29. März 2026

Vom Sprung ins Unbekannte zur digitalen Chronistin: Meine Reise mit Silly 🎸✨

Manchmal ist Archivarbeit mehr als nur das Sortieren von Quellen – es ist das Erzählen einer Geschichte, die man ein Stück weit selbst mitgeschrieben hat. Heute, beim Produzenten-Blick auf den zweiten Teil meiner „Silly-Serie“ (1990–1996) für Kopfkirmes, wurde mir klar, wie tief diese Wurzeln reichen.

Der Sprung ins Unbekannte: Riesa 2005 

Alles begann mit einer bewussten Entscheidung für das Unbekannte. Ich kannte Silly vor diesem Abend in der Erdgasarena kaum. Mein eigentlicher Magnet war Katy Karrenbauer – als Riesen-Fan ihrer Rolle in Hinter Gittern  und von ihr selbst (und das bis heute!) musste ich sie live sehen. Dass sie damals als Gastvocalist bei Silly dabei war, war mein Türöffner.

Ich stand in der ersten Reihe – vielleicht 200 Leute waren da – direkt vor Uwe Hassbecker. Ich wusste nicht, was mich erwartet, und wurde von dieser musikalischen Wucht völlig überrollt. Es war eine Zeit des Umbruchs für die Band, kurz nach dem Tod von Herbert Junck, und diese Intensität hat mich tief beeinflusst, ohne dass ich es in diesem Moment schon ahnen konnte.

Ein Leben voller Anknüpfungspunkte 

Über die Jahre tauchte Silly immer wieder als roter Faden in meinem Leben auf. 2009 bin ich ihnen fast schon „hinterhergetourt“ und habe kaum ein Konzert ausgelassen – das war noch vor dem großen Hype um Alles Rot. Sogar in meinem ersten Studium 2014 ließ mich das Thema nicht los: Ich schrieb meine Arbeit über die Rockerresolution in der DDR, ein Schlüsselmoment der Bandgeschichte.

Mein Archiv ist heute auch das Ergebnis einer fast lückenlosen Recherche: Bis auf das ganz neue Buch von Thomas Fritzsching („Silly – Die geklaute Band“) habe ich so ziemlich jede Literatur von und über Silly gelesen.

„Du kamst von Silly...“ 

Obwohl ich heute in vielen Genres unterwegs bin, bleibt Silly ein entscheidendes Fundament. Vor etwa drei Jahren sagte Dirk Zöllner im Interview für meinen Podcast: „Du kamst von Silly, aber warst dann plötzlich überall in der Szene unterwegs.“ Er hatte recht. Silly war der Anfang einer Reise, die mich durch die gesamte Musiklandschaft geführt hat.

Dass die Band heute meine Produktions-Einblicke in ihrer offiziellen Instagram-Story geteilt hat (ein riesiges Danke an Uwe für die Arbeit hinter den Kulissen! 🙏), schließt einen Kreis. Es zeigt mir: Wenn man Content mit echter Leidenschaft und tiefem Wissen füllt, kommt er dort an, wo er hingehört.


Mehr erfahren & Unterstützen 🏛️✨

Wenn ihr tiefer in die Welt von Silly eintauchen wollt, findet ihr hier die offiziellen Anlaufstellen:

Meine Literaturempfehlungen (Ref-Links): Ich habe über die Jahre fast alles zur Band gelesen. Wenn ihr euch auch ein Bild machen wollt, schaut mal hier rein (über diese Links unterstützt ihr meine Archivarbeit ohne Mehrkosten für euch):

Unterstütze das Archiv: Die Recherche und Aufarbeitung dieser Musikgeschichte kostet viel Zeit und Herzblut. Wenn dir mein Content auf Kopfkirmes oder hier im Blog gefällt, freue ich mich riesig über einen virtuelle Rose! 🌹

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Schön, das Du hier bist!
Über Deine Kommis freue ich mich natürlich sehr. Schreib doch einfach was Dir auf der Seele brennt.
Alles Liebe,
Katja
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