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27. Oktober 2016

[Konzert] Silly im Alten Schlachthof Dresden - eine Band im Wandel?

Hallo ihr Lieben, 

heute möchte ich euch etwas über mein Konzerthighlight am Dienstag (25.10.2016) berichten, da war ich bei Silly im Alten Schlachthof Dresden. 

~ Konzertfakten ~
Künstler: Silly (und Anna Loos)
Vorband: pieska
Datum: 25.10.2016
Location: Alter Schlachthof Dresden
Kosten: 39,95 € (an dem Abend ausverkauft)

~ Einlass ~
Der Einlass klappte reibungslos, durch den Speed Boarding Pass (den es in der Fanedition des Albums gab) konnte man sogar vor den anderen Besuchern in die Halle und so kamen wir auch an sehr gute Plätze. Sonst schien der Einlass aber auch reibungslos zu verlaufen, auch die Kontrollen waren schnell abgetan. 

~ Vorband ~
Also Vorband gab es pieska aus Berlin, eine eher ungewöhnliche Wahl, wie ich fand, weil eine englischsprachige Vorband (also die Texte waren englisch) von einer deutschen Hauptband habe ich selten erlebt. War offen gesagt auch nicht wirklich meins, aber die halbe Stunde konnte man sich das schon mal anhören. 


~ Der Hauptact ~
Um diese Teil zu beginnen, muss ich mal etwas ausholen, Silly live das erste Mal gesehen habe ich 2005. Aber ich fange jetzt hier keinen Konzertvergleich oder etwas in der Art an, weil man kann verschiedene Phasen einer Band nicht vergleichen, zumal ich Silly seit 2005 mindestens in 20 verschiedenen Konzerten erlebt habe und dann fällt das Vergleich an sich schon schwer und ausserdem sollte man bedenken, dass Anna Loos seit 10 Jahren die Sängerin ist, dadurch entwickelt sich schon eine Band, wenn man auch die Texterwechsel zwischen den drei Alben und alles mit sieht. (Ich hole an der Stelle mal nicht weiter aus, aber es sollte zeigen, dass Silly eine Entwicklung innerhalb der letzten Jahre durchgemacht hat.)

Silly live ist an sich ein Erlebnis, das Bühnenbild hatte etwas anderes, etwas durchgeplantes, was aber nicht schlimm ist, viele Bands planen ja die Bühnenshow komplett durch, auch die Lichtshow an sich zeigt, dass man sich bei der Show wirklich etwas gedacht hatte. 
Nach dem recht powervollen Start in das Konzert, hielt die Band das Tempo hoch, Anna Loos macht immer mal wieder kleine Ansagen, sagte auch etwas zu der aktuellen Lage in Dresden und dass sie das nicht verstehen, dass eine Stadt wegen ein paar Deppen so in Verruf kommt, aber sie würde gerne in Dresden spielen. 

Neben sehr temporeichen Nummer gab es auch wieder einen kleinen Akkustikteil in dem Konzert, der wirklich gut gewählt war, die Titel waren zwar alle aus den vergangenen Alben, aber dadurch wirklich zum Mitklatschen und Singen. 
Silly spielte an dem Abend einen Mix aus der Wutfänger-Platte und aus den vorherigen Alben mit Anna Loos, aber auch ganz alte und gute bekannte Hits, somit stimmte die Mischung, die die Band an dem Abend zu besten gab. Silly hatte auch sichtlich Spass auf der Bühne.
Die Band spielte 2 tolle Zugaben, beendet dann aber nach guten zwei Stunden das Konzert vor dem ausverkaufen alten Schlachtof. 
(Silly in Livebesetzung, v.l.n.r. Ronny Dehn, Daniel Hassbecker, Uwe Hassbecker, Anna Loos, Ritchie Barton, Jäcki Reznicek und Reinhard Peterreit.)

~ Hörproben ~


~ Sonstiges ~
pieska gab nach dem Konzert noch Autogramme am Fanstand, Silly hatte schon alles am Fanstand vorsigniert, was zwar nett ist, aber für die, die das Album mit hatten, weil sie es vorher gekauft haben, war es natürlich ungünstig, weil die Band diese nicht signieren konnte. 

~ Fazit ~
Die Frage, ob sich Silly mit Anna Loos neu erfindet, muss wahrscheinlich jeder für sich selber klären, Silly klingt eben anders als zu DDR-Zeiten oder eben auch anders als in der Zeit mit Tamara Danz. Das sollte einem bewusst sein, wenn man sich auf Silly live einlässt. Trotzdem macht die Band einen richtig guten Sound, auch die Show an sich ist sehenswert, ab und an hakte mal etwas, das fiel aber nicht weiter auf. Die Abstimmung zwischen Band und Technik bzw. Lichttechnik passt. Anna Loos als Sängerin fühlt sich auf jeden Fall auf der Bühne wohl und macht einen sehenswerte Show. 

Alles Liebe,
Katja

16. August 2016

[Konzert] Unheilig am 6.8.16 bei den Filmnächten am Elbufer Dresden

Der Blick vom Königsufer auf die Frauenkirche
Hallo ihr Lieben, 

vor einigen Tagen war es soweit - der Graf von Unheilig gab sein letztes Konzert in Dresden und das an den Filmnächten. Die Karten lagen schon fast ein Jahr bei mir und ich habe mich wahnsinnig auf den Abend gefreut. 

~ Konzertfakten ~
Künstler: Unheilig
Vorband: Be One, Staubkind, Schandmaul
Datum: 6.8.16
Location: Filmnächte am Elbufer

~ Einlass ~
Angekommen am Konzertgelände stand erstmal eine lange Schlange. Durch die verschärften Sicherheitskontrollen dauerte der Einlass allerdings recht lange und so schaffte man es nicht zu allen Vorbands. Das fällt schon negativ auf, da man einfach davon ausgeht, dass der Veranstalter bemüht ist, dass man von dem Abend alles sehen kann, wenn man das möchte. Fand ich schade, auch wenn die Kontrolle an sich okay war und auch recht schnell ging.

~ Vorbands ~
Be One habe ich durch den verspäteten Einlass leider verpasst, was schade ist, deswegen erwähne ich sie nur, weil ich zu dem Auftritt nichts sagen kann. 

Die 2. Vorband war Staubkind, die nicht wirklich bei allen Anklang fanden, der Einlass lief zu dem Zeitpunkt immer noch und scheinbar interessiert es auch die Leute noch nicht so wirklich, was auf der Bühne gerade gemacht wurde. 
Das war schon schade, da sie Louis, der Sänger von Staubkind, wirklich bemühte. 
Soundtechnisch sollte hier angemerkt werden, dass die Akkustik bei Staubkind noch nicht wirklich gut war, die Abstimmung passte nicht wirklich und so kam der Sound nicht überall gleich gut an. 

Hörprobe:


Die 3. Vorband war Schandmaul, die dann schon mehr Stimmung im Publikum erzeugten.
Der Einmarsch der Band mit den Dudelsäcken sorgte für Aufsehen und auch die Songs der Band waren echt gut. Leider bestand hier immer noch etwas das Problem mit der Akustik, aber es war schon mal besser als bei Staubkind.
Anklang fand Schandmaul aber nicht nur beim Publikum, sondern auch bei mir, weil ich Schandmaul das erste Mal live erlebt habe und es wirklich super fand, weil der Mix der Genren und auch die Stimmen echt super sind. Sie spielen einiges aus ihrem neuen Album "LeuchtFeuer", was echt gut ist und ich glaube, Schandmal kommt mit auf meinen Konzertplan, das könnte ich mir länger anhören.

Hörprobe:

~ Der Hauptact ~
Ja, was soll man gross zu einem Konzert des Grafen sagen? Ich war schon einige Mal bei ihm und es war immer und immer wieder etwas besonderes.
Es gab in diesem Konzert viele Moment, die mich immer wieder berührten und das lag nicht nur an der Musik, weil es einfach etwas besonders ist, wenn man Unheilig erlebt und dann weiss, es ist das letzte Mal bei so einer grossartigen Kulisse.
Der Graf war in bester Laune und hüpfte in gewohnte Manier über die Bühne. Es macht immer und immer wieder Spass, damit zuzusehen. Auch wenn es dieses Mal etwas ruhige Momente als sonst gab, aber das ist sicher dem Abschiedsthema der Tour geschuldet.
Das Publikum war bunt gemischt, gut bei Stimme und hatte Spass an dem Abend,
 Ein kleines Manko warne die recht kleinen Leinwände, da sich das Areal des Konzertes doch recht weit nach aussen von der Bühne wegzieht, war das etwas schade, weil da hätte man etwas mehr machen können, aber das ist jetzt wirklich Jammer auf hohem Niveau.

Hörprobe:

~ Sonstiges ~
Louis und ein Teil von Schandmal gaben nach dem Konzert noch Autogramme am Fanstand, was zwar ziemlich umschwirrt war, aber trotzdem konnte man recht gut an ein Autogramm kommen, auch wenn es etwas gedauert hat, aber darauf wartet man ja gerne. :)

~ Fazit ~
Unheilig, das letzte Mal am Elbufer war wirklich ein Highlight, zusammen mit den Vorbands ergab es, trotz der Probleme mit dem Einlass, einen recht runden Abend, der mal wieder viel zu schnell vorbei ging. Ein letztes Mal in Dresden kann man also als einen tollen Abend ansehen, an dem auch einige Tränen flossen, da sich Unheilig ja auf Abschiedtour befindet.

Alles Liebe,
Katja