künstler gefunden. :)

~ Adel Tawil - Unsere Lieder ~
Ihr wisst es sicher schon, ich finde die Stimme von Adel Tawil echt super und den kann ich auch immer und immer wieder hören. :) Und das Lied macht einfach Lust, ich habe damals, als die Aktion von der Telekom (*Schleichwerbung off*) lief, auch meine Hitliste eingegeben und einige meiner Herzenssongs werden auch erwähnt. 

~ Rio Reiser & Silly (mit Tamara Danz) - 
Durch die Wüste ~
Tamara Danz und Rio Reiser, zwei in meinem Augen grosse Musiker, die leider schon lange nicht mehr unter uns sind, aber durch ihre Musik immer und immer weiterleben und deren Musik ich immer und immer wieder höre. Beides waren wunderbare Künstler, die viel zu früh gegangen sind, aber denen man immer wieder Recht geben muss, denn ihre Songs sind aktueller denn je. 

~ Ton Steine Scherben - Macht kaputt, 
was euch kaputt macht ~
Ich glaube, das könnte ich gerade als mein Motto ansehen, weil ich mache auch gerade kaputt, was mich kaputt macht und der Song ist schon steinalt (die Aufnahme ist von 1970), aber trotzdem ist er aktueller denn je und ich glaube, es sollten wieder mehr Leute so denken wie in den 70ern. 

~ Haudegen - Gib mir mein Problem zurück ~
Ich bin ja bekennende Haudegin und das schon seit guten 5 Jahren, ich stehe einfach auf Kante und Jascke und auf ihre Musik und ich finde, sie kommen immer und immer auf den Punkt und das schaffen sie hier wieder grandios. :) 

~ Max Giesinger - 80 Millionen (EM Version) ~
Max Giesinger ist für mich echt eine Entdechung, er hat eine hammergeile Stimme und die EM-Version von 80 Millionen begleitet mich schon durch die EM (bei der ich fast alle Spiele gesehen habe) und ich denke, er hat das echt auf den Punkt gebracht.

Was meint ihr ~ eine Zusammenstellung, die euch gefällt? 
Mal wieder quer beet, aber das kennt ihr ja schon von mir? 

Alles Liebe,
Katja