
Hallo ihr Lieben! 🌹
Heute muss ich mal über Kontraste schreiben. Kennt ihr diese Tage, an denen man sich fragt, ob man eigentlich im richtigen Film ist?
Die Woche fing unglaublich an. Am Montag und Dienstag haben sich im Hintergrund Dinge für 2027 in Bewegung gesetzt, die mich gerade sehr glücklich machen. Es ist noch nicht spruchreif und ich werde erst berichten, wenn alles wirklich "in trockenen Tüchern" ist. Aber jemanden in diesem Zusammenhang wahnsinnig glücklich machen zu dürfen, hat mir eine Energie gegeben, die ich heute dringend gebraucht habe.
Passend zu diesem positiven Wochenstart kam am Dienstag auch noch eine tolle Nachricht: Ich habe erfahren, dass ich Empirische Sozialforschung bestanden habe! 🎉 Damit hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.
Doch dann kam der heutige Mittwoch – und damit der Kontrast...
Der Test heute war ein absolutes Minenfeld. Die Sprachkompetenz habe ich zeitlich gar nicht geschafft, der Kreuzchenteil war im Nachhinein auch nicht ptall und auch die Anwendungsaufgaben (Thesen erkennen, Quellengattungen zuordnen, Sach- und Werturteil fassen, Vorgehen bei der Quellensuche für eine Seminararbeit) waren unglaublich schwierig.
Ich bin ehrlich zu euch: Ich bin heute Abend enttäuscht von mir selbst. Es ist das Handwerkszeug einer Historikerin, und es heute unter Druck nicht so abgerufen zu haben, wie ich es wollte, nagt an mir. Ich zweifle in solchen Momenten oft an mir und meinem Studium – was meist gar nicht am Fach selbst liegt, sondern an den Begleitumständen, die einem manchmal die Sicht verstellen.
Aber – und das ist das große Aber:
Ich lasse mich nicht unterkriegen. Warum? Weil es die anderen Momente gibt. Die Momente, in denen ich an meinen Projekten arbeite, in denen ich merke, dass meine Leidenschaft für Geschichte und Musik Früchte trägt. Wenn ich sehe, wie internationale Türen für Themen aufgehen, für die mein Herz brennt (schaut dazu mal in meinen aktuellen Post auf dem Buchblog!), dann weiß ich wieder, wofür ich das alles mache.
Was mich aber heute Abend wirklich wieder aufgebaut hat, war mein Schatz. Er hat mir etwas über die "Drei-Ringe-Theorie" geschrieben und war einfach da. Es macht so unendlich viel aus, jemanden an der Seite zu haben, der in genau dem Moment zur Stelle ist, wenn die Selbstzweifel laut werden, und der einfach zuhört. Diese Unterstützung ist das eigentliche Fundament.
"Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit." — Viktor Frankl
Genau in diesem Raum bewege ich mich gerade. Ich entscheide mich heute gegen den Frust und für die Vorfreude auf das, was kommt.
Mein Fazit für heute: Kontraste gehören zum Leben dazu. Ohne die Schattenseiten würden wir das Leuchten der großen Ziele gar nicht so richtig schätzen.
Ich verkrümele mich heute Abend mit einem Tee und versuche, die Akkus wieder zu laden.
Eure Katja 🌹🌙
Bildnachweis: Das Header-Bild wurde mit einem eigenen Prompt via Ideogram erstellt.
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Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
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