18. Februar 2026

5 Tage, 3 Texte & ein orchestrales Finale: Mein Schreibmarathon beim Schreibzentrum ✍️🎻

Letzte Woche hieß es für mich: Tunnelblick an, Laptop auf und ab in den Schreibmodus. Ich habe am Schreibmarathon teilgenommen, der vom Schreibzentrum und der SLUB organisiert wurde. Fünf Tage lang, von Montag bis Freitag, war ein Platz im Gebäude des SCS mein zweites Zuhause.

Warum ein Schreibmarathon?

Manchmal braucht man diesen festen Rahmen, um den inneren Schweinehund zu besiegen. Was mir besonders geholfen hat:

  • Fester Ort & Zeit: Jeden Morgen zur gleichen Zeit an denselben Platz im SCS zu kommen, hat meinen Fokus geschärft.

  • Struktur & Support: Das Schreibzentrum hat uns nicht einfach nur tippen lassen. Es gab hilfreiche Inputs und kleine Auflockerungsübungen, um den Kopf zwischendurch mal zu entlasten.

Ein Blick auf meinen Platz am Montag:

Mein Workload: Von Mätressen bis Ostrock

Ich hatte mir viel vorgenommen und am Ende der Woche konnte ich tatsächlich drei große Haken setzen:

  1. Der Mätressen-Text: Ein Freitext über ein historisches Thema, das mich fasziniert. Es ist unglaublich spannend zu sehen, welchen politischen Einfluss diese Frauen abseits der Klischees oft hatten.

  2. Portfolio Nr. 1 (Schreibzentrum): Hierfür hatte ich zuvor eine Workshopreihe zum wissenschaftlichen Lesen und Schreiben belegt. Das Portfolio war nun der abschließende Baustein, um das Gelernte zu bündeln.

  3. Portfolio Nr. 2 (Geschichte): Das war ein dicker Brocken für meine Einführungsvorlesung. Ich musste sechs Vorlesungen detailliert beschreiben und reflektieren. Außerdem galt es, einen Text über meine neue Sicht auf die Geschichte zu verfassen. Da ich mich intensiv mit moderner Zeitgeschichte auseinandergesetzt habe, habe ich dazu einen Text über Ostrock geschrieben – ein Thema, das zeigt, wie vielschichtig Geschichte sein kann (und meine Leidenschaft mit dem Studium verbindet).


Das Belohnungs-Highlight in Leipzig 🎶

Nachdem ich am Freitag den Laptop zugeklappt habe, war mein Kopf zwar "Matsch", aber die Vorfreude riesig. Zur Belohnung für die harte Woche bin ich direkt nach Leipzig in den Kupfersaal gefahren.

Dort gab es ein absolutes Highlight: Diary of Dreams mit Orchester. Diese melancholischen Klänge in einem orchestralen Gewand zu erleben, war der perfekte Kontrast zur statistischen und wissenschaftlichen Arbeit der vorangegangenen Tage. Ein Gänsehaut-Moment, der alle Anstrengungen der Woche vergessen ließ.


Fazit der Woche

Der Schreibmarathon war genau das richtige Format für diesen Endspurt. Ich habe nicht nur meine Abgaben geschafft, sondern auch gemerkt, wie viel Energie man aus einer produktiven Gemeinschaft (und einem tollen Konzert!) ziehen kann.

Wie belohnt ihr euch nach einer anstrengenden Woche? Seid ihr eher Team "Couch" oder Team "Konzert"?

Alles Liebe,

Katja 

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Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
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