
Mittwoch: Dresden Neustadt – Die Enge als Umarmung
Der Auftakt fand am 4. März im Art Kollektiv in der Dresdner Neustadt statt. Wer die Neustadt kennt, weiß um ihren rauen, aber herzlichen Charme. Das Atelier dort ist klein, fast schon winzig für ein Konzert, was zu einer kuriosen, fast schon süßen Situation führte: Die "Bühne" war so schmal, dass Lars tatsächlich hinter einer Wand spielen musste.
Er tat mir fast ein bisschen leid, da man ihn dort hinten kaum sah, aber es unterstrich nur noch mehr den Charakter dieses Abends: Es war „intim“ im wahrsten Sinne des Wortes. Es gab keine Distanz, kein Verstecken (außer hinter der Wand) und keinen Schnickschnack. Die handgemachte Musik entfaltete in dieser fast wohnzimmerartigen Enge eine ganz eigene Kraft.



Freitag: Meißen – Porzellan, Präzision und Poesie
Nur zwei Tage später, am 6. März, folgte der Kontrast im Porzellan Atelier von Andreas Ehret in Meißen. Wenn Dresden die „kuschelige Enge“ war, dann war Meißen die „ästhetische Weite“.
Inmitten von feinstem Porzellan und künstlerischer Handarbeit zu spielen, verlieh der Musik eine ganz andere Eleganz – und eine gewisse Spannung. Direkt im Hintergrund der Bühne thronte eine Vase im Wert von 1.700 €. Ich glaube, wir im Publikum haben alle gemeinsam gehofft und gebetet, dass sie den Abend heil überstehen würde. Diese Zerbrechlichkeit der Kunst passte aber wunderbar zur filigranen Art, wie KimKoi ihre Lieder arrangieren.


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Zwei Abende, eine Seele
Was mich bei KimKoi immer wieder aufs Neue kriegt, ist ihre Leidenschaft für das Handgemachte. Auf dieser Tour steht das im Mittelpunkt: Kein Bombast, sondern pure Instrumente und vor allem die Texte. Die Zeilen von beiden Mitgliedern berühren mich jedes Mal tief; sie schaffen es, in diesen Kunsträumen eine Atmosphäre zu kreieren, die zum Nachdenken und Mitfühlen anregt.
Mein Fazit: Dresden war die emotionale, fast schon familiäre Nähe (mit Lars im "Off"), Meißen war der edle, ehrfürchtige Genuss zwischen kostbarem Porzellan. Beide Abende waren wunderschön und haben gezeigt, dass KimKoi in diesen intimen Settings ihre wahre Stärke ausspielen. Eine Tour, die zeigt, dass die besten Geschichten dort erzählt werden, wo man sich gegenseitig in die Augen (oder auf die Wand davor) schauen kann.
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Ich liebe es, diese besonderen Konzertmomente für euch in Wort und Bild festzuhalten – egal ob im verschwitzten Moshpit oder im stillen Porzellanatelier. Damit die Fotos und Berichte in Zukunft noch schärfer und besser werden, sammle ich aktuell für ein Hardware-Update.
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Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
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